Stachelige Kiefer
Pinus aristata
Die stachelige Kiefer ist eine langsam wachsende Pflanze mit kurzen, sehr dichten, dunkelgrünen Nadeln und außergewöhnlicher Widerstandskraft gegenüber ungünstigen Witterungs- und Bodenverhältnissen.
Die Pflanze ist einfach zu kultivieren und benötigt keine besonderen Pflegemaßnahmen. Ihre Widerstandskraft gegen Weißkiefer-Blasenrost trägt dazu bei, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu verringern.
Blätter
Wuchsform
Herbst
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Aussehen
Die stachelige Kiefer ist ein kleiner Baum mit einer ungewöhnlich leicht gewölbten Wuchsform. Sie bildet kurze, gedrungene Äste, die oft bogenförmig gebogen sind. Die Pflanze wächst sehr langsam und erreicht nach 10 Jahren etwa 1 m Höhe (von der späteren Endhöhe von 9–10 m).
Die Zweige sind dicht mit kurzen (2–4 cm), dunkelgrünen, steifen und stechenden Nadeln besetzt, die in Büscheln zu 5 stehen (Fünf-Nadel-Kiefer). Die Nadeln verbleiben über viele Jahre an den Trieben. Die Nadelspitzen sind oft mit hellen Harztropfen bedeckt.
Besonders auffällig sind die ca. 9 cm langen Zapfen, hakenförmig gebogen und mit borstenartigen Schuppen bedeckt, von denen der Name des Typs herrührt.
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Standort und Pflege
Die Pflanze ist sehr widerstandsfähig gegen niedrige Temperaturen (bis zu -45oC), verträgt Dürre und Hitze gut und stellt geringe Anforderungen an den Boden.
Sie wächst auf verschiedenen Böden — auch auf armen, sandigen oder steinigen Standorten. Einzige Bedingung, die sie nicht toleriert, ist schwere, nasse Tonerde, auf der sie sich schlecht entwickelt.
Diese Kiefer bevorzugt vollsonnige Standorte. Der optimale Boden-pH liegt im leicht sauren bis sauren Bereich.
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Verwendung
Die geringe Größe macht sie ideal für große Kübel auf Terrassen und Balkonen.
Die Pflanze verträgt Schnitt gut, sodass sie im Kübel als großer Bonsai erzogen werden kann.
Sie fühlt sich auf Heideflächen wohl — neben Besenheide und anderen Heidepflanzen kann man Wacholder ‘Horstmann’, die Weide ‘Hahuro-nishiki’ oder die Birke ‘Doorenbos’ setzen. Als Begleiter eignen sich auch andere Kiefern, z. B. Schwarzkiefer ‘Green Rocket’, Bergkiefer ‘Winter Gold’ oder Zirbelkiefer ‘Compacta Glauca’.
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Wissenswertes
Die Pflanze bildet charakteristische flusige Harztropfen, die wie ein Befall durch wollige Blattläuse wirken können.
Wenn keine sichtbaren Schädlinge und auch keine große Anzahl von Ameisen, die sich über die Nadeln bewegen, zu beobachten sind, besteht kein Grund zur Sorge um den Gesundheitszustand der Pflanze.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 9 m
- Endbreite
- 3 m
- Höhe nach 10 Jahren
- 1 m
- Breite nach 10 Jahren
- 1 m
- Pflanzabstand
- 1 m
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 2
- Natürliche Wuchsform
- Locker
- Blätter / Nadeln
- Immergrüne Blätter / Nadeln
- Wuchsstärke
- Langsamer Wuchs
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Trockener Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Bevorzugter Boden
- Durchlässiger Boden
- Tolerierter Boden
- Sandiger Boden Humoser Boden Sandig-lehmiger Boden Nährstoffreicher Boden Magerer Boden Normaler Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Leicht saurer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Saurer Boden
Eigenschaften
- Attraktiver Habitus
Verwendung
- Für Kübel geeignet
- Für kleine Gärten
- Für Steingärten
- Für Kiesgärten
- Für Parks
- Für Stadtgrün
- Für Balkone und Terrassen
- Für gemischte Beete
- Für Böschungen
- Für Heidegärten
care
- Verträgt Umpflanzen gut
- Trockenheitsverträglich
morphology
- Immergrüne Blätter
Pflanzengruppen
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