Pflanzengruppe

Japanischer Stil

Der japanische Stil zeichnet sich durch Präzision, formale Zurückhaltung und eine sorgfältige Auswahl von Pflanzen und Materialien aus.

Unaufdringliche Berglandschaft

Inspiration für den japanischen Stil ist die ruhige Berglandschaft des Fernen Ostens. Die Stimmung entsteht durch Pflanzen, Stein und Wasser — heller Kies, Findlinge sowie Teiche oder Bäche.

Typische Pflanzen

  • Fächerahorne
  • Azaleen und Rhododendren
  • niedrige Nadelgehölze: Bergkiefern, Zwergfichten, Wacholder
  • Buchsbaum, Fortunes Spindelsträucher, Stechpalmen, Pieris
  • Bonsai für den Garten

Farbgebung ist zurückhaltend — im Garten zählen Form und Silhouette der Pflanzen mehr. Hauptsächlich dominiert das Grün immergrüner Arten. Farbe tritt saisonal auf: im Frühling durch Blüten von Magnolien, Kirschbäumen, Azaleen und Rhododendren, im Sommer durch Schwertlilien und Lilien, im Herbst färben sich die Fächerahorne spektakulär.

Pflanzenauswahl: geschützte Standorte

Trotz der sparsamen Artenwahl erfordert die Anlage eines japanischen Gartens Sorgfalt. Die Pflanzen brauchen einen gut gewählten und vorbereiteten Standort. Für die für diesen Stil typischen Sorten sind in Polen nicht alle vollständig winterhart — japanische Winkel legt man am besten an warmen, geschützten Stellen an.

Die Pflege konzentriert sich hauptsächlich auf das Schneiden und Formen der Pflanzen; oft greift man zur Gartenschere, um Wuchshöhen zu begrenzen und bestimmte Formen zu erzielen.

Pflanzliches Zen

Im japanischen Garten gilt: weniger ist mehr. Die Wiederholung von Sorten verleiht Rhythmus und Harmonie und fördert Besinnung und Kontemplation. Deshalb dient dieser Stil oft als Ruheoase in lauter urbaner Umgebung.

Pflanzen in dieser Gruppe

1 Pflanzen

Fächer-Ahorn

Acer palmatum Atropurpureum

Malischer Strauch oder kleiner Baum. Charakteristisch sind stark geschlitzte, filigrane purpurrote Blätter und ein schön…

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