Gemeine Eibe
Taxus baccata Dovastonii Aurea
Interessante Sorte der Eibe, vom Wuchs her einer „klassischen“ Tanne ähnlich; die jungen Triebe sind hellgelb gefärbt.
Eine Pflanze mit breitem Wuchs und herabhängenden Seitenzweigen, deren junge Triebe gelblich gefärbt sind – ein ausgezeichneter Solitär.
Blätter
Wuchsform
Herbst
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Aussehen
Der Baum bildet zahlreiche, bogenförmig geschwungene Zweige, dicht horizontal um den Stamm angeordnet, wodurch er einen ausladenden Habitus erhält.
Die Sorte 'Dovastonii Aurea' zeigt von Anfang an eine ungewöhnliche Wuchsform – für eine Eibe eher einer jungen Fichte ähnelnd als anderen Eiben.
Nach 10 Jahren erreicht die Pflanze etwa 1,5 m Höhe und ca. 2–2,5 m Breite.
Die weichen Nadeln dieser Sorte zeichnen sich durch die gelblich-grüne Färbung der jungen Triebe aus, die mit der Zeit grün werden und im Herbst leicht bräunen können. Diese Sorte behält die zitronige Nadelfärbung jedoch vergleichsweise lange, bis in die Mitte des Sommers.
Eine zusätzliche Attraktion weiblicher Exemplare (es sind zweihäusige Pflanzen) sind die zahlreich auftretenden intensiv roten Früchte, die gerne von Vögeln gefressen werden.
Die rote Hülle ist als einziger Pflanzenteil frei vom giftigen Taxin (Achtung! – der Kern im Inneren der Frucht ist jedoch ebenfalls giftig).
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Standort und Pflege
Eiben passen sich gut an die Bedingungen der meisten Gärten an und vertragen mühelos belastete Stadtluft.
Am besten gedeihen sie auf einem kalkhaltigen (alkalischen), nährstoffreichen, humosen, durchlässigen und gleichmäßig feuchten Boden.
Wie die meisten Pflanzen meiden sie Extreme; stehendes Wasser vertragen sie schlechter als zeitweisen Trockenstress.
Sie schätzen eine hohe Luftfeuchte – daher lohnt es sich, sie in der Nähe von Gewässern zu pflanzen.
Bevorzugt wird Halbschatten, sie tolerieren aber auch völlige Beschattung. Besteht jedoch nur sehr wenig Sonne, können die attraktiven, gelben Jungtriebe ausbleiben.
Mit etwas Unterstützung – vor allem reichlicherem Gießen – können sie auch an sonnigen Standorten gedeihen.
Im vollen Sonnenschein und auf armen Böden gepflanzte Exemplare benötigen häufigeres Besprühen und Gießen in den Morgen- oder Abendstunden und in den ersten Jahren Winterschutz gegen Frosteinwirkung.
Pflanzt man Eiben an einem solchen schwierigen Standort, muss man damit rechnen, dass gestresste Pflanzen anfälliger für Krankheiten und Schädlinge werden.
Entscheidend sind die ersten Jahre (5–7), da junge Pflanzen schlechter mit Frost, Trockenheit oder Krankheiten zurechtkommen.
Deshalb sollte ein neuer Bestand mit guter Gartenerde (z. B. aus der Baumschule) eingesetzt und in Trockenzeiten regelmäßig gegossen werden (bei ausbleibendem Regen alle 10–12 Tage, an heißen Tagen sogar alle 5–7 Tage).
In späteren Jahren sind es pflegeleichte, dankbare Pflanzen, um die man sich kaum sorgen muss.
Die Gemeine Eibe 'Dovastonii Aurea' sowie andere Eiben – als einzige unter den Nadelgehölzen – lassen sich stark zurückschneiden (formen) und können sogar verjüngt werden, wenn sie z. B. durch Frost oder Hundeschäden (Hundeurin schadet den Pflanzen stark und führt zu bräunlichen Flecken und Löchern) verletzt wurden.
Die Sorte weist eine höhere Frosthärte als die Wildform auf und kann im Land meist ohne Schutz gepflanzt werden, mit Ausnahme der Gebiete um Suwałki, wo Winterschutz nötig sein kann.
Bei Eiben – wie bei allen immergrünen Pflanzen – sollte man besonders im Winter an die Gefahr der physiologischen Trockenheit denken.
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Verwendung
Wegen des ungewöhnlichen Habitus empfiehlt es sich, die Pflanze einzeln zu setzen, gegebenenfalls in Begleitung niedrigerer Pflanzen, die das Exemplar nicht verdecken, oder als Begleiter anderer bereits vorhandener Eiben im Garten.
Gute Begleiter für die Gemeine Eibe 'Dovastonii Aurea' sind silbrig-grüne, bodendeckende Wacholder wie 'Ice Blue' und 'Glacier', am Stamm veredelte, kugelige Europäische Lärchen wie 'Kórnik' oder die kriechende Sorte 'Puli', dunkelgrüne, miniaturhafte Weißtannen 'Piccolo' sowie kleine, kompakte Bergkiefern (Latschen).
Wenn das Beet blühende Sträucher enthalten, aber dennoch pflegeleicht bleiben soll, pflanzen Sie zur Eibe z. B. Blaustrauch-Spieren (Spiraea) wie Spirea 'Candlelight' oder 'Crispa' sowie den rosa blühenden Seidelbast (wawrzynek wilczełyko) – eine schöne, aber giftige Pflanze!
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
- Czerwone
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 2 m
- Endbreite
- 2,5 m
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 6
- Natürliche Wuchsform
- Kegelförmig
- Blätter / Nadeln
- Immergrüne Blätter / Nadeln
- Wuchsstärke
- Langsamer Wuchs
Formgebung
Formgebung und Erziehung
- Meist geführt als
- Kegelförmig
- Erziehung
- Geometrische Form Freiwachsende Hecke
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Halbschatten
- Tolerierter Lichtbedarf
- Volle Sonne Schatten
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Feuchter Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Bevorzugter Boden
- Durchlässiger Boden
- Tolerierter Boden
- Humoser Boden Nährstoffreicher Boden Durchschnittlicher Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Leicht alkalischer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Neutraler Boden
Eigenschaften
- Die ganze Saison attraktiv
Warnhinweise
- Giftpflanze
Verwendung
- Solitärpflanze
- Für gemischte Beete
- Für Teichränder
morphology
- Immergrüne Blätter
Pflanzengruppen
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Galerie
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