Gemeine Eibe
Taxus baccata
Dichter, langsam wachsender immergrüner Nadelbaum mit dunklen, weichen Nadeln. Die Pflanze bildet zahlreiche Zweige, die auch im Alter den Stamm dicht umhüllen und Formschnitt‑Liebhabern viel Gestaltungsspielraum bieten.
Die Gemeine Eibe ist eine mittelgroße Nadelpflanze (3–4 m), die natürlich in Polen vorkommt. Diese Pflanzen sind für ihre Langlebigkeit bekannt (der älteste in Polen stehende Taxus ist vermutlich bereits rund 1250 Jahre alt) und vermögen sich auch nach starken Rückschnitten zu regenerieren.
Blätter
Wuchsform
Herbst
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Aussehen
Die Eibe verzweigt sich bereits an der Basis und bildet oft mehrere Stämme, wodurch eine dichte grüne Masse entsteht.
Junge Pflanzen haben eine spitzkegelige oder kugelige Form. Ohne Schnitt werden sie mit der Zeit breit, kuppelförmig und unregelmäßig und erreichen Höhen bis zu 4 m.
Die Gemeine Eibe trägt weiche, dunkelgrüne Nadeln von etwa 3 cm Länge, die flach am Zweig angeordnet sind. Diese Nadeln werden alle 6–8 Jahre erneuert.
Bei weiblichen Exemplaren (es handelt sich um zweihäusige Pflanzen) sind die zahlreichen intensiv roten Früchte eine zusätzliche Zierde; Vögel fressen sie gern.
Die rote Fruchthülle ist die einzige Pflanzenteile, die kein toxisches Taxin enthält (Achtung: der Samen im Inneren ist ebenfalls giftig).
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Standort und Pflege
Eiben passen sich gut an die Verhältnisse der meisten Gärten an und vertragen auch belastete Stadtluft problemlos.
Sie wachsen am besten auf kalkhaltigen (alkalischen), nährstoffreichen, humosen, durchlässigen und gleichmäßig feuchten Böden.
Wie die meisten Pflanzen mögen sie keine Extrembedingungen; stehendes Wasser vertragen sie schlechter als zeitweilige Trockenphasen des Substrats.
Sie bevorzugen hohe Luftfeuchte – daher lohnt es sich, sie in Nähe von Wasserflächen zu pflanzen.
Bevorzugter Standort ist Halbschatten, sie tolerieren aber auch
Pflanzen in voller Sonne und auf kargem Boden sollten morgens oder abends oft besprüht werden; in den ersten Jahren benötigen sie zudem Winterschutz gegen strengen Frost.
Setzt man Eiben an einen weniger günstigen Standort, ist zu erwarten, dass gestresste Pflanzen anfälliger für Krankheiten und Schädlinge werden.
In den ersten Jahren (wichtig sind ca. 5–7 Jahre) ist die Pflege entscheidend, da junge Pflanzen schlechter mit Kälte, Trockenheit oder Krankheiten zurechtkommen.
Daher lohnt es sich, beim Pflanzen das Loch mit guter Gartenerde anzureichern und in längeren Trockenperioden regelmäßig zu gießen (etwa alle 10–12 Tage, an heißen Sommertagen sogar alle 5–7 Tage).
Im späteren Verlauf sind Eiben anspruchslos und dankbar – sie benötigen wenig Pflege.
Die Gemeine Eibe und andere Taxus‑Arten lassen sich als einzige Nadelgehölze intensiv schneiden und sogar verjüngen, zum Beispiel nach Frostschäden oder Einwirkung von Hundeurin, das an Nadelgehölzen braune Flecken und Löcher verursachen kann.
Man empfiehlt, diese Nadelgehölze westlich der Weichsel zu pflanzen, da sie erfrieren können, wenn die Temperatur über längere Zeit unter -20 °C liegt.
An Eiben – wie an allen immergrünen Pflanzen – sollte man im Winter besonders denken und aufpassen, da sie durch sogenannte physiologische Trockenheit (Wintertrockenheit) gefährdet sind.
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Verwendung
Die Gemeine Eibe hat vielfältige Verwendungsmöglichkeiten: Sie kann als Solitärexemplar gepflanzt werden, eignet sich für Hecken und zur Anlage größerer Formschnitt‑Skulpturen.
Eiben sind ein hervorragendes Material für immergrüne Hecken an schattigen Standorten, z. B. auf der Nordseite eines Grundstücks oder im Schatten zwischen Gebäuden in Reihenhausbebauung.
Die dunkelgrüne Nadelfarbe bildet einen schönen Kontrast zu farbigen Sträuchern im Staudenbeet und bietet ganzjährig einen ruhigen Hintergrund für andere Pflanzen.
Geben Sie der Eibe etwas Schatten. Falls kein passender Standort vorhanden ist, lässt sich Schatten schaffen, indem höhere Pflanzen wie die anspruchslose Pflaume‑Kirsche 'Nigra' gepflanzt werden.
Pflanzen Sie höhere, sonnig liebende Perückenstrauch‑Sorten wie 'Golden Spirit' oder 'Royal Purple' so, dass die Bewässerungssysteme sie auslassen, da diese trockenere Standorte bevorzugen.
Im Schatten dieser Sträucher können Sie die Eibe zusammen mit dem gelb‑grünen Berberis Thunbergs 'Maria' oder 'Golden Ring' mit purpurfarbenen Blättern sowie dem schön blühenden – schattenverträglichen – „wawrzynek wilczełyko“ und den verlässlichen Fortune‑Spindeln pflanzen.
Im Halbschatten passt die Eibe gut zu blühenden Gehölzen wie der Schneeball‑Hortensie 'Vanille‑Fraise' und Rhododendren, wobei der Boden in deren Bereich leicht anzusäuern ist.
Eine schöne Ergänzung sind die auffällig blühende und halbschattenverträgliche Magnolie 'Jane' sowie Stauden wie Waldnessel, Lapathum‑Arten oder Brunnera macrophylla.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
- Czerwone
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 4 m
- Endbreite
- 3 m
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 7
- Natürliche Wuchsform
- Kompakt
- Blätter / Nadeln
- Immergrüne Blätter / Nadeln
- Wuchsstärke
- Starker Wuchs
Formgebung
Formgebung und Erziehung
- Meist geführt als
- Geometrische Formen Hecke
- Erziehung
- Geometrische Form Formhecke Freiwachsende Hecke Niedrige Hecke oder Einfassung
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Halbschatten Schatten
- Tolerierter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Feuchter Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Bevorzugter Boden
- Humoser Boden Durchlässiger Boden Nährstoffreicher Boden
- Tolerierter Boden
- Durchschnittlicher Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Leicht alkalischer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Neutraler Boden
Eigenschaften
- Kompakter Habitus
- Die ganze Saison attraktiv
- Vogelfreundlich
Warnhinweise
- Giftpflanze
Verwendung
- Hecke
- Solitärpflanze
- Für Parks
- Für grüne Skulpturen
- Für Teichränder
- Einfassung
morphology
- Immergrüne Blätter
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