Dichtblütige Kiefer 'Umbraculifera'

Pinus densiflora Umbraculifera

Kompakte, kugelige Kiefer, die im Frühjahr attraktive violett-purpurne Zapfen trägt.

Beschreibung

Pflanze erhältlich als veredelte Stammform oder auf eigenem Wurzelstock, die ihren kompakten Wuchs selbstständig beibehält. Als geformter Garten-Bonsai bringt sie einen Hauch Orient in den Garten.

Dichtblütige Kiefer 'Umbraculifera' Hauptfoto

Blätter

Wuchsform

Herbst

01 / 4

Aussehen

Die dichtblütige Kiefer 'Umbraculifera' ist ein langsam wachsender Nadelbaum (bzw. Strauch), der nach ca. 10 Jahren etwa 1 m Höhe und 1,5 m Durchmesser erreicht.

Charakteristisch ist die dichte, hellgrüne Krone, die am oberen Ende eine abgeflachte Kuppel bildet.

Die Pflanze hat relativ weiche, zahlreiche und dicht stehende Nadeln, deren Länge zwischen 5–8 cm variiert.

Ein weiteres typisches und dekoratives Merkmal sind die jungen, im Frühjahr erscheinenden männlichen Zapfen mit intensiver violett-purpurner Färbung, die einen schönen Kontrast zur hellen Nadelfarbe bilden.

Je nachdem, ob Sie ein veredeltes Exemplar auf Stamm (meist niedrig, ca. 30–40 cm), eine auf einheimischer Kiefer veredelte Variante (robuster gegenüber unseren Klimabedingungen – siehe Anforderungen) oder eine auf eigenem Wurzelstock gewachsene Pflanze wählen, kann der Baum zwei unterschiedliche Erscheinungsbilder zeigen.

Eine auf Stamm veredelte Pflanze nimmt die typische niedrige, lutschbonbonähnliche Form an, weil der natürlich dichte, kugelige Wuchs auf einen geraden, unverzweigten Stamm gesetzt wird.

Die „originale“ Variante neigt hingegen dazu, mehrere leicht gebogene, am Stammgrund verzweigende Triebe zu bilden, wodurch sie einem Strauch ähneln kann. Diese Eigenschaft macht sie in japanischen Gärten beliebt. Die dichte Krone und Mehrstämmigkeit führen dazu, dass Pflanzen häufig zu Garten-Bonsai verarbeitet werden.

02 / 4

Standort und Pflege

Die dichtblütige Kiefer 'Umbraculifera' benötigt einen gut belichteten Standort. Die Pflanze mag keinen Schatten; an schattigen Plätzen bildet sie zu lange und ausgedünnte Triebe und verliert dabei an Attraktivität.

Als Vertreter aus dem Land der Kirschblüte hat sie etwas höhere Boden- und Feuchtigkeitsansprüche als die meisten bei uns gepflanzten Kiefern, toleriert jedoch Böden von leicht alkalisch bis leicht sauer.

Die Pflanze bevorzugt ein mäßig, aber dauerhaft feuchtes und durchlässiges Substrat. Sie gedeiht deutlich besser auf leichtem Sandboden als auf schwerem Lehm, auf dem sie schlecht wächst und anfällig für Krankheiten ist.

Diese Art – ähnlich wie Eiben – empfehlen wir in Gärten mit Teichen oder Steingärten mit Wasserfall, da die Pflanze feuchte Luft sehr schätzt.

Der exotische Vertreter verfügt zudem über eine etwas geringere Frosthärte als andere Kiefern und kann ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen in der Regel nur westlich der Weichsel gepflanzt werden.

03 / 4

Verwendung

Die Kiefer eignet sich besonders für Gärten im japanischen Stil, wo sie als geformter Garten-Bonsai inmitten von Wasser, Rhododendren, Kies und Bambus (oder anderen Ziergräsern) Charakter und Authentizität in die orientalische Ecke bringt.

Die interessante Wuchsform tritt besonders hervor, wenn man sie auf einem größeren Steinsockel pflanzt, von dem das Gehölz von allen Seiten sichtbar ist und so ein ganzjähriges Gestaltungselement bildet.

Wenn Sie ein Beet mit der dichtblütigen Kiefer 'Umbraculifera' planen, wählen Sie Begleitpflanzen mit ähnlichen Standort- und Feuchtigkeitsansprüchen. An weniger sonnigen Stellen pflanzen Sie gemeine Eiben (z. B. die säulenförmige 'Fastigiata' oder 'Fastigiata Aurea') zusammen mit Tannen, und in voller Sonne mittelgroße Eiben (unsere Favoriten sind 'Wojtek' und 'Hicksii') sowie höhere Goldregen Waterera oder niedrigere Heide- und Besenheide-Arten.

04 / 4

Alternative

Wenn Sie dieses Exemplar in Ihrem Garten wegen der kuppelförmigen, kompakten Krone, der hellgrünen Nadeln oder der dekorativen jungen Zapfen wünschen, nicht aber wegen der typischen Stammverzweigung, dann wählen Sie ein veredeltes Exemplar auf einer einheimischen Kieferunterlage.

Solch ein Baum hat geringere Wasseransprüche (mäßig feuchtes Substrat, mit Toleranz gegenüber leichtem Austrocknen) und überwintert besser (man sollte nur Standorte mit Frosthärtezonen unter 6A meiden, z. B. die Region Suwalszczyzna).

Phänologie

Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten

Phänologie der Pflanze

Fruchtbildung
Fruchtbildung Woche 17-18 April - Mai
  • Fioletowe
Pflanzen
Rośliny kwasolubne Woche 12-28 März - Juli Mehr lesen
Schnitt
Cięcie wczesnowiosenne - porządkujące po zimie Woche 6-10 Februar - März Mehr lesen
Düngung
Kompostowanie wiosną Woche 8-10 Februar - März Mehr lesen
Wczesnowiosenne Woche 9-33 Februar - August Mehr lesen
Całosezonowe Woche 9-13 Februar - März Mehr lesen
Nawożenie wiosenne Woche 10-12 März Mehr lesen
Nawożenie letne Woche 26-28 Juni - Juli Mehr lesen
Nawożenie jesienne Woche 30-37 Juli - September Mehr lesen
Kompostowanie jesienią Woche 34-36 August - September Mehr lesen

Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.

Größe

Größe und Wuchs

Endhöhe
3 m
Endbreite
3 m
Pflanzabstand
2 m

Merkmale

Pflanzenmerkmale

Winterhärtezone
Winterhärtezone 7
Natürliche Wuchsform
Kuppelförmig
Blätter / Nadeln
Immergrüne Blätter / Nadeln
Wuchsstärke
Langsamer Wuchs

Formgebung

Formgebung und Erziehung

Erziehung
Geometrische Form Freiwachsende Hecke

Merkmale

Eigenschaften und Verwendung

Standort

Bevorzugter Lichtbedarf
Volle Sonne
Bevorzugte Bodenfeuchte
Frischer Standort
Bevorzugter Boden
Durchlässiger Boden Nährstoffreicher Boden
Tolerierter Boden
Sandiger Boden Sandig-lehmiger Boden Normaler Gartenboden
Bevorzugter Boden-pH
Leicht saurer Boden
Tolerierter Boden-pH
Neutraler Boden Leicht alkalischer Boden

Eigenschaften

  • Dekorative Blätter oder Nadeln
  • Kompakter Habitus
  • Die ganze Saison attraktiv

Warnhinweise

  • Krankheitsanfällig

Verwendung

  • Für Steingärten
  • Für Heidegärten
  • Für Teichränder

care

  • Schnittverträglich
  • Trockenheitsverträglich

morphology

  • Immergrüne Blätter

Pflanzengruppen