Dichtblütige Kiefer
Pinus densiflora Oculus-draconis
Ungewöhnliche, leicht exotisch wirkende Kiefer mit feinen, fröhlich gelben Streifen auf den Nadeln, besonders sichtbar an sonnigen Standorten.
Etwas zartere Kiefernart, die im Osten des Landes frühzeitig erfrieren kann. In wärmeren Regionen Polens gepflanzt, benötigt sie keine besonderen Pflegemaßnahmen.
Blätter
Wuchsform
Herbst
01 / 3
Aussehen
Relativ schnell wachsende Sorte mit unregelmäßigem Wuchs, deren größter Zierwert genau zwei gelbe Streifen auf jeder Nadel sind, genannt Oculus-draconis — „oczy smoka”.
Die Nadeln sind steif, piekend und dicht an den Trieben angeordnet. Ihre Farbe variiert je nach Temperatur und Sonneneinstrahlung.
Nach den ersten Frösten nehmen die Nadeln einen warmen, goldenen Ton an. Von Frühling bis Herbst sind sie überwiegend grün, und die Intensität der gelben Streifen nimmt bei stärkerer Sonneneinstrahlung zu.
Als zusätzlicher Zierwert erscheinen bereits an jungen Exemplaren braune Zapfen.
Die Pflanze wächst im Schnitt etwa 30 cm pro Jahr und erreicht nach 10 Jahren eine Höhe von rund 200–300 cm.
02 / 3
Standort und Pflege
'Umbraculifera' benötigt einen gut belichteten Standort. Sie verträgt keinen Schatten – an schwächer beleuchteten Plätzen neigt sie zu langgestreckten, ausgedünnten Trieben und färbt sich nicht korrekt aus, was ihre Attraktivität mindert.
Als Einwanderer aus dem Land der Kirschblüte hat sie etwas höhere Anforderungen an Boden und Feuchtigkeit als die meisten in Polen kultivierten Kiefern. Sie toleriert Böden von leicht alkalisch bis leicht sauer.
Sie bevorzugt mäßig, aber dauerhaft feuchte und durchlässige Standorte. Auf leichtem Sand gelingt sie besser als auf schwerem Lehm, wo sie schwächer wächst und anfälliger für Krankheiten sein kann.
Ähnlich wie Eiben eignet sie sich gut für Gärten mit Teichanlagen oder Steingärten mit Kaskaden – die Pflanze schätzt eine etwas höhere Luftfeuchte.
Es handelt sich um eine exotische Art mit etwas geringerer Frosthärte als typische Kiefern; ohne zusätzlichen Winterschutz empfiehlt sich die Pflanzung vor allem westlich der Wisła.
03 / 3
Verwendung
Als Einwanderer aus dem Osten empfiehlt sich die Pflanze für Gärten mit orientalischem Charakter, in denen Bergkiefern, zu Bonsai geformte Wacholder, Ginkgos sowie Azaleen und Rhododendren dominieren.
Zur Auflockerung der Pflanzung können zudem dienen: złotokap Waterera 'Vossi', die Kirsche 'Kiku-shidare-zakura' und als Ergänzung für die Rabatte – rodgersja pierzasta (im Schatten oder Halbschatten), kokoryczka wielkokwiatowa oder die majestätische funkia, z. B. 'Halcyon'.
Die Kiefer lässt sich ebenso gut in klassischen Hausgartenrabatten, größeren Steingärten oder modernen Gartenanlagen pflanzen, in Gesellschaft der gestreiften miskantów 'Zebrinus', geformter Hainbuchen und weißblühender Pflanzen (Tulpen, Allium und Azaleen).
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 5 m
- Endbreite
- 3 m
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 7
- Natürliche Wuchsform
- Locker
- Blätter / Nadeln
- Immergrüne Blätter / Nadeln
- Wuchsstärke
- Mittlere Wuchsstärke
Formgebung
Formgebung und Erziehung
- Erziehung
- Freiwachsende Hecke
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Bevorzugter Boden
- Durchlässiger Boden
- Tolerierter Boden
- Humoser Boden Sandig-lehmiger Boden Nährstoffreicher Boden Normaler Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Leicht saurer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Neutraler Boden Leicht alkalischer Boden
Eigenschaften
- Dekorative Blätter oder Nadeln
- Im Winter attraktiv
Warnhinweise
- Kann Frostschäden erleiden
Verwendung
- Für kleine Gärten
- Für gemischte Beete
- Für Heidegärten
- Für Teichränder
morphology
- Immergrüne Blätter
Pflanzengruppen
Pflanzengruppen ansehen
Verwandtes Wissen
-
September im Garten
Im September genießen wir noch die Sonnenstrahlen, die nicht mehr so ermüdend sind. Das Grün in den Beeten erhält Patina bzw. Gold-, Orange- und Rottöne. Wir bewundern die im Wind wiegenden Blütenstände der Ziergräser. Im Gartenkalender beginnt nun die beste Zeit, um neue Pflanzen zu setzen.
-
Welche Clematis können wir im Garten pflanzen?
Clematis (powojniki) sind schöne Kletterpflanzen, geschätzt für ihre romantischen Blüten. Die Auswahl ist riesig – man kann Clematis so kombinieren, dass sie von April bis Oktober blühen.
-
Juni im Garten
Der erste Sommermonat bringt viel Freude im Garten. Ein Fest der Farben und Blüten dauert an. In diesem Monat setzen wir die Frühling‑ und Sommerarbeiten fort und dürfen nicht nachlässig sein. Vor allem gießen, jäten und den Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten fortsetzen. Wir pflanzen, säen, pikieren, umtopfen und achten darauf, dass die bisherigen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen.