Berg‑Tanne
Abies lasiocarpa Green Globe
Zwergige Berg‑Tanne, anfangs kompakt und kugelförmig; mit der Zeit streckt sie sich und entwickelt eine schlanke, konische Form. Im Alter bleibt sie kompakt und grün.
Kleine Sorte der Berg‑Tanne 'Green Globe', die frische, nährstoffreiche und leicht saure bis saure, feuchte Böden sowie sonnige Standorte bevorzugt. Anfangs wächst sie in einer dichten Kugelform, mit der Zeit verwandelt sie sich zu einem schlanken Kegel.
Blätter
Wuchsform
Herbst
01 / 3
Aussehen
'Green Globe' ist eine Sorte, die im Laufe ihres Wachstums durch einen wechselnden Habitus überrascht.
Anfangs bildet ein junges Exemplar einen kompakten, kugeligen Habitus sowie feine, grüne und weiche Nadeln – weshalb sie mit kugeligen Formen der Weiß‑ oder Bergfichte verglichen wird.
Im Alter übernimmt einer der zentralen Triebe die Rolle des Leittriebes und die Pflanze streckt sich nach oben, nimmt allmählich eine schlanke, konische Gestalt an.
Mit dieser Metamorphose ist frühestens nach etwa 8–10 Jahren zu rechnen; dann erreicht die Pflanze rund 140 cm Höhe und etwa 90 cm Breite.
02 / 3
Standort und Kultur
Die Pflanze bevorzugt vollsonnige Standorte auf nährstoffreichem, feuchtem und saurem bis leicht saurem Boden, kommt aber auch auf trockeneren, sandigen Substraten gut zurecht.
Die frühen Frühjahrs‑Triebe, die die Pflanze recht früh austreibt, werden durch Maifröste oft geschädigt. Es ist daher ratsam, Standorte mit etwas kühlerer Exposition (z. B. Nordseite) zu wählen, da diese das Austriebsverhalten verzögern und das Risiko von Frostschäden im Frühling verringern.
03 / 3
Verwendung
Dass die Pflanze saure, dauerhaft feuchte Böden bevorzugt, macht sie ideal für Heidegärten, wo sie mit höheren Rhododendren, Pieris und Kalmien sowie niedrigeren Heidepflanzen kombiniert werden kann.
Sie lässt sich in farbenfrohe Kompositionen mit Laubgehölzen einbinden – etwa mit Berberitzen oder Perückensträuchern, in Gesellschaft dunkelgrüner Nadelgehölze und blühender Stauden – oder als Solitär, umgeben von Rasen.
Kompositionen mit Nadelgehölzen können durch blühende Stauden belebt werden, z. B. mit Sonnenhut, Rudbeckien, Fetthennen oder Sommerphlox.
Aufgrund ihrer geringen Größe lässt sich diese Tanne auch gut in einen Steingarten integrieren, zusammen mit kriechenden Wacholdern, Hauswurz, Enzianen und weiteren Felsenpflanzen.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 2 m
- Endbreite
- 1 m
- Höhe nach 10 Jahren
- 1,4 m
- Breite nach 10 Jahren
- 90 cm
- Pflanzabstand
- 90 cm
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 4
- Natürliche Wuchsform
- Kegelförmig
- Blätter / Nadeln
- Immergrüne Blätter / Nadeln
- Wuchsstärke
- Langsamer Wuchs
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Feuchter Standort
- Bevorzugter Boden
- Sandig-lehmiger Boden Nährstoffreicher Boden
- Tolerierter Boden
- Humoser Boden
- Bevorzugter Boden-pH
- Leicht saurer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Saurer Boden
Eigenschaften
- Dekorative Blätter oder Nadeln
- Kompakter Habitus
- Kinderfreundlich
- Die ganze Saison attraktiv
- Tiefes Wurzelsystem
Warnhinweise
- Kann Frostschäden erleiden
- Verträgt Umpflanzen schlecht
Verwendung
- Für kleine Gärten
- Für Steingärten
- Für Kiesgärten
- Für gemischte Beete
- Für Heidegärten
- Für Teichränder
morphology
- Immergrüne Blätter
Pflanzengruppen
Pflanzengruppen ansehen
Verwandtes Wissen
-
September im Garten
Im September genießen wir noch die Sonnenstrahlen, die nicht mehr so ermüdend sind. Das Grün in den Beeten erhält Patina bzw. Gold-, Orange- und Rottöne. Wir bewundern die im Wind wiegenden Blütenstände der Ziergräser. Im Gartenkalender beginnt nun die beste Zeit, um neue Pflanzen zu setzen.
-
Welche Clematis können wir im Garten pflanzen?
Clematis (powojniki) sind schöne Kletterpflanzen, geschätzt für ihre romantischen Blüten. Die Auswahl ist riesig – man kann Clematis so kombinieren, dass sie von April bis Oktober blühen.
-
Juni im Garten
Der erste Sommermonat bringt viel Freude im Garten. Ein Fest der Farben und Blüten dauert an. In diesem Monat setzen wir die Frühling‑ und Sommerarbeiten fort und dürfen nicht nachlässig sein. Vor allem gießen, jäten und den Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten fortsetzen. Wir pflanzen, säen, pikieren, umtopfen und achten darauf, dass die bisherigen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen.