Zirbelkiefer
Pinus cembra Stricta
Säulenförmige Sorte der Zirbelkiefer, die sowohl im kleinen Hausgarten als auch im städtischen Grün oder in großen naturalistischen Anlagen gut zur Geltung kommt.
Widerstandsfähige, säulenförmige Sorte mit hoher Toleranz gegenüber dem pH-Wert des Substrats, wodurch sie sich sehr vielseitig in Pflanzungen einsetzen lässt.
Blätter
Wuchsform
Herbst
01 / 3
Aussehen
Relativ kleiner Nadelbaum, der bis etwa 5 m Höhe und 1,5 m Breite erreicht, mit rundlich-säulenförmigem Wuchs.
Es ist wichtig zu betonen, dass er sehr langsam wächst — die jährlichen Zuwächse überschreiten meist nicht 15 cm, sodass er nach 10 Jahren normalerweise nur 100–150 cm Höhe erreicht.
Der Baum hat einen kompakten Habitus, und die zweige, die ihn bereits von der Basis an bedecken, sind nahezu senkrecht angeordnet und umhüllen den gesamten Baum.
Die Nadeln sind zahlreich, dicht am Trieb gesetzt und relativ lang — etwa 8 cm — zu fünft in einer Büschel angeordnet. Ihre Färbung ist blau-silbrig.
02 / 3
Standort und Kultur
Die Pflanze ist ausgesprochen lichtbedürftig und gedeiht am besten in voller Sonne, gleichzeitig bevorzugt sie Standorte mit hoher Luftfeuchtigkeit. Daher fühlt sie sich in der Nähe von Gewässern wohl, wo Feuchtigkeit frei verdunsten kann.
Sie ist tolerant gegenüber dem Substrat — verträgt Böden mit einem pH-Wert von alkalisch bis sauer, entwickelt sich jedoch am besten auf leicht saurem, feuchtem, durchlässigem und nährstoffreichem Boden.
Sie verträgt verschmutzte Stadtluft gut. Vor dem Pflanzen sollte der Standort sorgfältig gewählt werden, da Umpflanzen nicht vertragen wird.
Sie ist außerdem sehr frosthart (auch gegenüber winterlichen Temperaturschwankungen) sowie resistent gegen Krankheiten von Fünfnadelkiefern, u. a. gegen den Weymouthkiefer–Johannisbeer‑Rost, und auch gegenüber einigen Schädlingen, wie Blattläusen.
03 / 3
Verwendung
Dank ihrer Sonnenliebe und des kompakten, säulenförmigen Wuchses wirkt sie als Solitär besonders eindrucksvoll, bildet ein sogenanntes „Gartenausrufezeichen” und lenkt den Blick auf das gewählte Beet.
Der Nadelbaum lässt sich auch in kleinen Gruppen pflanzen oder mit anderen „schlanken“ Pflanzen kombinieren, etwa mit dem Gemeinen Wacholder 'Suecica' oder dem Chinesischen Wacholder ‘Obelisk’, Schwarzkiefer ‘Pyramidalis’ oder der Gemeinen Fichte ‘Cupressina’.
In klassischer Bepflanzung sollte man die Zirbelkiefer vorn mit niedrigeren Pflanzen arrangieren, z. B. mit der Japanischen Spiere ‘Goldflame’, der kompakt-silbrig blauen Blaufichte ‘Glauca Globosa’ sowie stark geschnittenem weißem Hartriegel. Das Beet lässt sich punktuell mit Zwerg-Bergkiefern, z. B. den Sorten 'Mini Mops' oder ‘Gnom’, sowie mit Heidepflanzen ergänzen, die im Herbst dominieren.
An der Rückseite des Beetes eignen sich Ziergräser, z. B. Chinaschilf 'Morning Light' (Miscanthus sinensis 'Morning Light').
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 5 m
- Endbreite
- 1,8 m
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 2
- Natürliche Wuchsform
- Säulenförmig
- Blätter / Nadeln
- Immergrüne Blätter / Nadeln
- Wuchsstärke
- Langsamer Wuchs
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Frischer Standort Feuchter Standort
- Bevorzugter Boden
- Durchlässiger Boden Nährstoffreicher Boden
- Tolerierter Boden
- Sandiger Boden Humoser Boden Sandig-lehmiger Boden Normaler Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Leicht saurer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Saurer Boden Neutraler Boden Alkalischer Boden Leicht alkalischer Boden
Eigenschaften
- Attraktiver Habitus
- Kompakter Habitus
Warnhinweise
- Verträgt Umpflanzen schlecht
Verwendung
- Solitärpflanze
- Für kleine Gärten
- Für Steingärten
- Für Parks
- Für Stadtgrün
- Für gemischte Beete
- Für Böschungen
- Für Heidegärten
- Für Teichränder
care
- Verträgt Luftverschmutzung
- Trockenheitsverträglich
morphology
- Immergrüne Blätter
Pflanzengruppen
Pflanzengruppen ansehen
Galerie
Galerie
Verwandtes Wissen
-
September im Garten
Im September genießen wir noch die Sonnenstrahlen, die nicht mehr so ermüdend sind. Das Grün in den Beeten erhält Patina bzw. Gold-, Orange- und Rottöne. Wir bewundern die im Wind wiegenden Blütenstände der Ziergräser. Im Gartenkalender beginnt nun die beste Zeit, um neue Pflanzen zu setzen.
-
Welche Clematis können wir im Garten pflanzen?
Clematis (powojniki) sind schöne Kletterpflanzen, geschätzt für ihre romantischen Blüten. Die Auswahl ist riesig – man kann Clematis so kombinieren, dass sie von April bis Oktober blühen.
-
Juni im Garten
Der erste Sommermonat bringt viel Freude im Garten. Ein Fest der Farben und Blüten dauert an. In diesem Monat setzen wir die Frühling‑ und Sommerarbeiten fort und dürfen nicht nachlässig sein. Vor allem gießen, jäten und den Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten fortsetzen. Wir pflanzen, säen, pikieren, umtopfen und achten darauf, dass die bisherigen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen.