Zirbelkiefer
Pinus cembra
In den Tatra natürlich vorkommende Kiefer, im Garten ein langsam wachsender, dichter, kegelförmiger Nadelbaum, bereits ab der Basis eindrucksvoll.
Die Zirbelkiefer ist ein widerstandsfähiger, langlebiger Nadelbaum, der sich in den meisten Gartenböden gut behauptet. Ihre hohe Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge und der von Natur aus kompakte Wuchs machen die Zirbelkiefer zu einem schönen und wenig anspruchsvollen, silbrig-grünen Akzent im Garten.
Blätter
Wuchsform
Herbst
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Aussehen
Die Zirbelkiefer ist ein großer und langlebiger Nadelbaum und erreicht etwa 20 m Höhe. Sie wächst langsam — nach 10 Jahren erreicht sie meist rund 1–1,5 m Höhe.
Anfangs hat sie einen regelmäßigen, kegelförmigen Habitus; mit zunehmendem Alter rundet sich die Krone und kann kuppelförmig bis eiförmig werden.
Lange Zeit (etwa 10–15 Jahre) bedeckt die Zirbelkiefer den Stamm bis zur Basis dank dicht stehender, nach oben gebogener Äste. Diese tragen steife, mittel-lange Nadeln (6–8 cm) mit silbrig-grüner Färbung. Die Nadeln stehen zu fünft in Büscheln (Fünfnadelkiefer).
Der Baum verfügt über ein gut entwickeltes Wurzelsystem, wodurch er trotz seiner Größe relativ windfest ist.
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Standort und Kultur
Die Pflanze ist ausgesprochen lichtbedürftig und wächst am besten in voller Sonne. Sie bevorzugt Stellen mit etwas höherer Luftfeuchte, weshalb sie in der Nähe von Gewässern, wo Verdunstung die lokale Luftfeuchte erhöht, gut gedeiht.
Die Zirbelkiefer verträgt auch städtische Luftverschmutzung gut. Dennoch sollte der Pflanzort wohlüberlegt sein, da die Pflanze Umpflanzen schlecht verträgt.
Sie ist gegenüber dem Bodentyp tolerant und wächst auf Böden von alkalisch bis sauer, fühlt sich jedoch am wohlsten in leicht saurem, feuchtem, durchlässigem und nährstoffreichem Substrat.
Sie ist vollständig winterhart (auch gegenüber winterlichen Temperaturschwankungen) und zeigt Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, die Fünfnadelkiefern betreffen, wie etwa den Weißkiefern–Johannisbeer-Rost, sowie gegen einige Schädlinge, z. B. Blattläuse.
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Verwendung
Dank ihrer Sonnenliebe und des kompakten Wuchses wirkt die Zirbelkiefer sehr gut als Solitär — gleichmäßige Besonnung hilft, die unteren Äste zu erhalten und die schöne Kronenform zu bewahren.
In Pflanzungen kann man sie mit bodendeckenden Wacholdern wie dem Schuppenwacholder ‚Holger‘ oder dem ausbreitenden ‚Bonin Isles‘, mit Felsenbirnen (z. B. bodendeckenden oder frühblühenden Sorten) sowie mit blühenden Heidepflanzen wie Besenheide und Schneeheide kombinieren.
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Wissenswertes
Ausgewachsene und gepfropfte Bäume (im Alter von etwa 60 Jahren) bilden etwa 8 cm lange, eiförmige Zapfen. Unreife Zapfen können einen violetten bis purpurnen Ton annehmen. Die Zapfen reifen über zwei Jahre, werden dann braun und fallen ab.
Von den aus den Zapfen fallenden, essbaren Samen profitieren gerne Eichhörnchen. Der Baum bildet zudem aromatische Harze, die früher zur Herstellung wohlriechender Räucherwaren verwendet wurden.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 20 m
- Endbreite
- 7 m
- Pflanzabstand
- 3 m
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 2
- Natürliche Wuchsform
- Oval
- Blätter / Nadeln
- Immergrüne Blätter / Nadeln
- Wuchsstärke
- Langsamer Wuchs
Formgebung
Formgebung und Erziehung
- Erziehung
- Freiwachsende Hecke
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Feuchter Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Bevorzugter Boden
- Durchlässiger Boden Nährstoffreicher Boden
- Tolerierter Boden
- Sandiger Boden Humoser Boden Sandig-lehmiger Boden Magerer Boden Normaler Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Leicht saurer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Saurer Boden Neutraler Boden Alkalischer Boden Leicht alkalischer Boden
Eigenschaften
- Kompakter Habitus
- Tiefes Wurzelsystem
Warnhinweise
- Verträgt Umpflanzen schlecht
Verwendung
- Solitärpflanze
- Für Steingärten
- Für Parks
- Für Böschungen
- Für Reihenpflanzungen
- Für Teichränder
care
- Verträgt Luftverschmutzung
- Trockenheitsverträglich
morphology
- Immergrüne Blätter
Pflanzengruppen
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