Weißfichte 'Rainbow's End'
Picea glauca Rainbow's End
Kegelförmige Weißfichte 'Rainbow's End', die Mitte des Sommers junge, gelbe Triebe bildet. Hat eine attraktive, natürliche kegelförmige Gestalt und braucht kaum Formschnitt.
In passenden Standortbedingungen ist die Pflanze nicht schwer zu kultivieren, doch sie ist kein "pflegefreier" Nadelbaum. Die Weißfichte 'Rainbow's End' benötigt Bewässerung, Düngung und gelegentlich Schnitt; wird sie vernachlässigt, kann sie krank werden.
Blätter
Wuchsform
Herbst
01 / 4
Aussehen
Die Pflanze besitzt, im Gegensatz zu den meisten Zierformen, nicht den ersten, sondern den zweiten — sommerlichen Austrieb junger Nadeln als auffälliges Farbmerkmal. Viele andere Sorten zeigen ihre dekorativen Triebe hingegen im Frühjahr.
Junge, weiche Nadeln, strahlenförmig um kurze Triebe angeordnet, sind anfangs grün, während die im Sommer erscheinenden Triebe eine attraktive gelbe Farbe haben, die bis zum Winter wieder ins Grüne übergeht.
Charakteristisch für diese Gruppe sind weiche Nadeln, die an Heidekraut-Blätter erinnern — daher die Bezeichnung „heideartige Blätter”. Diese sitzen strahlenförmig um kurze, dichte Triebe.
Der Nadelbaum hat von Natur aus einen dichten und kompakten kegelförmigen Wuchs. Das Wachstum ist sehr langsam: nach 10 Jahren erreicht er etwa 100 cm Höhe und rund 50 cm Durchmesser. Er wird insgesamt etwa 2–3 m hoch. Die Sorte ähnelt sehr der 'Conica'.
02 / 4
Standort und Pflege
Weißfichten bevorzugen vollsonnige Standorte, vertragen aber auch kurze Phasen mit etwas Schatten und können in leichtem Halbschatten gedeihen.
Wie andere Fichten sind sie nicht wählerisch gegenüber dem Boden, gedeihen jedoch am besten in nährstoffreichen, feuchten Substraten.
Junge Pflanzen mit noch nicht ausgebildetem Wurzelsystem benötigen häufigeres Gießen und einen Standort von mäßig feucht bis feucht. Ältere Exemplare mit tieferem Wurzelwerk kommen besser mit trockeneren und weniger fruchtbaren Böden zurecht.
Die Weißfichte gelingt besonders gut bei feuchter Luft und regelmäßiger Bewässerung — dann wird sie seltener von Schädlingen befallen.
An der Pflanze können überlange Triebe („Reversionen”) auftreten, die über die Silhouette hinausragen — diese sollten entfernt werden, damit sie die edlere Sorte nicht überwuchern.
Die Pflanze verträgt Rückschnitt und Formschnitt gut und ist zudem voll frosthart.
An ungeschützten Standorten kann der Nadelbaum in schneearmen, strengen Wintern durch Wind austrocknen, was im Frühjahr zum Nadelshedding führen kann. Um dem vorzubeugen, empfiehlt es sich, die Pflanzen in solchen Lagen, besonders von der Südseite, abzuschirmen oder geschütztere Standorte zu wählen.
Weißfichten sind, wie die meisten immergrünen Pflanzen, anfällig für das Phänomen der physiologischen Trockenheit; denken Sie daher auch im Winter und im zeitigen Frühjahr ans Gießen.
03 / 4
Verwendung
Die geringe Größe und die natürliche kegelförmige Gestalt machen die Pflanze vielseitig einsetzbar. Sie eignet sich für gemischte Rabatten, Heideflächen, Kübel- und Balkonkasten-Kompositionen sowie für Steingärten, Alpinum, formale Gärten und Gärten im japanischen oder modernen Stil.
'Rainbow's End' wirkt auch in einem Kiesbeet reizvoll, wo die gelb-grünen Nadeln einen schönen Kontrast zu hellem Stein bilden. Kombinationspartner können z. B. die karolinschen Yuccas (juka karolińska), japanische Lampenputzergräser (z. B. 'Hameln'), Bergenien (bergenia) sowie bodendeckende Polster-Phloxe sein — letztere bevorzugen jedoch trockenere Standorte, daher sollte die Bewässerung für sie ausgespart werden.
04 / 4
Achtung!
Die größte Gefahr für den gleichmäßigen Wuchs und die weichen, silbrigen Nadeln stellt Hundeurin dar. Durch ihn vergilben die Nadeln zuerst, und nach ihrem Abfall entstehen Löcher im dichten Gehölz — somit geht ein wesentlicher Vorteil der Pflanze verloren.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 3 m
- Endbreite
- 1,5 m
- Höhe nach 10 Jahren
- 1 m
- Breite nach 10 Jahren
- 50 cm
- Pflanzabstand
- 60 cm
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 4
- Natürliche Wuchsform
- Kegelförmig
- Blätter / Nadeln
- Immergrüne Blätter / Nadeln
- Wuchsstärke
- Langsamer Wuchs
Formgebung
Formgebung und Erziehung
- Geeignet zur Formung als
- Geometrische Formen
- Erziehung
- Geometrische Form
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Tolerierter Lichtbedarf
- Halbschatten
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Feuchter Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Bevorzugter Boden
- Humoser Boden Durchlässiger Boden Nährstoffreicher Boden
- Tolerierter Boden
- Sandiger Boden Sandig-lehmiger Boden Normaler Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Leicht saurer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Saurer Boden
Eigenschaften
- Dekorative Blätter oder Nadeln
- Attraktiver Habitus
- Kompakter Habitus
- Kinderfreundlich
- Tiefes Wurzelsystem
Warnhinweise
- Anfällig für Schädlinge
Verwendung
- Für Kübel geeignet
- Für kleine Gärten
- Für Steingärten
- Für Kiesgärten
- Für grüne Skulpturen
- Für Balkone und Terrassen
- Für Blumenbeete
- Für Böschungen
- Für Heidegärten
- Für Teichränder
care
- Verträgt Luftverschmutzung
- Schnittverträglich
- Trockenheitsverträglich
morphology
- Immergrüne Blätter
Pflanzengruppen
Pflanzengruppen ansehen
Galerie
Galerie
Verwandtes Wissen
-
September im Garten
Im September genießen wir noch die Sonnenstrahlen, die nicht mehr so ermüdend sind. Das Grün in den Beeten erhält Patina bzw. Gold-, Orange- und Rottöne. Wir bewundern die im Wind wiegenden Blütenstände der Ziergräser. Im Gartenkalender beginnt nun die beste Zeit, um neue Pflanzen zu setzen.
-
Welche Clematis können wir im Garten pflanzen?
Clematis (powojniki) sind schöne Kletterpflanzen, geschätzt für ihre romantischen Blüten. Die Auswahl ist riesig – man kann Clematis so kombinieren, dass sie von April bis Oktober blühen.
-
Juni im Garten
Der erste Sommermonat bringt viel Freude im Garten. Ein Fest der Farben und Blüten dauert an. In diesem Monat setzen wir die Frühling‑ und Sommerarbeiten fort und dürfen nicht nachlässig sein. Vor allem gießen, jäten und den Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten fortsetzen. Wir pflanzen, säen, pikieren, umtopfen und achten darauf, dass die bisherigen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen.