Weide (Salix integra) 'Hakuro-nishiki'
Salix integra Hakuro-nishiki
Interessanter sommergrüner Strauch mit ungewöhnlicher Färbung der jungen Triebe: creme‑rosa‑grüne Töne beleben Beetkompositionen von Frühling bis Frühsommer.
Die Pflanze ist nicht schwer zu kultivieren und kann auch Einsteigern empfohlen werden. Kräftiges Wachstum, kugelige Wuchsform, dekorative Blattfärbung und Toleranz gegenüber typischen Pflegefehlern machen sie zu einer lohnenden Gartenpflanze.
Blätter
Wuchsform
Herbst
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Aussehen
Es handelt sich um einen kräftig wachsenden Strauch, der häufig als Hochstamm angeboten wird, mit kugeliger, dichter Wuchsform, bedingt durch zahlreiche, schlanke Zweige, die aus der Basis der Pflanze austreten. Die Triebe sind glatt, wenig verzweigt und von
Die größte Zierde der Sorte ist die Färbung der jungen Triebe. Kleine, lanzettliche Blätter zeigen im Frühjahr eine rosa‑weiß‑grüne Zeichnung. Im weiteren Verlauf der Saison weichen Rosa und Weiß zunehmend dem Grün, das gegen Ende des Sommers dominiert. Den Farbeffekt kann man teilweise erneuern, indem man die Pflanze Mitte Juni schneidet, was die Bildung neuer, farbiger Triebe anregt.
Die Sorte 'Hakuro-nishiki' ist nicht nur in Hochstammform erhältlich, sondern auch als niedriger Strauch — ungepflegt erreicht sie etwa 100–120 cm Höhe und Breite. Auf Stamm veredelte Exemplare werden in der Regel 100–170 cm hoch.
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Standort und Pflege
Die Weide 'Hakuro-nishiki' ist ausbreitungsfreudig und bedarf regelmäßigen Schnittes. Sie benötigt außerdem reichlich Sonnenlicht sowie stets feuchten Boden. Unter ungünstigen Bedingungen (Trockenheit, Schatten, Vernachlässigung der Düngung) wird die Pflanze anfälliger für Pilzkrankheiten und Schädlingsbefall, etwa durch Spinnmilben oder Blattläuse.
Der Strauch wächst auf unterschiedlichen Bodentypen mit variierendem pH‑Wert, verträgt aber keine Austrocknung. Wie andere Weiden bevorzugt er feuchte Verhältnisse und benötigt in Trockenperioden häufige, reichliche Wassergaben. Er kann auch auf nassem Untergrund gepflanzt werden, wo seine Transpiration zur Entwässerung des Bodens beiträgt.
Die Pflanze entfaltet ihre beste Färbung und Entwicklung in voller Sonne. Halbschatten und Schatten führen zum Verlust der Farbintensität und können zudem zum Austrocknen der Blattspitzen führen. Unter schlechten Standortbedingungen steigt das Risiko für Pilzkrankheiten und Schädlingsbefall.
Die Sorte ist weitgehend winterhart, mit Ausnahme der kältesten Landesteile — Suwałszczyzna und Podhale. Junge, auf Stamm veredelte Exemplare sollten an der Veredelungsstelle in den ersten 2–3 Jahren geschützt werden.
Die Pflanze benötigt mindestens zwei Schnitte pro Saison. Der erste, sehr starke Rückschnitt erfolgt vor dem Austrieb (Spätwinter/Frühjahr), ein weiterer Schnitt wird im Saisonverlauf durchgeführt, um das ausbreitungsfreudige Wachstum einzudämmen. Der zweite Schnitt fördert das Austreiben dekorativ gefärbter, wenn auch meist weniger intensiv gefärbter Triebe.
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Verwendung
Dank ihrer auffälligen Färbung und kugeligen Wuchsform eignet sich 'Hakuro-nishiki' hervorragend als Solitärgehölz, das sich auf dem Rasen hervorhebt. Aufgrund ihrer Vorliebe für Feuchte gedeiht sie gut in Ufernähe, wo Wasser von der Bodenoberfläche verdunstet.
In gekugelter Form gezogen, eignen sich Exemplare entlang von Zufahrten und Wegen, um Rhythmus und repräsentativen Charakter in die Anlage zu bringen.
Auf Stamm veredelte 'Hakuro-nishiki' lassen sich gut mit frühblühenden Pflanzen kombinieren — zum Beispiel mit Azaleen, Zwiebelblumen (Tulpen) und immergrünen trzmieliny 'Silver Queen'.
Die Sorte fügt sich gut in eine zurückhaltende, weiße Beetgestaltung ein. Sie lässt sich kombinieren mit Spieren wie der frühen Spiere oder van Houtte, dem weißen Hartriegel 'Ivory Halo', dem Berberitzen‑Strauch Berberis thunbergii 'Kelleris' sowie silbrig wirkenden Nadelgehölzen, z. B. Scheinzypressen: 'Boulevard' oder 'Baby Blue', und dem Fichte 'Hermann Naue'.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 2 m
- Endbreite
- 2 m
- Höhe nach 10 Jahren
- 1,2 m
- Breite nach 10 Jahren
- 1,2 m
- Pflanzabstand
- 70 cm
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 6
- Natürliche Wuchsform
- Kugelförmig
- Wuchsstärke
- Mittlere Wuchsstärke
Formgebung
Formgebung und Erziehung
- Geeignet zur Formung als
- Geometrische Formen Kugelförmig Kegelförmig
- Erziehung
- Geometrische Form
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Frischer Standort Feuchter Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Nasser Standort
- Bevorzugter Boden
- Nährstoffreicher Boden
- Tolerierter Boden
- Lehmiger Boden Humoser Boden Durchlässiger Boden Sandig-lehmiger Boden Sandig-toniger Boden Normaler Gartenboden
- Tolerierter Boden-pH
- Neutraler Boden Leicht saurer Boden Leicht alkalischer Boden
Eigenschaften
- Dekorative Blätter oder Nadeln
- Dekorative Triebe
- Attraktiver Habitus
- Kompakter Habitus
- Kinderfreundlich
- Im Winter attraktiv
Warnhinweise
- Kann sich stark ausbreiten
- Benötigt Schnitt
- Benötigt Platz oder Formschnitt
- Anfällig für Schädlinge
- Krankheitsanfällig
- Junge Pflanzen können Frostschäden erleiden
Verwendung
- Für Kübel geeignet
- Solitärpflanze
- Für kleine Gärten
- Für Steingärten
- Für Kiesgärten
- Für grüne Skulpturen
- Für Balkone und Terrassen
- Für Einfahrten
- Für nasse Standorte
- Für Teichränder
care
- Verträgt Luftverschmutzung
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Krankheiten & Schädlinge
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