Waldkiefer

Pinus sylvestris

Die Waldkiefer ist einer der am häufigsten vorkommenden Nadelbäume in Polen und wird oft mit Sommerurlaub und Küstenlandschaften assoziiert.

Beschreibung

Vielseitige und beliebte Kiefer, häufig auf Parzellen zu finden. Die Pflanze ist kräftig, widerstandsfähig und anspruchslos und lässt sich in die meisten Gartenstile integrieren.

Waldkiefer Hauptfoto

Blätter

Wuchsform

Herbst

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Aussehen

Es ist schwer, eine „typische“ Kiefer zu beschreiben, denn sie kann je nach Lichtverhältnissen sehr unterschiedliche Formen annehmen. Einzelstehende, gut beleuchtete Bäume sind gedrungen, stämmig und im unteren Bereich dicht. In Beständen oder in dichter Pflanzung wachsen sie hingegen eher in die Höhe, verlieren die unteren Äste und bilden eine hoch angesetzte, schirmartige Krone.

Die Kiefer erreicht 15 bis 30 m Höhe; das Wachstum ist zügig — nach 10 Jahren beträgt die Höhe meist etwa 3–4 m. Kennzeichnend für ausgewachsene Exemplare ist die orangefarbene, rissige Rinde, die sich schuppenartig ablöst.

Die Nadeln der Waldkiefer sind steif, pieksig und relativ lang — sie werden 5–9 cm lang. Sie sind meist grün, manchmal mit einem dünnen, leicht abreibbaren silbrigen Belag. Die Nadeln stehen zu zweit in einem Büschel (zweinadelige Kiefer).

Die Pflanze bildet zahlreiche Zapfen, die zunächst grün und später braun werden.

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Standort und Pflege

Kiefern sind ausgeprägt lichtliebend. Im Schatten wachsende Pflanzen sind meist schwach, krumm, lichter und häufiger krankheitsanfällig.

Sie kommen gut mit Hitze zurecht und sind sehr trockenresistent. Schlecht vertragen sie dagegen Luftverschmutzung.

Sie sind gegenüber Böden tolerant: sie wachsen auf mageren Substraten, sandigen, steinigen, torfigen oder sogar feuchteren Standorten und bei unterschiedlichen pH-Werten.

Obwohl sie leicht saure bis saure Böden bevorzugen, können sie den Boden durch das abfallende Nadelstreu selbst ansäuern.

In der Kultur ist die Anfälligkeit für Krankheiten problematisch, insbesondere die Nadelfäule bzw. Nadelbräune, die besonders junge Pflanzen befällt.

Die Kiefer ist harzreich — das Schneiden von Trieben führt zu starkem Harzaustritt, der Wege und Unterpflanzung verschmutzen kann. Deshalb sollte man Schnitte vorzugsweise an jungen Frischtrieben im Frühjahr vornehmen.

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Verwendung

Die Kiefer lässt sich erfolgreich in naturnahen Anlagen sowie in Alpinarien einsetzen.

Bei Einzelbäumen empfiehlt es sich, niedrige Bodendecker für einen Farbkontrast zu wählen — saisonale wie Tulpen, Traubenhyazinthen oder das Tränende Herz (Dicentra spectabilis), oder dauerhafte Pflanzen, z. B. punktierter Gilbweiderich (Lysimachia punctata), Frauenmantel (Alchemilla) oder Woll-Salbei (Salvia nemorosa).

Auf geeigneten Parzellen kann man auch Heideflächen mit Beteiligung von Azaleen, Rhododendren, Calluna, Erica und Pieris anlegen.

Die Waldkiefer fügt sich auch in den japanischen Garten ein, wo sie windgeformt als Bonsai, in Gesellschaft größerer Steine, Bambus und dekorativer Arten wie Ginkgo 'Horizontalis' wirkt.

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Weitere Informationen

Die Pflanze hat traditionelle Anwendungen in der Volksmedizin bei Beschwerden der oberen Atemwege — aus Nadeln und Trieben werden Öle für Inhalationen gewonnen. Aus Nadeln werden auch Badezubereitungen hergestellt, und das Harz wird zur Gewinnung von Terpentin sowie für bestimmte Salben verwendet.

Aus den jungen Mai-Trieben, mit Zucker angesetzt, lässt sich auf einfache Weise ein hausgemachter Hustensirup für Erkältungen herstellen.

Aufgrund ihrer hohen Widerstandsfähigkeit gegenüber ungünstigen Bodenverhältnissen und niedrigen Temperaturen sowie der vergleichsweise geringen Produktionskosten wird die Waldkiefer häufig als Unterlage für veredelte Nadelgehölze verwendet.

Phänologie

Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten

Phänologie der Pflanze

Pflanzen
Iglaki kwasolubne sadzone jako soliter lub na rabacie Woche 10-16 März - April empfohlen Mehr lesen
Iglaki kwasolubne sadzone jako soliter lub na rabacie Woche 31-38 August - September empfohlen Mehr lesen
Schnitt
Cięcie wczesnowiosenne - porządkujące po zimie Woche 6-10 Februar - März Mehr lesen
Düngung
Kompostowanie wiosną Woche 8-10 Februar - März Mehr lesen
Całosezonowe Woche 9-33 Februar - August Mehr lesen
Całosezonowe Woche 9-13 Februar - März Mehr lesen
Nawożenie wiosenne Woche 10-12 März Mehr lesen
Nawożenie letnie Woche 26-28 Juni - Juli Mehr lesen
Nawożenie jesienne Woche 30-37 Juli - September Mehr lesen
Kompostowanie jesienią Woche 34-36 August - September Mehr lesen

Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.

Größe

Größe und Wuchs

Endhöhe
15 m
Endbreite
7 m

Merkmale

Pflanzenmerkmale

Natürliche Wuchsform
Locker
Blätter / Nadeln
Immergrüne Blätter / Nadeln
Wuchsstärke
Starker Wuchs

Formgebung

Formgebung und Erziehung

Erziehung
Hochstammform Freiwachsende Hecke

Merkmale

Eigenschaften und Verwendung

Standort

Bevorzugter Lichtbedarf
Volle Sonne
Bevorzugte Bodenfeuchte
Trockener Standort Frischer Standort
Tolerierte Bodenfeuchte
Feuchter Standort
Bevorzugter Boden
Durchlässiger Boden
Tolerierter Boden
Sandiger Boden Humoser Boden Sandig-lehmiger Boden Nährstoffreicher Boden Magerer Boden Normaler Gartenboden
Bevorzugter Boden-pH
Saurer Boden Leicht saurer Boden
Tolerierter Boden-pH
Neutraler Boden Leicht alkalischer Boden

Eigenschaften

  • Tiefes Wurzelsystem

Warnhinweise

  • Anfällig für Schädlinge

Verwendung

  • Für kleine Gärten
  • Für Steingärten
  • Für Parks
  • Für Böschungen
  • Für Heidegärten

care

  • Trockenheitsverträglich

morphology

  • Immergrüne Blätter

Pflanzengruppen