Wacholder Pfitzera

Juniperus x pfitzeriana Wilhelm Pfitzer

Ein ausladender, hoher Strauch mit unregelmäßig ausgebreiteten Ästen, deren Spitzen leicht überhängen.

Beschreibung

Wacholder Pfitzera sind besonders widerstandsfähig gegenüber klimatischen und bodenbedingten Belastungen sowie Luftverschmutzung. Die stark wachsende Sorte 'Wilhelm Pfitzer' wird wegen des schnellen Wuchses und der geringen Ansprüche häufig in der öffentlichen Bepflanzung und in Parks verwendet.

Wacholder Pfitzera Hauptfoto

Blätter

Wuchsform

Herbst

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Aussehen

Es handelt sich um eine schnellwüchsige Sorte. Unter günstigen Bedingungen erreicht sie im Alter von 10 Jahren etwa 3 m Breite und 1 m Höhe. Ältere Exemplare entwickeln sich zu großen Sträuchern und können sogar bis zu 7 m Breite und 3 m Höhe erreichen.

Anfangs nimmt die Pflanze eine recht flache Form an, später richten sich die Triebe unregelmäßig in verschiedene Richtungen auf. Die Triebspitzen sind bogenförmig nach unten geneigt. Mit dem Wachstum beginnt der Wacholder schichtweise zu wachsen und bildet deutlich gegliederte Etagen.

Das Laub ist grün und tritt sowohl in Form von Schuppen als auch als Nadeln auf.

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Standort und Pflege

Wacholder Pfitzera zeichnen sich durch hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber ungünstigen klimatischen Bedingungen aus. Sie sind anspruchslos und tolerant gegenüber Böden und Umwelteinflüssen und gedeihen gut auf armen und steinigen Standorten.

Bevorzugt werden durchlässige, sandige Böden. Sie sind besonders geeignet für Stellen, die arm und nährstoffschwach sind. Die Feuchteansprüche sind gering und sie vertragen längere Trockenperioden, auch auf steinigen und kargen Untergründen. Zudem zeigen sie eine hohe Toleranz gegenüber unterschiedlichem pH-Wert — sie wachsen gut auf sowohl sauren als auch alkalischen Böden.

Vollsonnige Standorte sind ideal; am besten pflanzt man sie an einer Südlage. Obwohl sie Halbschatten tolerieren, verlieren sie bei zu wenig Licht an Gefälligkeit und wirken weniger ansprechend.

Sie sind frosthart und benötigen kaum intensive Pflege. Düngung ist selten erforderlich. Schnitt und Formschnitt werden gut vertragen.

Ältere Exemplare vertragen Umpflanzen schlecht, was mit ihrem flachen und weitreichenden Wurzelwerk zusammenhängt. Andererseits sorgt dieses für eine gute Stabilisierung der obersten Bodenschicht.

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Verwendung

Dank des schnellen Wuchses und der mäßig großen Dimensionen eignet sich der Strauch für größere Gärten sowie für die städtische Begrünung. Er wird häufig in Parks und Wohnsiedlungsbepflanzungen gesetzt. Die gute Toleranz gegenüber Luftverschmutzung macht ihn auch für stark frequentierte städtische Bereiche geeignet.

Er wirkt sowohl als Solitär als auch in Gruppenpflanzungen, besonders an Böschungen, wo er zur Erosionssicherung beiträgt. Zur Auflockerung von Böschungen kann man ihn mit der Kartoffelrose und dem Zwergmispel-Hybriden, z. B. der Sorte 'Nicoline', kombinieren. Diese Pflanzen sind ebenfalls robust und anspruchslos.

Für farbliche Kontraste in Beeten empfiehlt es sich, 'Wilhelm Pfitzer' neben rotlaubige Berberitzen wie z. B. 'Red Chief' oder 'Atropurpurea' zu setzen, oder mit gelblichen Wacholdersorten wie z. B. 'Pfitzeriana Aurea' zu kombinieren.

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Achtung!

Die Pflanze enthält eine stark giftige Substanz – Sabinol. Diese verströmt insbesondere beim Schnitt einen unangenehmen Geruch.

Phänologie

Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten

Phänologie der Pflanze

Pflanzen
Iglaki kwasolubne sadzone jako soliter lub na rabacie Woche 10-16 März - April empfohlen Mehr lesen
Iglaki kwasolubne sadzone jako soliter lub na rabacie Woche 31-38 August - September empfohlen Mehr lesen
Schnitt
Cięcie wczesnowiosenne - porządkujące po zimie Woche 6-10 Februar - März Mehr lesen
Cięcie wczesnoletnie Woche 21-23 Mai - Juni Mehr lesen
Düngung
Kompostowanie wiosną Woche 8-10 Februar - März Mehr lesen
Całosezonowe Woche 9-33 Februar - August Mehr lesen
Całosezonowe Woche 9-13 Februar - März Mehr lesen
Nawożenie wiosenne Woche 10-12 März Mehr lesen
Nawożenie letnie Woche 26-28 Juni - Juli Mehr lesen
Nawożenie jesienne Woche 30-37 Juli - September Mehr lesen
Kompostowanie jesienią Woche 34-36 August - September Mehr lesen

Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.

Größe

Größe und Wuchs

Endhöhe
3 m
Endbreite
7 m
Höhe nach 10 Jahren
1 m
Breite nach 10 Jahren
3 m
Pflanzabstand
1,5 m
Stück pro m²
1 szt./m2

Merkmale

Pflanzenmerkmale

Winterhärtezone
Winterhärtezone 4
Natürliche Wuchsform
Ausladend
Blätter / Nadeln
Immergrüne Blätter / Nadeln
Wuchsstärke
Mittlere Wuchsstärke

Formgebung

Formgebung und Erziehung

Geeignet zur Formung als
Kuppelförmig Locker Ausladend Kompakt
Erziehung
Formhecke

Merkmale

Eigenschaften und Verwendung

Standort

Bevorzugter Lichtbedarf
Volle Sonne
Tolerierter Lichtbedarf
Halbschatten
Bevorzugte Bodenfeuchte
Frischer Standort
Tolerierte Bodenfeuchte
Trockener Standort
Bevorzugter Boden
Durchlässiger Boden
Tolerierter Boden
Sandiger Boden Humoser Boden Sandig-lehmiger Boden Nährstoffreicher Boden Magerer Boden Sandig-toniger Boden Normaler Gartenboden
Bevorzugter Boden-pH
Neutraler Boden
Tolerierter Boden-pH
Saurer Boden Alkalischer Boden Leicht saurer Boden Leicht alkalischer Boden

Eigenschaften

  • Dekorative Blätter oder Nadeln
  • Dekorative Triebe
  • Dekorative Triebform
  • Attraktiver Habitus
  • Im Winter attraktiv
  • Die ganze Saison attraktiv
  • Vogelfreundlich
  • Flaches Wurzelsystem

Warnhinweise

  • Giftpflanze
  • Kann sich stark ausbreiten
  • Benötigt Platz oder Formschnitt
  • Verträgt Umpflanzen schlecht

Verwendung

  • Bodendecker
  • Bodendecker
  • Für große Gärten
  • Für Steingärten
  • Für Kiesgärten
  • Für Parks
  • Für Stadtgrün
  • Für gemischte Beete
  • Für Böschungen
  • Für Heidegärten
  • Freiwachsende Hecke

care

  • Verträgt Luftverschmutzung
  • Schnittverträglich
  • Trockenheitsverträglich

morphology

  • Immergrüne Blätter

Pflanzengruppen