Kriechender Wacholder 'Blue Chip'
Juniperus horizontalis Blue Chip
Der kriechende Wacholder 'Blue Chip' ist eine attraktive, silbrig-blau wirkende, niedrig wachsende Sorte, geschätzt als Bodendecker und für sonnige, trockene Standorte.
Kriechende Wacholder sind robuste Bodendecker — trockenheitsresistent und vertragen starke Sonneneinstrahlung; sie gedeihen sogar auf sandigen und nährstoffarmen Böden. Die Sorte 'Blue Chip' füllt leere Flächen in sonnigen Beeten gut aus und eignet sich besonders für Steingärten und Heideflächen.
Blätter
Wuchsform
Herbst
01 / 4
Aussehen
Es ist ein niedriger, kriechender, immergrüner Strauch mit mittlerer Wuchskraft. Nach 10 Jahren erreicht er etwa 20 cm Höhe bei 150 cm Breite und bildet einen dichten Teppich aus silbrig schimmernden Nadeln. Die Triebe kriechen am Boden entlang, ihre Enden heben sich leicht nach oben. Die Pflanze nimmt im Herbst einen zarten violetten Ton an.
Sie zählt zu den beliebtesten bodendeckenden Sorten, geschätzt für ihr attraktives Wuchsbild und die dekorative Belaubung.
02 / 4
Standort und Pflege
Der kriechende Wacholder ist äußerst sonnenliebend — er wächst am besten an vollsonnigen Standorten. Er verträgt trockenes und heißes Klima; schattige Plätze und hohe Luftfeuchtigkeit sind ungünstig.
Er gedeiht auf , mit Ausnahme von schweren und dauerhaft nassen Böden. Besser geeignet sind nährstoffarme, durchlässige, sandige oder steinige Substrate. Hinsichtlich des pH-Wertes ist er tolerant und kommt meist gut mit sauren bis leicht sauren Böden zurecht.
Junge Pflanzen sollten mit Rindenmulch abgedeckt oder in einem Schutzvlies gepflegt werden, da sie Konkurrenz durch Unkraut schlecht vertragen. Beete sollten regelmäßig von Unkraut befreit werden — eine nahe gelegene Rasenfläche kann das Wachstum schwächen.
In der Kultur ist es eine Pflanze mit sehr geringen Ansprüchen und bereitet in der Regel kaum Probleme. Sie ist resistent gegen Schädlinge und Krankheiten; nur übermäßiges Gießen und Düngen kann die Vitalität junger Exemplare beeinträchtigen. Wegen des flachen Wurzelsystems empfiehlt sich das Umpflanzen älterer Pflanzen nicht.
Sie verträgt städtische Bedingungen und Luftverschmutzung, daher wird sie auch in Industriegebieten gepflanzt. Die Sorte ist vollständig winterhart und verträgt unsere Winter problemlos.
03 / 4
Verwendung
Die Sorte eignet sich hervorragend für Steingärten, Heideflächen und Hänge. Sie wirkt malerisch an Natursteinmauern, wenn ihre Triebe herabhängen. An Böschungen schützt sie effektiv vor Bodenerosion.
In sehr trockenen Lagen kann sie eine Alternative zum Rasen sein und dichte, niedrige Teppiche dort bilden, wo ein Rasen problematisch wäre. In gemischten Beeten kann sie als niedriger Hintergrund für andere Nadelgehölze dienen.
Sie harmoniert schön mit kugelförmigen Thuja-Sorten wie 'Rheingold', mit gelben Berberitzen 'Tiny Gold' sowie mit strauchartigen Potentillen 'Dart's Golddigger'. Der kühle Ton des Wacholders ergänzt Beete mit weißen Blüten, etwa mit der Rispenhortensie 'Limelight', der Pfaffenhütchen-Sorte Fortune's 'Emerald Gaiety', dem weißen Hartriegel 'Elegantissima' und der Japanischen Flompornis 'Herbstzauber'.
Sie wirkt eindrucksvoll an steinernen Wegen, besonders in naturalistischen Anlagen. In Kombination mit der Sorte 'Golden Carpet' bildet sie niedrige, farbenfrohe Teppiche.
'Blue Chip' kann auch in größeren Gefäßen und Kübeln auf Terrassen und Balkonen verwendet werden — in Mischpflanzungen mit Zwergkoniferen und blühenden Pflanzen ist sie eine dauerhafte Zierde.
04 / 4
Interessantes
Die Sorte stammt aus Dänemark.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
- Granatowe
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 20 cm
- Endbreite
- 1,5 m
- Höhe nach 10 Jahren
- 20 cm
- Breite nach 10 Jahren
- 1,5 m
- Pflanzabstand
- 80 cm
- Stück pro m²
- 2 szt./m2
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 4
- Blätter / Nadeln
- Immergrüne Blätter / Nadeln
- Wuchsstärke
- Starker Wuchs
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Tolerierter Lichtbedarf
- Halbschatten
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Trockener Standort Frischer Standort
- Bevorzugter Boden
- Sandiger Boden Durchlässiger Boden
- Tolerierter Boden
- Humoser Boden Sandig-lehmiger Boden Nährstoffreicher Boden Nährstoffarmer Boden Durchschnittlicher Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Saurer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Neutraler Boden Leicht saurer Boden Leicht alkalischer Boden
Eigenschaften
- Dekorative Triebe
- Dekorative Triebform
- Attraktiver Habitus
- Im Winter attraktiv
- Herbstfärbung
- Die ganze Saison attraktiv
- Flaches Wurzelsystem
Warnhinweise
- Verträgt Umpflanzen schlecht
Verwendung
- Bodendecker
- Bodendecker
- Für Kübel geeignet
- Für große Gärten
- Für kleine Gärten
- Für Steingärten
- Für Kiesgärten
- Für Parks
- Für Stadtgrün
- Für gemischte Beete
- Für Böschungen
- Für Heidegärten
care
- Verträgt Luftverschmutzung
- Schnittverträglich
- Trockenheitsverträglich
morphology
- Immergrüne Blätter
Pflanzengruppen
Pflanzengruppen ansehen
Galerie
Galerie
Verwandtes Wissen
- September im Garten Im September genießen wir noch die Sonnenstrahlen, die nicht mehr so ermüdend sind. Das Grün in den Beeten erhält Patina bzw. Gold-, Orange- und Rottöne. Wir bewundern die im Wind wiegenden Blütenstände der Ziergräser. Im Gartenkalender beginnt nun die beste Zeit, um neue Pflanzen zu setzen.
- Welche Clematis können wir im Garten pflanzen? Clematis (powojniki) sind schöne Kletterpflanzen, geschätzt für ihre romantischen Blüten. Die Auswahl ist riesig – man kann Clematis so kombinieren, dass sie von April bis Oktober blühen.
- Juni im Garten Der erste Sommermonat bringt viel Freude im Garten. Ein Fest der Farben und Blüten dauert an. In diesem Monat setzen wir die Frühling‑ und Sommerarbeiten fort und dürfen nicht nachlässig sein. Vor allem gießen, jäten und den Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten fortsetzen. Wir pflanzen, säen, pikieren, umtopfen und achten darauf, dass die bisherigen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen.