Japanische Anemone
Anemone hybrida Pamina
Rosa blühende Staude für halbschattige, feuchte Standorte; bringt spät im Sommer und im Herbst Farbe in den Garten.
Es handelt sich um eine schöne, spät blühende Staude für halbschattige Standorte mit konstant hoher Feuchtigkeit. Sie eignet sich hervorragend für naturalistische Gärten, ländliche Anlagen und moderne Hausgartengestaltungen.
Blätter
Wuchsform
Herbst
01 / 3
Aussehen
Anemonen erscheinen vergleichsweise früh – bereits Mitte April – und treiben dunkelgrüne, gezähnte Blätter aus, die innerhalb eines Monats eine kompakte Horstrosette bilden.
Die Staude vergrößert schnell ihr Volumen: Bis Ende Juni bilden die Blattrosetten einen Horst mit etwa 50–70 cm Durchmesser. Ende Juli bis Anfang August schieben sich aufrechte, oft verzweigte Stängel von rund 90 cm hervor, die in Blütenknospen enden.
Die Blüten sind recht groß, etwa 7 cm im Durchmesser, mit runden rosa Blütenblättern in doppelter Reihe um ein hellgelbes Zentrum. Die Pflanze verlangt nicht unbedingt das regelmäßige Entfernen abgeblühter Blütenstände und blüht über mindestens fünf Wochen hinweg, unter günstigen Bedingungen sogar bis Ende Oktober.
Im November beginnen die Blätter zu vergilben und die Pflanze geht allmählich in die Winterruhe über.
02 / 3
Standort und Pflege
Japanische Anemonen gedeihen am besten an halbschattigen Standorten in nährstoffreichem, humosem Substrat mit gleichmäßiger, mäßiger Feuchtigkeit. Eine Beimischung von Lehm hilft, die Feuchte länger zu halten. Unter solchen Bedingungen blüht die Pflanze am üppigsten und am längsten.
Unter weniger günstigen Bedingungen – in voller Sonne oder in dichtem Schatten – können Wuchs und Blüte schwächer ausfallen, und die zarten Blätter sind dann sonnenbrandgefährdet.
Anemonen vertragen keine Trockenheit; daher ist auf gleichmäßige Bewässerung zu achten. Sie sind relativ tolerant gegenüber dem pH-Wert des Bodens und wachsen auf Böden von leicht alkalisch bis leicht sauer.
Nicht geeignet sind sehr kalte und staunasse (schwere, tonige) Böden – unter solchen Bedingungen können die unterirdischen Rhizome faulen.
Pflegemaßnahmen umfassen das Mulchen mit Kompost im Frühjahr sowie das Abschneiden der vergilbten Stängel im Herbst. Es kann sinnvoll sein, die Pflanzen – besonders jüngere Exemplare – für den Winter zu schützen, trotz der insgesamt guten Frosthärte der Art.
03 / 3
Verwendung
Auf einem halbschattigen, feuchten Beet fügt sich das rosa 'Pamina' gut zu einer Mischung aus blühenden Stauden wie Gillenia 'White Pearls', gelber Corydalis oder dem schwarzen Holunder 'Madonna', der die Anemonen vor direkter Sonneneinstrahlung schützen kann.
Die Pflanze eignet sich für naturalistische, locker komponierte Bepflanzungen zusammen mit der Strauchhortensie 'Dardom', Sterndolde (jarzmianka większa), Gewöhnlichem Lungenkraut oder ähnlichen Begleitern.
Die rosa Blüten der Anemone dekorieren besonders schön den Fuß höherer Ziergräser, die schattigen, durchbrochenen Schatten werfen. 'Pamina' passt gut zu romantischen, englisch inspirierten Arrangements in Gesellschaft von Chinaschilf wie 'Apache' oder 'Ghana' und dem Sonnenhut 'Alba'.
In moderneren Kombinationen lässt sich die Anemone mit der Segge 'Variegata', der Spindelstrauch Fortune 'Silver Queen' und stark geschnittenen oder auf Stamm veredelten Gehölzen wie dem Eschenahorn 'Flamingo' verbinden, die creme-rosa Akzente setzen.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 90 cm
- Endbreite
- 70 cm
- Pflanzabstand
- 35 cm
- Stück pro m²
- 5 szt./m2
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 5
- Natürliche Wuchsform
- Horstig
- Wuchsstärke
- Mittlere Wuchsstärke
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Halbschatten
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Feuchter Standort
- Bevorzugter Boden
- Humoser Boden Sandig-lehmiger Boden Nährstoffreicher Boden
- Tolerierter Boden
- Sandig-toniger Boden Normaler Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Neutraler Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Leicht saurer Boden Leicht alkalischer Boden
Eigenschaften
- Zierblüten
- Dekorative Blätter oder Nadeln
- Attraktiver Habitus
- Die ganze Saison attraktiv
- Treibt früh aus
- Lange Blütezeit
- Für die Vase geeignet
- Leicht zu vermehren
- Langlebig
Warnhinweise
- Junge Pflanzen können Frostschäden erleiden
Verwendung
- Für Kübel geeignet
- Für große Gärten
- Für kleine Gärten
- Für Steingärten
- Für Balkone und Terrassen
- Für gemischte Beete
- Für Teichränder
care
- Verträgt Luftverschmutzung
- Schnittverträglich
- Verträgt Umpflanzen gut
Pflanzengruppen
Pflanzengruppen ansehen
Verwandtes Wissen
-
September im Garten
Im September genießen wir noch die Sonnenstrahlen, die nicht mehr so ermüdend sind. Das Grün in den Beeten erhält Patina bzw. Gold-, Orange- und Rottöne. Wir bewundern die im Wind wiegenden Blütenstände der Ziergräser. Im Gartenkalender beginnt nun die beste Zeit, um neue Pflanzen zu setzen.
-
Welche Clematis können wir im Garten pflanzen?
Clematis (powojniki) sind schöne Kletterpflanzen, geschätzt für ihre romantischen Blüten. Die Auswahl ist riesig – man kann Clematis so kombinieren, dass sie von April bis Oktober blühen.
-
Juni im Garten
Der erste Sommermonat bringt viel Freude im Garten. Ein Fest der Farben und Blüten dauert an. In diesem Monat setzen wir die Frühling‑ und Sommerarbeiten fort und dürfen nicht nachlässig sein. Vor allem gießen, jäten und den Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten fortsetzen. Wir pflanzen, säen, pikieren, umtopfen und achten darauf, dass die bisherigen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen.