Gemeine Eibe
Taxus baccata Fastigiata Aurea
Schmal-säulenförmige, gelblaubige Eiben‑Sorte, die als Hecke oder auffälliger Solitär in fast jeden Garten passt.
Komakte, säulenförmige Sorte der Eibe, deren schlanke Silhouette und intensiv gelbe Nadelnränder selbst in einem rein immergrünen Staudenbeet hervorstechen können.
Blätter
Wuchsform
Herbst
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Aussehen
Die weichen Nadeln der Gemeinen Eibe 'Fastigiata Aurea' zeichnen sich dadurch aus, dass die jungen Triebe einen intensiv gelben Rand tragen, der mit der Zeit grüner wird. Der Effekt ist im Frühjahr am stärksten sichtbar. 'Fastigiata Aurea' ist die gelbe Variante der 'Fastigiata'.
Die Pflanze bildet zahlreiche steife, nach oben gerichtete Zweige, wodurch sie sich kaum seitlich ausbreitet und eine dichte Säulenform bildet. Diese Wuchsform bleibt weitgehend ohne aufwendigen Formschnitt erhalten. Einzig schwerer, nasser Schnee kann die Zweige nach unten drücken. Abhilfe schafft ein im Herbst locker um die Pflanze gelegtes, grünes Stahlnetz, z. B. ein Maulwurfschutznetz. Innerhalb von 1–2 Jahren überwächst die Pflanze das Netz vollständig, das dann als Schutz vor dem Ausbrechen der Zweige dient.
Der Jahreszuwachs dieser Sorte beträgt etwa 10 cm, nach 10 Jahren erreicht sie nur rund 1,5 m Höhe bei etwa 40 cm Durchmesser. Mit zunehmendem Alter weitet sich die Säule langsam, vor allem im oberen Bereich, und nimmt eine breiter-säulenförmige Gestalt an.
Anfang September heben sich auf dem grünen Nadelkleid die roten Arillen der Früchte ab, die einen zusätzlichen Zierwert bieten.
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Standort und Pflege
Die Pflanze fühlt sich am wohlsten im Halbschatten. Sie verträgt auch vollen Schatten, verliert dabei aber die gelbe Färbung; in schattigen Lagen empfiehlt sich dann die Sorte 'Fastigiata'. Im Vergleich verträgt 'Fastigiata Aurea' mehr Sonne als jene Sorte, sodass ihr Anpassungsvermögen insgesamt sehr groß ist.
Pflanzen gedeihen besonders gut in der Nähe von Gewässern, wo eine hohe Luftfeuchte herrscht.
An sonnigen Standorten mit nährstoffarmer Erde benötigen Pflanzen häufiges Besprühen in den Morgen‑ oder Abendstunden und im Jugendstadium Winterschutz, da unter harten Bedingungen mehrjährige Pflanzen schlechter überwintern.
Eiben wachsen gut in kalkhaltigen, nährstoffreichen, humosen, durchlässigen und gleichmäßig feuchten Böden. Schlecht gedeihen sie auf sauren, nährstoffarmen, sandigen und trockenen Böden.
Wie bereits erwähnt, ist dies eine anpassungsfähige Pflanze, die in den meisten Gärten zurechtkommt; jedoch ist eine unter suboptimalen Bedingungen kultivierte Pflanze anfälliger für Krankheiten und Schädlinge.
'Fastigiata Aurea' kann im ganzen Land gepflanzt werden, mit Ausnahme außergewöhnlich kalter Regionen (z. B. dem Suwałki‑Gebiet). Für Gärtner im Osten Polens, die einen säulenförmigen Taxus wünschen, kann als Ersatz der Hybriden‑Taxus 'Viridis' eine gute Alternative sein.
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Verwendung
Die Gemeine Eibe 'Fastigiata Aurea' ist vielseitig einsetzbar: sie kann als Solitär, zu dichten Hecken gepflanzt oder als markantes, vertikales Element im Garten verwendet werden. Das grüne Nadelkleid bildet einen schönen Kontrast zu farbigen Sträuchern auf der Rabatte oder kann als ganzjähriger Hintergrund für andere Pflanzen dienen.
Um die eher straffe, aufrechte Silhouette abzumildern, kann man sie mit weichen, Ziergräsern wie dem miskantem chińskim 'Adago' kombinieren. Zur Auflockerung des Farbspiels passen ein kontrastreich grün‑silbrig gefärbter Brewer‑Fichte oder der stachlige Fichte 'Glauca Globosa' sowie der im Herbst schön färbende Berberis thunbergii 'Green Carpet'.
Als attraktive Ergänzung von überwiegend immergrünen Rabatten eignen sich Tulpen, die in freien Zwischenräumen im Frühjahr prächtig blühen und sich bis Juni wieder zurückziehen.
Zu den Tulpen passen außerdem Echinacea purpurea, Zierlauch und Herbstzeitlose. Diese farbenfrohen Pflanzen überfrachten die Rabatte nicht, benötigen wenig Pflege und sind pflegeleicht für den Gartenbesitzer.
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Achtung!
Die im Herbst erscheinenden dekorativen Früchte sind teilweise essbar und teilweise giftig: die rote äußere Arille ist essbar und zieht Vögel an, der innere Samen (der Kern) ist dagegen giftig. Deshalb sollte man die Wahl dieser Sorte gut überdenken, besonders wenn Kinder Zugang zum Garten haben und vom appetitlichen Aussehen der Früchte zum Probieren verleitet werden könnten.
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Gut zu wissen
Die Kultur von Eiben – wie anderer immergrüner Gehölze – ist problematisch, wenn Haustiere den Garten benutzen: Urin verursacht Verbrennungen, die Pflanzen nicht regenerieren können und zu starken Rückschnitten führen.
Pflanzen Sie daher immergrüne Gehölze nicht an leicht zugänglichen Stellen wie dem Beetrand oder entlang von Wegen, besonders nicht an Ecken. Besser sind Plätze im hinteren oder zentralen Bereich des Beetkomplexes; zusätzlich empfiehlt sich eine Unterpflanzung mit anderen, z. B. dornigen Arten wie Berberitzen.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
- Czerwone
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 2 m
- Endbreite
- 1 m
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 7
- Natürliche Wuchsform
- Säulenförmig
- Blätter / Nadeln
- Immergrüne Blätter / Nadeln
- Wuchsstärke
- Langsamer Wuchs
Formgebung
Formgebung und Erziehung
- Erziehung
- Geometrische Form Formhecke
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Halbschatten Schatten
- Tolerierter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Feuchter Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Bevorzugter Boden
- Durchlässiger Boden
- Tolerierter Boden
- Humoser Boden Nährstoffreicher Boden
- Bevorzugter Boden-pH
- Neutraler Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Leicht alkalischer Boden
Eigenschaften
- Zierfrüchte
- Attraktiver Habitus
- Kompakter Habitus
Warnhinweise
- Giftpflanze
Verwendung
- Solitärpflanze
- Für kleine Gärten
- Für gemischte Beete
- Für Teichränder
morphology
- Immergrüne Blätter
Pflanzengruppen
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Galerie
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