Fächer-Ahorn
Acer palmatum Atropurpureum
Malischer Strauch oder kleiner Baum. Charakteristisch sind stark geschlitzte, filigrane purpurrote Blätter und ein schöner, luftiger Habitus.
Fächer-Ahorn 'Atropurpureum' – wie viele in unsere Gärten eingeführte Sorten verlangt er eine sorgfältige Kultur. Mit dem passenden Standort und der richtigen Pflege wird er zum Schmuckstück im Hausgarten und kann dort viele Jahre wachsen.
Blätter
Wuchsform
Herbst
Saisonale Avatare
01 / 3
Erscheinung
Der Fächer-Ahorn in der Sorte 'Atropurpureum' wird häufiger als Strauch als als Baum kultiviert: Er bleibt eher klein (unter günstigen Bedingungen bis etwa 5 m) und bildet oft mehrere Stämme.
Die Pflanze bildet zahlreiche, stark geschlitzte, farbige Blätter, die die Hauptzierde darstellen: im Frühjahr rot-purpur, im Sommer grün-purpur und im Herbst scharlachrot.
Die attraktiven Blätter in Kombination mit dem lockeren, filigranen Habitus verleihen dem Garten einen orientalischen Akzent und ziehen die Blicke auf sich.
'Atropurpureum' bleibt auch nach dem Laubfall dekorativ – dann sind die Dekorativen bordauxroten, leicht gebogenen Triebe sichtbar, die den Wintergarten beleben.
02 / 3
Standort und Pflege
Grundlage für erfolgreichen Anbau ist die Wahl des passenden Standorts und die Anlage eines normalen, humosen, durchlässigen Pflanzsubstrats (siehe Pflanzen). Fächer-Ahorne können anspruchsvoll in Bezug auf Feuchte, Bodenqualität und pH-Wert sein.
Standort: am besten windgeschützt – an einer Hauswand, neben einem dichten Heckenbestand oder in der Nähe eines größeren Gehölzes. Der Fächer-Ahorn ist nicht voll winterhart und benötigt in der Regel Unterstützung beim Überwintern, selbst in wärmeren Regionen (siehe Winterschutz).
Wurzelsystem ist flach und empfindlich gegenüber Trockenheit und Frost; es lohnt sich, es zu mulchen, z. B. mit Kiefernrinde, die zusätzlich das Substrat leicht ansäuert – ein günstiger Zustand für Ahorne.
Die Lage sollte hell sein: sonnig bis leicht schattig. Die Sorte 'Dissectum Nigrum' benötigt Sonne, um die bläulich-bordauxrote Blattfärbung gut auszubilden, doch anhaltend starke, heiße Sonneneinstrahlung (sog. „Pfanne“) kann Blattverbrennungen verursachen. Pflanzen am Ufer vertragen meist höhere Sonneneinstrahlung besser.
Der Fächer-Ahorn mag Feuchte, sowohl im Boden als auch in der Luft. Der Boden sollte humos, gleichmäßig feucht und leicht sauer sowie gleichzeitig gut durchlässig sein – Staunässe verträgt die Pflanze nicht, da sie zu Wurzelfäule führt.
Bei Trockenheit regelmäßig, aber mäßig gießen, so dass sich im Wurzelbereich kein stehendes Wasser bildet. Hilfreich ist oft die Installation einer Tropfbewässerung, die kleine Wassergaben regelmäßig liefert.
Nach dem Pflanzen und einer sorgfältigen Pflanzlochvorbereitung kann in den ersten 2–3 Jahren auf Düngung weitgehend verzichtet werden. Später ist eine sparsame Düngung empfehlenswert, wobei auf Kalium zu achten ist – dessen Mangel zeigt sich bei Ahornen durch ähnliche Symptome wie Trockenstress (es treten vertrocknete Flecken auf den Blättern auf).
03 / 3
Verwendung
Fächer-Ahorne stammen aus Fernost, daher verbindet man sie häufig mit japanischen Gärten, sie eignen sich jedoch auch für andere Kompositionen. Besonders reizvoll sind Pflanzungen in Gewässernähe, wo sie sich in der Wasserfläche spiegeln.
Wenn man den orientalischen Charakter betonen möchte, lohnt sich die Kombination mit Rhododendren oder Azaleen (Rhododendren im Halbschatten, Azaleen etwas lichtfreudiger). Als dekorativer Hintergrund eignen sich außerdem pflegeleichte Funkien, geschnittene Wacholder sowie dekorative Konwalnik 'Nigrescens'.
Unter den Bambussen werden winterhärtere Arten empfohlen, z. B. Phyllostachys Aureosulcata 'Aureocaulis' oder niedrigere Pleioblastus-Arten wie Pleioblastus Districhus und Pleioblastus Pumilus (bis etwa −22 °C).
Der Fächer-Ahorn passt auch gut in traditionellere Rabatten mit Rispenhortensien, Berberitzen und Kalinen, die ähnliche Standortbedingungen bevorzugen.
Dank seiner geringen Größe und des kompakten Wurzelbereichs eignet sich der Fächer-Ahorn auch als Kübelpflanze für die Terrasse – dabei ist an regelmäßiges Gießen zu denken. Er wirkt zudem schön im Heidegarten und im Steingarten, sofern ihm dort ein etwas schattigerer, feuchterer Platz geboten wird.
Phänologie
Saisonaler Rhythmus von Blättern, Blüte und Früchten
Phänologie der Pflanze
- Purpurowe
- Czerwone
- Pflegearbeiten
Farben aus den Pflanzendaten
Die Farbfelder zeigen nur Farben, die in den Datensätzen dieser Pflanze vorkommen.
- Purpurowe
- Czerwone
So liest man das Diagramm
Das Jahr ist in 52 Wochen unterteilt. Farbige Felder zeigen Blatt-, Blüte- und Fruchtphasen. Die Schattierung markiert Anfang und Ende eines Zeitraums, schraffierte Felder zeigen Pflegearbeiten.
Anfang
Höhepunkt
Ende
Arbeiten
Die Daten stammen aus dem Garteneus-Pflegekalender. Zeiträume können je nach Klima und Standort abweichen.
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Eigenschaften
- Ozdobna kora
- Ozdobne liście
- Ozdobny kolor pędów
- Atrakcyjna zimą
- Przebarwia się jesienią
- Atrakcyjny pokrój
- Atrakcyjna cały rok
- Kompaktowy system korzeniowy
Verwendung
- Soliter
- Nad oczka wodne
- Do ogrodu skalnego
- Na wrzosowiska
- Do pojemników
- Na rabaty mieszane
- Na balkony i tarasy
- Do małych ogrodów
Pflanzengruppen
Krankheiten & Schädlinge
Krankheiten & Schädlinge
Kaliummangel
Verfärbungen an den Blättern bedeuten nicht immer eine Pilzkrankheit oder einen Befall durch Spinnmilben. Helle Flecken,
Kalender
Pflegekalender
Blüte und Belaubung 0 · 2
- Purpurowe
- Czerwone
Pflegezeiträume 4 Termine
Cięcie wczesnowiosenne - porządkujące po zimie
<p>W przypadku klonów palmowych usuwamy jedynie chore, przemarznięte i uszkodzone pędy.</p>
Wrażliwe na mróz lekko kwaśne + drenaż
Nawożenie Wczesnowiosenne
Nawożenie jesienne
Galerie
Galerie
Pflanzung und Steckbrief
Pflanzung und Steckbrief
5 m x 4 m
1,5 m
Wolny wzrost
Półcień
Toleriert: Półcień, Półcień, Słoneczne
Wilgotna
Toleriert: Wilgotna, Wilgotna, Umiarkowanie wilgotna
Próchnicza, Przepuszczalna, Żyzna, Piaszczysto-gliniasta, Przeciętna gleba ogrodowa
Lekko kwaśna
Strefa 8
Luźny
Liście / Igły
Verwandtes Wissen
- September im Garten Im September genießen wir noch die Sonnenstrahlen, die nicht mehr so ermüdend sind. Das Grün in den Beeten erhält Patina bzw. Gold-, Orange- und Rottöne. Wir bewundern die im Wind wiegenden Blütenstände der Ziergräser. Im Gartenkalender beginnt nun die beste Zeit, um neue Pflanzen zu setzen.
- Welche Clematis können wir im Garten pflanzen? Clematis (powojniki) sind schöne Kletterpflanzen, geschätzt für ihre romantischen Blüten. Die Auswahl ist riesig – man kann Clematis so kombinieren, dass sie von April bis Oktober blühen.
- Juni im Garten Der erste Sommermonat bringt viel Freude im Garten. Ein Fest der Farben und Blüten dauert an. In diesem Monat setzen wir die Frühling‑ und Sommerarbeiten fort und dürfen nicht nachlässig sein. Vor allem gießen, jäten und den Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten fortsetzen. Wir pflanzen, säen, pikieren, umtopfen und achten darauf, dass die bisherigen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen.