Bodendecker-Wacholder
Juniperus horizontalis Agnieszka
Schöne, niedrigwüchsige Wacholder‑Sorte mit stahlgrauer Färbung; im Herbst nehmen die Zweige rosa‑blaue Töne an.
Bodendecker-Wacholder sind robuste Bodendecker — trocken‑ und sonnentolerant. Sie gedeihen gut auf sandigen, armen Böden und sind eine attraktive Alternative zum Rasen an schwierigen Standorten (schattig oder mit saurem Boden). Auf Trockenmauern oder steinigen Rändern wirken sie besonders dekorativ, wenn ihre Triebe herabhängen.
Blätter
Wuchsform
Herbst
01 / 4
Aussehen
Niedrige, kriechende Sorte des Wacholders, die etwa 40 cm Höhe erreicht. Die Pflanze ist kompakt und ausladend und wird rund 1,5 m breit. Im Wuchs erinnert sie an die Sorte 'Tamariscifolia', unterscheidet sich jedoch durch ihr n.
Bildet dekorative, dichte Teppiche — die Zweige breiten sich weit aus und sind sehr dicht mit Nadeln besetzt. Die Nadeln haben eine stahlgraue Farbe, die sich im Winter in rosa‑blaue Töne wandelt und der Pflanze einen attraktiven Akzent verleiht.
02 / 4
Standort und Pflege
Der Bodendecker‑Wacholder ist eine austauschend lichtliebende Pflanze. Am besten gedeiht er an vollsonnigen Standorten unter trockenen und warmen Bedingungen. Schattige Plätze und hohe Luftfeuchte sollten vermieden werden.
Er wächst gut auf fast allen Böden, mit Ausnahme schwerer, ständig nasser Standorte. Bevorzugt werden Substrate sowie steinige Standorte. Verschiedene pH‑Werte verträgt er, am besten etabliert er sich jedoch auf sauren oder leicht sauren Böden.
Junge Pflanzen sollten mit Rindenmulch abgedeckt oder in Unkrautvlies gepflanzt werden, da sie starke Konkurrenz durch Unkraut schlecht vertragen. Regelmäßiges Jäten fördert das Wachstum; in der Nähe eines Rasens kann die Entwicklung eingeschränkt werden.
In der Kultur ist dies eine anspruchslose Pflanze, die selten Probleme macht. Sie ist in der Regel resistent gegen Schädlinge und Krankheiten. Zu viel Bewässerung und Düngung kann jedoch junge Pflanzen schwächen. Wegen des flachen Wurzelsystems ist ein häufiges Umpflanzen älterer Exemplare nicht ratsam.
Sie verträgt städtische Bedingungen und Luftverschmutzung, weshalb sie auch in Industriegebieten eingesetzt wird. Zudem ist sie voll winterhart und hält unseren Wintern stand.
03 / 4
Verwendung
Das ist eine ausgezeichnete Bodendecker‑Sorte, die häufig für Hangbepflanzungen und Steingärten verwendet wird. Sie deckt den Boden ab, reduziert Unkraut und hilft, die Bodenfeuchte zu halten. In Gruppen gepflanzt entstehen eindrucksvolle Flächen silbrig schimmernder Teppiche.
Sie eignet sich sowohl für den Vordergrund gemischter Rabatten als auch für einheitliche Pflanzungen mit Nadelgehölzen. Vor Gruppen von Fichten 'Conica' oder niedrigeren Sorten wie der Fichte 'Procumbens' schafft sie geschlossene, niedrige Flächen. Als Frühlingsbegleiter zwischen den stahlfarbenen Trieben von 'Agnieszka' bieten sich Zwiebelpflanzen an: Tulpen, Narzissen und Traubenhyazinthen.
Ideal für die Bepflanzung von Trockenmauern und Wegrändern — die herabhängenden Triebe harmonieren gut mit niedrigen, blühenden Stauden. In der Nachbarschaft eignen sich zum Beispiel Polster‑Phlox, Immergrün (Vinca), Potentillen 'Dart's Golddigger', Spiraea 'Magic Carpet' sowie kontrastreiche Berberitzen 'Bagatelle'.
Der kriechende Wacholder wird auch in Kübeln und Pflanzgefäßen auf Terrassen verwendet. Kombinationen mit niedrigen, kriechenden Koniferen wirken durch die herabhängenden Triebe malerisch.
04 / 4
Interessantes
Die Sorte 'Agnieszka' wurde 1971 in Polen als Sämling von Jan Grąbczewski gezüchtet.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
- Granatowe
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 40 cm
- Endbreite
- 1,5 m
- Pflanzabstand
- 40 cm
- Stück pro m²
- 5 szt./m2
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 2
- Blätter / Nadeln
- Immergrüne Blätter / Nadeln
- Wuchsstärke
- Starker Wuchs
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Tolerierter Lichtbedarf
- Halbschatten
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Trockener Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Bevorzugter Boden
- Sandiger Boden Durchlässiger Boden
- Tolerierter Boden
- Humoser Boden Sandig-lehmiger Boden Nährstoffreicher Boden Nährstoffarmer Boden Durchschnittlicher Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Saurer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Neutraler Boden Leicht saurer Boden Leicht alkalischer Boden
Eigenschaften
- Dekorative Triebe
- Dekorative Triebform
- Attraktiver Habitus
- Im Winter attraktiv
- Herbstfärbung
- Die ganze Saison attraktiv
- Flaches Wurzelsystem
Warnhinweise
- Verträgt Umpflanzen schlecht
Verwendung
- Bodendecker
- Bodendecker
- Für Kübel geeignet
- Für große Gärten
- Für kleine Gärten
- Für Steingärten
- Für Kiesgärten
- Für Parks
- Für Stadtgrün
- Für Balkone und Terrassen
- Für gemischte Beete
- Für Böschungen
- Für Heidegärten
care
- Verträgt Luftverschmutzung
- Schnittverträglich
- Trockenheitsverträglich
morphology
- Immergrüne Blätter
Pflanzengruppen
Pflanzengruppen ansehen
Galerie
Galerie
Verwandtes Wissen
- September im Garten Im September genießen wir noch die Sonnenstrahlen, die nicht mehr so ermüdend sind. Das Grün in den Beeten erhält Patina bzw. Gold-, Orange- und Rottöne. Wir bewundern die im Wind wiegenden Blütenstände der Ziergräser. Im Gartenkalender beginnt nun die beste Zeit, um neue Pflanzen zu setzen.
- Welche Clematis können wir im Garten pflanzen? Clematis (powojniki) sind schöne Kletterpflanzen, geschätzt für ihre romantischen Blüten. Die Auswahl ist riesig – man kann Clematis so kombinieren, dass sie von April bis Oktober blühen.
- Juni im Garten Der erste Sommermonat bringt viel Freude im Garten. Ein Fest der Farben und Blüten dauert an. In diesem Monat setzen wir die Frühling‑ und Sommerarbeiten fort und dürfen nicht nachlässig sein. Vor allem gießen, jäten und den Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten fortsetzen. Wir pflanzen, säen, pikieren, umtopfen und achten darauf, dass die bisherigen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen.