Wolfsmilch 'Sosnka'
Euphorbia cyparissias
Früh austreibende Staude mit nadelartigem Laub, auch nach der Blüte attraktiv. Verträgt trockene, sonnige Standorte – eignet sich für Dächer und Mauerbeete.
Einfache, pflegeleichte Staude mit geringen Boden- und Wasseransprüchen, die keinen intensiven Pflegeaufwand benötigt.
Blätter
Wuchsform
Herbst
01 / 4
Aussehen
Die Wolfsmilch 'Sosnka' bildet dichte, grüne Horste von etwa 40 cm Höhe und rund 60 cm Breite. Von April bis Mai sind die Horste von gelben Blütenständen bedeckt.
Ende März zeigt sich im Beet das Frühjahrsleben – junge Triebe schieben aus den unterirdischen Rhizomen. Bis Ende April formt die Pflanze einen kompakten Aufbau aus aufrechten Stängeln, die mit weichen, nadelartigen Blättern bedeckt sind und an kleine Kiefernzweige erinnern.
Ende April erscheinen an den Spitzen der Triebe kleine, eher unscheinbare Blütenstände; die darunter wachsenden Blätter erzeugen jedoch einen deutlich gelben Blüheffekt, der sich oft in flächigen Bändern zeigt. Die Staude behält diesen gelben Akzent in der Regel praktisch bis Ende Juni und bildet eine auffällige, gelbe Kuppel.
Nach der Blüte – besonders nach stärkerem Rückschnitt – bleibt die Pflanze kompakt und grün bis in den Herbst hinein, wenn sie sich schön rötlich färben kann.
02 / 4
Standort und Kultur
Die Pflanze gedeiht am besten an vollsonnigen Standorten, wo sie reich blüht und gesund wächst; auch leichter Halbschatten ist möglich.
Wolfsmilch hat keine hohen Bodenansprüche, bevorzugt jedoch leichte, durchlässige Substrate, die sich schnell erwärmen. Sie mag kalkhaltigen Boden und fühlt sich am wohlsten bei einem pH-Wert von neutral bis leicht alkalisch.
Sie wächst auch auf sandigen und steinigen Böden gut; schwere, tonige und kalte Böden verträgt sie dagegen nicht.
Nach der Blüte lohnt sich ein starker Rückschnitt – dadurch wird die Pflanze dichter, der Wuchs gestärkt und die Gefahr der unerwünschten Ausbreitung im Garten reduziert.
Die Staude benötigt kein häufiges Düngen; ein gelegentliches Aufbringen von Kompost im Frühjahr ist vorteilhaft. Beim Pflanzen empfiehlt es sich, die Erde mit Kompost zu mischen und bei nicht natürlich kalkhaltigem Substrat zusätzlich Kalk zuzugeben.
03 / 4
Verwendung
Die größte Wirkung erzielt die Pflanze während der Blüte. Dank ihrer Trockenresistenz eignet sie sich gut für trockene, blühende Beete, zum Beispiel in Begleitung von: szałwia omszona 'Adrian' (weiß), 'Mainacht' (violett) und der goldlaubigen Tawuła japońska 'Goldmound'.
Wolfsmilch 'Sosnka' harmoniert außerdem gut mit anderen Wolfsmilch-Arten – etwa der gefleckten und der mirtowatej – sowie mit der silbrigen Rogownica kutnerowata und dem żagwinem ogrodowym.
Aufgrund ihrer Trockenresistenz eignet sie sich auch für Steingärten und Mauerkronen; passende Begleiter sind hier zum Beispiel bergenia sercowata, Krwawnik pospolity 'Cerise Queen', sandthymian, floks szydlasty 'Purple Beauty', gęsiówka kaukaska sowie zawciąg nadmorski 'Dusseldorfer Stolz'.
Durch den kompakten Wuchs und die moderate Größe eignet sich die gefleckte Wolfsmilch auch für gemischte Beete zusammen mit der miniaturhaften sosna bośniacka 'Schmidtii', der kostrzewa popielata, der einjährigen ostnica mocna 'Pony Tails' und dem lange weiß blühenden bodziszek czerwony 'Album'.
04 / 4
Vorsicht!
Bei Verletzung der Pflanze tritt ein milchiger Saft aus, der giftig ist und Hautreizungen hervorrufen kann — er kann allergische Reaktionen auslösen. Kommt der Saft mit dem Auge in Berührung, kann dies zu einer Bindehautentzündung führen.
Der Saft ist auch beim Verschlucken giftig. Beim Umgang mit dieser Pflanze sollten stets Schutzhandschuhe getragen werden; sind Kinder im Garten, ist darauf zu achten, dass sie die Pflanze nicht berühren oder Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
- Żółte
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Blüte
Ähnliche Zeiträume und Farben entdecken
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 40 cm
- Endbreite
- 60 cm
- Pflanzabstand
- 30 cm
- Stück pro m²
- 9 szt./m2
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 3
- Natürliche Wuchsform
- Horstig
- Wuchsstärke
- Mittlere Wuchsstärke
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Tolerierter Lichtbedarf
- Halbschatten
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Trockener Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Bevorzugter Boden
- Durchlässiger Boden
- Tolerierter Boden
- Sandiger Boden Humoser Boden Sandig-lehmiger Boden Nährstoffreicher Boden Magerer Boden Sandig-toniger Boden Normaler Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Neutraler Boden Leicht alkalischer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Alkalischer Boden
Eigenschaften
- Zierblüten
- Dekorative Blätter oder Nadeln
- Attraktiver Habitus
- Kompakter Habitus
- Die ganze Saison attraktiv
- Treibt früh aus
- Zieht Schmetterlinge an
- Flaches Wurzelsystem
- Leicht zu vermehren
Warnhinweise
- Giftpflanze
- Kann sich stark ausbreiten
Verwendung
- Für Kübel geeignet
- Für große Gärten
- Für kleine Gärten
- Für Steingärten
- Für Kiesgärten
- Für Balkone und Terrassen
- Für Einfahrten
- Für Blumenbeete
- Für gemischte Beete
- Für Böschungen
- Für Gründächer
- Einfassung
care
- Verträgt Luftverschmutzung
- Schnittverträglich
- Verträgt Umpflanzen gut
- Trockenheitsverträglich
Pflanzengruppen
Pflanzengruppen ansehen
Galerie
Galerie
Verwandtes Wissen
-
September im Garten
Im September genießen wir noch die Sonnenstrahlen, die nicht mehr so ermüdend sind. Das Grün in den Beeten erhält Patina bzw. Gold-, Orange- und Rottöne. Wir bewundern die im Wind wiegenden Blütenstände der Ziergräser. Im Gartenkalender beginnt nun die beste Zeit, um neue Pflanzen zu setzen.
-
Welche Clematis können wir im Garten pflanzen?
Clematis (powojniki) sind schöne Kletterpflanzen, geschätzt für ihre romantischen Blüten. Die Auswahl ist riesig – man kann Clematis so kombinieren, dass sie von April bis Oktober blühen.
-
Juni im Garten
Der erste Sommermonat bringt viel Freude im Garten. Ein Fest der Farben und Blüten dauert an. In diesem Monat setzen wir die Frühling‑ und Sommerarbeiten fort und dürfen nicht nachlässig sein. Vor allem gießen, jäten und den Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten fortsetzen. Wir pflanzen, säen, pikieren, umtopfen und achten darauf, dass die bisherigen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen.