Kategorie · Zwiebelpflanzen
Traubenhyazinthen
Traubenhyazinthen gehören zu den kleinzwiebligen Arten. In den unscheinbaren Zwiebeln steckt dennoch eine bemerkenswerte Pflanze.
Im frühen Frühjahr, Anfang März, erscheint ein Büschel von etwa sieben sattgrünen Blättern. Nach rund zwei Wochen schieben sich daraus Blütenstängel mit Trauben weißer, blauer oder blau‑violetter Blüten. Manche Sorten duften, andere nicht. Alle eignen sich zum Binden von Frühlingssträußchen, die bei kühleren Temperaturen lange dekorativ bleiben.
Traubenhyazinthen stellen keine hohen Ansprüche. Sie wachsen gut in humusreicher, durchlässiger Erde. Die Zwiebeln mögen in der Regel kein stehendes Wasser, in dem sie faulen und krank werden.
Nach dem Verblühen sollte man die Blätter stehen lassen, bis sie von selbst vergilben und abtrocknen. Die Blätter versorgen die Zwiebeln, die in den folgenden Monaten ihre Vermehrung fortsetzen und Tochterzwiebeln bilden.
Traubenhyazinthen sollten alle 3–4 Jahre während der Ruhezeit (Juni–Juli) ausgegraben werden. Dieser Eingriff ist nötig, weil sich an einem Standort sonst zu viele Tochterzwiebeln ansammeln. Dichte Bestände führen zu Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe, wodurch die Pflanzen schwächer blühen und mit der Zeit verschwinden.
Traubenhyazinthen ergänzen Frühlingsbeete hervorragend. Sie werden nicht sehr hoch — etwa 20 cm. Am besten pflanzt man sie am Beetvorderrand als Randbepflanzung oder in größeren Gruppen.
- Boden: humusreich und durchlässig.
- Blätter nach der Blüte stehen lassen, bis sie vertrocknen.
- Alle 3–4 Jahre in der Ruhezeit ausgraben (Juni–Juli).
- Pflanzung: am vorderen Rand des Beetes oder in größeren Gruppen; Höhe ca. 20 cm.
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