Trauben‑Silberkerze
Cimicifuga racemosa / Actaea racemosa White Pearls
Stattliche, spät blühende Staude für den Halbschatten; ideal für moderne, naturalistische und romantische englische Gärten.
Eine attraktive, hohe Staude mit erhöhtem Feuchtigkeitsbedarf, die sich besonders gut in schattigen und halbschattigen Gartenbereichen bewährt, in denen andere Pflanzen oft versagen.
Blätter
Wuchsform
Herbst
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Aussehen
Die Trauben‑Silberkerze zeigt ihre reizvollste Seite im Spätsommer und Herbst.
Im Frühjahr und Sommer bildet sie einen kompakten Horst von etwa 60 cm Höhe und rund 80 cm Breite. Die Blätter sind dunkelgrün, gefiedert und mit gezähnten Rändern versehen.
Ende Juli schieben sich lange Stängel aus dem Horst, die nahezu 120 cm erreichen können. Im August und September erscheinen daran weiße Blütenstände von 50–60 cm Länge. Die weit hervortretenden Staubgefäße ragen über die Kronen hinaus, was den Blütenbüscheln ein federiges, voluminöses Aussehen verleiht.
Die Blütenstände bestehen aus zahlreichen kleinen, hellen Blüten, die an den Spitzen der Stängel in kerzenähnlichen Rispen stehen. Die Blüten öffnen sich nicht gleichzeitig, sodass die Blütezeit oft bis Ende September andauert.
Ende Oktober beginnen die Blätter zu vergilben, im November trocknet die Pflanze ein und geht in die Ruhephase.
Überwintert im Boden als dunkle Rhizome, aus denen sie im Frühjahr wieder austreibt.
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Standort und Kultur
Die Trauben‑Silberkerze bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte mit mäßig feuchtem bis feuchtem Boden. Trockenheit verträgt sie schlecht; längere Wassermangelphasen, besonders im Frühjahr während der Knospenbildung, können zu Ausbleiben der Blüte oder sogar zum Absterben führen.
Diese Sorte, an Teichrändern oder an dauerhaft feuchten Standorten gepflanzt, gehört zu den wenigen Arten dieser Gruppe, die sich mit ausreichend Feuchtigkeit auch an sonnigeren Plätzen behaupten kann.
Sie sollte in durchlässige, nährstoffreiche Böden mit einem Anteil Lehm gepflanzt werden, um die Feuchtespeicherung zu verbessern. Bevorzugt werden leicht saure bis saure Böden.
Häufiges Düngen ist nicht notwendig; im Frühjahr reicht eine Gabe Kompost oder Wurmhumus als Nährstoffzufuhr.
Auf Stützen kann meist verzichtet werden, trotz der hohen Blütenstände.
Den Standort gut wählen: die Pflanze verträgt Umpflanzen schlecht — danach kann sie 2–3 Jahre schwach wachsen und nicht blühen.
Die Trauben‑Silberkerze ist winterhart, dennoch empfiehlt es sich, sie zum Schutz einzuhüllen oder anzuhäufeln, um das Austriebsverhalten im Frühjahr zu verzögern; frische Triebe sind empfindlich gegenüber Spätfrösten.
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Verwendung
An sonnigen, ausreichend feuchten Gartenstellen, etwa am Teichrand, harmoniert sie gut mit langblühenden Purpur‑Sonnenhut 'Magnus' und dem gefleckten Wasserdost 'Atropurpureum', in trockeneren Bereichen der Rabatte mit der Fetthenne 'Stardust'. Im Herbst setzt die sich rot verfärbende Flügel‑Spindelstrauch 'Compacta' einen kräftigen Farbakzent.
In halbschattigen Kompositionen tritt sie wirkungsvoll mit Funkien auf: der silbernen 'Big Daddy', der weiß‑grünen 'Stilietto', der gelben 'Sum and Substance' sowie der weißen 'White Feather'.
Eine weitere gelungene Kombination im Halbschatten ist die Paarung der Trauben‑Silberkerze mit herbstlichen Anemonen — sowohl der Japan‑Anemone als auch der Mischlings‑Anemone 'Honorine Jobert', der Rispenhortensie 'Renhy' und dekorativen Seggen, z. B. der Morrow‑Segge 'Gold Band'.
Aufgrund ihrer Größe passt die Trauben‑Silberkerze auch gut zu Ziersträuchern: bunten Japanischen Berberitzen wie 'Aurea' oder 'Helmond Pillar' sowie anspruchslosen Hartriegeln wie 'Elegantissima' und 'Cream Cracker'.
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Interessantes
Die Pflanze ist bekannt für einen unangenehmen Geruch, der nach Verletzung der Blätter oder bei starkem Bewegen wahrnehmbar sein kann. Wird sie jedoch an einem Platz gesetzt, an dem sie selten berührt oder beschädigt wird, stört dieser Geruch meist nicht. Erwähnenswert ist, dass die Blüten während der Blüte einen süßen Duft verströmen.
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Wissenswertes
Die Trauben‑Silberkerze ist eine Pflanze für Geduldige. In den ersten 2–3 Jahren wächst sie langsam und blüht womöglich nur spärlich, da sie ihre Energie in den Ausbau der unterirdischen Rhizome steckt. Nach dieser Zeit belohnt sie mit üppiger Blüte und einem kräftigen Blatthorst.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
- Białe
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Blüte
Ähnliche Zeiträume und Farben entdecken
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 70 cm
- Endbreite
- 80 cm
- Pflanzabstand
- 50 cm
- Stück pro m²
- 2 szt./m2
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 2
- Natürliche Wuchsform
- Aufrecht
- Wuchsstärke
- Mittlere Wuchsstärke
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Halbschatten
- Tolerierter Lichtbedarf
- Volle Sonne Schatten
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Feuchter Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Frischer Standort Nasser Standort
- Bevorzugter Boden
- Humoser Boden Durchlässiger Boden Sandig-lehmiger Boden Nährstoffreicher Boden
- Tolerierter Boden
- Sandig-toniger Boden Normaler Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Leicht saurer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Saurer Boden Neutraler Boden
Eigenschaften
- Zierblüten
- Dekorative Blätter oder Nadeln
- Attraktiver Habitus
- Kompakter Habitus
- Die ganze Saison attraktiv
- Lange Blütezeit
- Zieht Schmetterlinge an
- Tiefes Wurzelsystem
- Langlebig
Warnhinweise
- Verträgt Umpflanzen schlecht
Verwendung
- Für große Gärten
- Für kleine Gärten
- Für Blumenbeete
- Für gemischte Beete
- Für Teichränder
care
- Verträgt Luftverschmutzung
- Schnittverträglich
Pflanzengruppen
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