Pflanzenpflege

Pflanzen

Roteiche · Quercus rubra

Die Roteiche fällt besonders im Herbst auf, wenn ihre Blätter sich in intensive Rot‑ und Orangetöne färben.

Roteiche

Pflanzen

Herbsttermin — Topf

Ein großer, ausladender Baum, der sich besser in städtischer Bepflanzung oder in einem großen Garten entfaltet. Die Pflanze ist besonders im Herbst eindrucksvoll, wenn ihre Krone intensive Farben annimmt.

Die meisten laubabwerfenden Pflanzen

Termine

Pflanztermine

Erster Termin
36-41. Woche
Herbsttermin — Topf
36-41. Woche

Schritte

So pflanzt du die Pflanze

Standort prüfen

Boden
Nährstoffreicher Boden
Feuchte
Frischer Standort
pH
Leicht saurer Boden
Standort
Volle Sonne

Standortvorbereitung

  1. 01

    Unkraut entfernen

    Entfernen Sie Unkraut sorgfältig, damit es nicht mit der neu gepflanzten Pflanze um Wasser, Licht und Nährstoffe konkurriert. Durch den zusätzlichen Einsatz von Unkrautvlies oder Mulch auf der Fläche verringern Sie künftig den Aufwand zum Jäten erheblich. Im Bereich des Standorts entfernen Sie Unkraut entweder von Hand oder mit einem Herbizid. Wichtig: Wenn Sie ein Herbizid einsetzen, lesen Sie die Angaben zur Wartezeit/Anwendungshinweise, damit die neue Pflanze nicht geschädigt wird.
  2. 02

    Pflanzloch ausheben

    • Größe: Breite 40-70 cm
    • Größe: Tiefe 30-70 cm
    Das Pflanzloch muss groß genug sein, um die Pflanze bequem einzusetzen und den Wurzelballen rundherum mit Erde zu bedecken. Ein Spaten ist praktischer als eine einfache Schaufel.
  3. 03

    Boden am Grund und an den Seiten des Lochs auflockern

    • Größe: Tiefe 5-10 cm
    Diese Maßnahme erleichtert der Pflanze das Einwachsen mit den Wurzeln und fördert ein tieferes Verwurzeln. Am einfachsten ritzen Sie den Boden mit kräftigen, senkrechten Stichen des Spatens bis zur halben Spatenlänge ein. Sie können auch eine Forke, eine Handkralle oder einen Rechen verwenden.
  4. 04

    Boden verbessern

    • Zusatz: Kompost – Tiefe 15-20 cm
    Kompost liefert Nährstoffe und verbessert die Bodenstruktur.

Pflanze vorbereiten

  1. 01

    Wurzelballen einweichen

    • Größe: Dauer 15-20 min
    Stellen Sie den gesamten Topf in einen Eimer mit Wasser, bis der Wurzelballen gut durchfeuchtet ist.
  2. 02

    Wurzeln um 1/3 kürzen

    Lockern Sie den Wurzelballen mit den Händen und kürzen Sie die Wurzeln mit einer scharfen Gartenschere um etwa ein Drittel. Diese Maßnahme regt die Pflanze an, am neuen Standort neue Wurzeln zu bilden und erleichtert das Anwachsen sowie die Nährstoffaufnahme.
  3. 03

    Triebe um 1/3 kürzen

    Das Kürzen der Triebe sorgt für eine schönere, dichtere Krone.
  4. 04

    Trockene Blätter und beschädigte Triebe entfernen

    Diese Maßnahme dient einem gepflegten Erscheinungsbild der Pflanze und dem Entfernen möglicher Krankheitsherde.

Pflanzen setzen

  1. 01

    Pflanzloch mit Erde auffüllen

    Die erste Schicht Erde wurde bereits auf den Boden des Lochs gegeben. Füllen Sie nun den Boden bis zur halben Höhe des Lochs auf. Neue Wurzeln wachsen nach unten und dafür sollten Sie ein nährstoffreiches Substrat bereitstellen. Den verbleibenden Teil des Lochs — um Material zu sparen — können Sie mit normaler, im Garten ausgehobener Erde auffüllen. Treten Sie die Erde leicht an und ergänzen Sie bei Bedarf. Es ist hilfreich, um die Pflanze herum eine Mulde oder breite Mulde zu formen, die das Wasser zurückhält und das Absickern zur Wurzelzone erleichtert.
  2. 02

    Ausgiebig gießen

    Gießen Sie die Pflanze ausgiebig (besonders, wenn Sie während der Vegetationszeit pflanzen!). Nach dem Gießen kann sich die Erde noch setzen und Wurzeln freilegen; füllen Sie dann die fehlende Erde auf. Denken Sie in den ersten Jahren der Kultur (die ersten 2 Jahre) ans Gießen. Es gilt: lieber einmal gründlich gießen als oft, aber sparsam. Häufiges, schwaches Gießen führt dazu, dass Pflanzen flacher wurzeln, da sie Feuchtigkeit in den oberen Bodenschichten finden. Pflanzen, die seltener, dafür aber kräftig gegossen werden, hingegen wurzeln tiefer. Ergebnis: In späteren Jahren müssen die Pflanzen außerhalb Dürreperioden seltener gegossen werden und halten Trockenphasen besser aus.