Artikel · · Anna Noszka · 7 Min. Lesezeit

April im Garten

Im April begrüßen wir den Frühling und seine zarten Farben – wir erfreuen uns an gelben Forsythien, rosafarbenen Pflaumenbäumen und weißen Magnolien. Es ist die Zeit der Gärtner: Wir pflanzen, teilen, versetzen und düngen. Es steht also viel Arbeit an, aber auch Zufriedenheit über die Ergebnisse.

Śliwa wiśniowa Nigra kwitnienie
Śliwa wiśniowa Nigra kwitnienie Foto

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Spektakel der Zwiebelpflanzen

Der Frühling ist die Zeit der Zwiebelpflanzen, die jedes Beet, jede Ecke oder jeden Kübel beleben können. Wenn wir im Herbst verschiedene Arten gepflanzt haben, kann die Blütezeit sich sogar über vier Monate erstrecken. Es lohnt sich, sie so zu kombinieren, dass wir bereits ab Februar Freude an den Blüten haben (z. B. Winterlinge und Schneeglöckchen). Im April dominieren Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Traubenhyazinthen — pflanzen wir sie in größeren Gruppen, um im Garten einen kräftigen Akzent zu setzen.

Wir düngen die Zwiebeln und entfernen verblühte Blütenstände — das verbessert die Kondition der Zwiebeln für die nächste Saison. Neben den Zwiebelpflanzen erscheinen sehr früh in den Beeten auch unsere beliebten großblättrigen Brunnera mit blauen Blüten, die an Vergissmeinnicht erinnern.

białe połacie szafirka groniastego w odmianie 'White Magic'
Pierwiosnek wyniosły
Pierwiosnek wyniosły

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Zeit für das Pflanzen von Gehölzen

Der April ist die ideale Zeit für Neupflanzungen. In Baumschulen und Gartencentern finden wir jetzt ein reiches Angebot an Gehölzen, Kräutern und Stauden. Im frühen Frühjahr kann man noch Pflanzen mit offenem Wurzelwerk pflanzen — dazu zählen z. B. Obstbäume und -sträucher, laubabwerfende Heckenpflanzen sowie Rosen.

Solches Material pflanzen wir, solange die Vegetation noch nicht begonnen hat. Pflanzen mit offenem Wurzelwerk sind meist günstiger als Containerware und eignen sich gut beim Anlegen eines Obstgartens oder einer Hecke. Denken wir daran, nach guter Pflanzpraxis zu arbeiten: nicht zu flach, nicht zu tief pflanzen, die Krone passend einkürzen und nach dem Pflanzen reichlich wässern.

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Freilegen der Pflanzen

Wenn wir im März den Winterschutz noch nicht entfernt haben, ist jetzt höchste Zeit dafür. Am besten bei bewölktem Wetter, damit sich die Pflanzen langsam an stärkere Sonneneinstrahlung gewöhnen. Gleichzeitig schauen wir die Pflanzen genau an — mit der Gartenschere entfernen wir gebrochene oder erfrierene Triebe.

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Fortsetzung der Aufräumarbeiten in den Beeten

Der April ist ein guter Zeitpunkt, um die Staudenbeete in Ordnung zu bringen. Schneiden wir vertrocknete und abgestorbene Triebe heraus, falls das wegen des Wetters vorher nicht möglich war. Jäten wir aufkommendes Unkraut und tragen Mulch auf — schon eine dünne Schicht begrenzt dessen Wachstum.

Wir können uns auch ans Teilungsarbeiten bei sommer- und herbstblühenden Stauden machen. Ältere, ausgedehnte Horste wie Funkien, Sedum, Astern, japanische Anemonen, Heliopsis oder ähnliche Stauden sollte man mit einer scharfen Schaufel ausgraben und teilen. So gewinnen wir neue Pflanzen für die Frühlingsbeete.

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Schnittarbeiten im April

Im April können wir weiterhin Obstbäume und -sträucher schneiden. Bei frostempfindlichen Arten, z. B. Pflaumen und Pfirsichen, kann man den Schnitt etwas hinauszögern. Zu Monatsbeginn, in der Zeit der Forsythienblüte, schneiden wir Rosen.

Neben der sanitärischen Kontrolle — also dem Entfernen kranker, dünner, erfrorener und sich störend kreuzender Triebe — passen wir den Schnitt an die Wuchsintensität der jeweiligen Gruppe oder Sorte an. Die Hauptregel lautet: stark wachsende Rosen schneiden wir weniger, schwach wachsende stärker.

  • Stark wachsende Rosen kürzen wir weniger — über dem 5. Auge; wir belassen 4–5 kräftige Triebe, den Rest entfernen wir.

  • Schwach wachsende Rosen schneiden wir tiefer — über dem 3. Auge.

  • Großblütige Rosen schneiden wir über dem 3.–5. Auge, idealerweise etwa 0,5 cm über einem nach außen gerichteten Auge.

  • Bodendeckerrosen verjüngen wir alle paar Jahre, indem wir sie auf etwa 15–20 cm zurückschneiden.

  • Kletterrosen, die erst kürzlich gepflanzt wurden, schneiden wir zurückhaltend und belassen einige Triebe, die das Gerüst bilden. Bei älteren Exemplaren belassen wir etwa 3–5 Haupttriebe und kürzen die Seitenzweige auf etwa 30 cm.

  • Miniaturrosen schneiden wir niedrig, auf etwa 15–20 cm über dem Boden.

  • Hochstammrosen schneiden wir recht stark und belassen etwa 3–4 Augen; wichtig ist auch das Entfernen von Wildtrieben, die auf der Unterlage wachsen.

Im Ziergarten schneiden wir Ende April Pflanzen, die bereits verblüht sind, z. B. Forsythien, Blut-Johannisbeeren, Heidekraut, Weiden mit ‚Kätzchen‘. Wenn wir mit dem Rückschnitt von Ziergräsern (z. B. Lampenputzergräsern oder Chinaschilf) gewartet haben, erledigen wir das jetzt. Junge Heckenpflanzen schneiden wir, um das Verzweigen zu fördern.

Nach Abschluss der Schnittarbeiten nicht die Düngergabe vergessen, die den Pflanzen ein gesundes Wachstum sichert. Zum Schluss reinigen und desinfizieren wir die Gartenscheren.

Cięcie trawy, późna wegetacja.
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Düngung

Wir beginnen mit der Düngung der einzelnen Pflanzengruppen — besonders Rosen, Hortensien, Flieder, Buddleja. Auch Rhododendren und Azaleen sowie Kletterpflanzen wie Glyzinien, Clematis, Geißblatt, Actinidia freuen sich über eine zusätzliche Nährstoffgabe. Düngung ist besonders wichtig auf schwächeren Böden, bei stark geschnittenen Pflanzen und bei Arten, die in engem Nachbarschaftswuchs stehen.

marzec, nawozenie
nawozenie 3
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Aussaat ins Freiland

Der April ist ein guter Zeitpunkt, um viele einjährige Pflanzen direkt ins Freiland auszusäen. Wenn keine starken Spätfröste vorhergesagt sind, können wir Ringelblumen, Duftwicke, Schleierkraut, Kapuzinerkresse, Godetien, Prunkwinden oder Duftwicke aussäen. Bei erwarteten Temperaturrückgängen schützen wir die keimenden Pflanzen mit Vlies. In kühleren Frühbeeten säen wir Studentenblumen, Kosmeen und Zinnien aus.

Im Gemüsegarten lohnt es sich, Petersilie, Schnittlauch, Dill, Zwiebeln, Radieschen, Ackerbohnen auszusäen. Pflegen wir auch die bereits auf der Fensterbank ausgesäten Keimlinge — pikiere sie in größere Töpfe oder einzeln, um eine gesunde Entwicklung zu gewährleisten.

Wenn wir möchten, dass Dahlien und Gladiolen früher blühen, können wir sie im April in Töpfe setzen und an einem wärmeren Ort aufstellen. Vor dem Einpflanzen prüfen wir den Gesundheitszustand der gelagerten Knollen und Rhizome.

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Rasenpflege

Wenn wir uns bisher noch nicht um den Rasen gekümmert haben, ist der April ein guter Zeitpunkt für Aufräumarbeiten. Wir harken gründlich das angesammelte Filz und führen eine Frühjahrsdüngung durch. Es ist auch sinnvoll, eine Vertikutierung durchzuführen — sie verbessert die Regeneration des Rasens, befreit ihn vom Filz und lockert den Boden.

In Bereichen mit Lücken führen wir eine Nachsaat durch. Haufen und Löcher von Maulwurfshügeln entfernen und ebnen wir. Sobald der Rasen in die Vegetation startet, mähen wir regelmäßig etwa alle 7 Tage — dadurch wird der Rasen dichter und gesünder, und Unkräuter haben weniger Chancen. Den Rasenmäher stellen wir nicht niedriger als 4,5–5 cm ein.

Wenn wir planen, im Frühjahr einen neuen Rasen anzulegen, ist der beste Zeitpunkt dafür der April.

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