Purpurglöckchen
Heuchera Amber Waves
Eine der beliebtesten Heuchera‑Sorten mit honig‑bernsteinfarbenen Blättern, die gut mit dunkleren Pflanzen auf der Rabatte harmoniert.
Heuchera (Purpurglöckchen) sind attraktive und moderne Pflanzen, die in einem nährstoffreichen Boden an einem halbschattigen, mäßig feuchten Standort zu einer pflegeleichten Zierde des Gartens heranwachsen. Unter passenden Bedingungen bleiben die Pflanzen gesund, vital und die ganze Saison über dekorativ.
Blätter
Wuchsform
Herbst
01 / 4
Aussehen
Das Purpurglöckchen bildet einen dichten, flachen Horst mit etwa 25 cm Durchmesser, bestehend aus schönen goldig‑orangefarbenen Blättern mit rosa Unterseite. Die Blätter haben die für die Art typische Form mit gewelltem Rand und sitzen an langen, festen Blattstielen. Die Blattfarbe bleibt lange erhalten und bleibt oft bis in den späten Herbst hinein dekorativ.
Im Juni ragen rote Blütenstiele etwa 40–50 cm über den Horst. An ihren Spitzen erscheinen rosa‑weiße Blütenstände in Form leichter Rispen, zusammengesetzt aus kleinen glockenförmigen Blüten. Die Sorte 'Amber Waves' treibt die Blütenstiele in Phasen praktisch bis Ende August.
Es handelt sich um eine Staude mit teilweise halbimmergrünen Blättern, wodurch bei milderen Wintern die attraktive Erscheinung lange erhalten bleibt. In besonders nassen oder schneereichen Wintern können die Blätter an Attraktivität verlieren — dann entfernt man sie am besten im Frühjahr; ab April bilden sich zahlreiche Jungblätter, die den Horst erneuern.
02 / 4
Standort und Kultur
Die Basis für die Kultivierung von Purpurglöckchen ist die Bodenqualität. Er sollte gut sein — fruchtbar, humusreich und mäßig feucht, dabei jedoch durchlässig. Die Pflanzen entwickeln sich am besten bei neutralem pH‑Wert, sie tolerieren auch schwach alkalische oder leicht saure Böden (pH etwa 5,5–7). Purpurglöckchen vertragen Trockenheit schlecht.
Der beste Standort ist Halbschatten; auch im vollen Schatten kommen sie zurecht, können dort jedoch weniger intensiv gefärbt sein — an solchen Standorten seltener gießen. An stark sonnigen Plätzen ist häufigeres Wässern nötig, damit der Boden gleichmäßig feucht bleibt (ohne Staunässe).
Purpurglöckchen lassen sich auch auf schwereren Böden kultivieren, wenn der Untergrund zuvor aufbereitet wird — durch Drainage und durch Anreicherung mit Kompost oder Torf. In durchschnittlicher Gartenerde oder bei älteren Beständen empfiehlt sich eine Düngung mit einem mehrkomponentigen Mineraldünger oder das Einstreuen von Kompost im Herbst.
'Amber Waves' überwintert gut im Boden und braucht grundsätzlich keinen Winterschutz, vorausgesetzt es kommt nicht zu Wurzelfäule. Purpurglöckchen schützen sich natürlicherweise vor Frost, indem sie ihre Blätter zum Boden legen — deshalb sollten alte Blätter nicht zu früh entfernt werden.
03 / 4
Verwendung
Die interessanten Blätter von 'Amber Waves' harmonieren schön mit Pflanzen mit grünen oder silbrigen Blättern, etwa funkia 'Lancifolia', brunera wielkolistna 'Looking Glass', tojeść rozesłana, miodunka pstra sowie jasnota plamista 'Beacon Silver'.
Die Pflanze eignet sich als Randbepflanzung entlang eines Waldweges vor dem Hintergrund von rodgersji kasztanowcolistej, parzydła leśnego und Arends‑Spiersträuchern wie 'Fanal', 'Showstar' oder dem chinesischen Spierstrauch 'Pumila'.
Die Staude lässt sich auch gut mit anderen Purpurglöckchen kombinieren, z. B. der leuchtend roten 'Cherry Cola', der dunkelroten 'Blackberry Jam' oder der bunten 'Electra'.
In Balkonkasten passt das Purpurglöckchen zu üppig blühenden Begonien, die ebenfalls kein scharfes Sonnenlicht mögen. In modernen Arrangements lässt es sich neben dem schwarzen Maiblumen‑Sortiment 'Black Beard', dem Wolfsmilch‑Hybriden 'Black Tone' sowie turzycy włosowatej Bronze Form anordnen.
04 / 4
Wissenswertes
Weitere im Handel häufig erhältliche Sorten mit bernsteinfarbenen Blättern sind: 'Anna', 'Angelika', 'Christa', 'Carmel', 'Marmelade' (mit rosa Einschlag), 'Pinot Gris' und 'Midas Touch'. Die beiden zuletzt genannten zeigen zusätzlich ein silbernes, marmoriertes Zeichnungsmuster.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
- Biało-różowe
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Blüte
Ähnliche Zeiträume und Farben entdecken
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 25 cm
- Endbreite
- 40 cm
- Pflanzabstand
- 30 cm
- Stück pro m²
- 9 szt./m2
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 4
- Natürliche Wuchsform
- Horstig
- Wuchsstärke
- Mittlere Wuchsstärke
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Halbschatten
- Tolerierter Lichtbedarf
- Schatten
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Frischer Standort Feuchter Standort
- Bevorzugter Boden
- Humoser Boden Durchlässiger Boden Nährstoffreicher Boden
- Bevorzugter Boden-pH
- Neutraler Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Leicht saurer Boden Leicht alkalischer Boden
Eigenschaften
- Zierblüten
- Dekorative Blätter oder Nadeln
- Kompakter Habitus
- Kinderfreundlich
- Die ganze Saison attraktiv
- Treibt früh aus
- Flaches Wurzelsystem
- Kompaktes Wurzelsystem
- Leicht zu vermehren
Verwendung
- Bodendecker
- Für Kübel geeignet
- Für große Gärten
- Für kleine Gärten
- Für Steingärten
- Für Balkone und Terrassen
- Für Einfahrten
- Für gemischte Beete
- Einfassung
care
- Verträgt Luftverschmutzung
- Schnittverträglich
- Verträgt Umpflanzen gut
Pflanzengruppen
Pflanzengruppen ansehen
Verwandtes Wissen
-
September im Garten
Im September genießen wir noch die Sonnenstrahlen, die nicht mehr so ermüdend sind. Das Grün in den Beeten erhält Patina bzw. Gold-, Orange- und Rottöne. Wir bewundern die im Wind wiegenden Blütenstände der Ziergräser. Im Gartenkalender beginnt nun die beste Zeit, um neue Pflanzen zu setzen.
-
Welche Clematis können wir im Garten pflanzen?
Clematis (powojniki) sind schöne Kletterpflanzen, geschätzt für ihre romantischen Blüten. Die Auswahl ist riesig – man kann Clematis so kombinieren, dass sie von April bis Oktober blühen.
-
Juni im Garten
Der erste Sommermonat bringt viel Freude im Garten. Ein Fest der Farben und Blüten dauert an. In diesem Monat setzen wir die Frühling‑ und Sommerarbeiten fort und dürfen nicht nachlässig sein. Vor allem gießen, jäten und den Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten fortsetzen. Wir pflanzen, säen, pikieren, umtopfen und achten darauf, dass die bisherigen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen.