Japanische Spiraea
Spiraea japonica Crispa
Diese Sorte zeichnet sich im Vergleich zu anderen Japan-Spiraeen durch ihre ungewöhnliche Blattstruktur aus: die Blätter sind gewellt und am Rand gezähnt.
Die fiedrigen Blätter von 'Crispy' verleihen ihr ein weiches, luftiges Erscheinungsbild, das sich besonders gut in gemischten Rabatten macht.
Blätter
Wuchsform
Herbst
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Aussehen
Der Strauch wird etwa 60 cm hoch und ebenso breit. Wird er jährlich stark zurückgeschnitten, zeigt er eine schöne, dichte und halbkugelige Wuchsform. Unbeschnitten wird die Pflanze mit der Zeit in der Mitte kahl und nimmt eine lockerere, unregelmäßige Gestalt an.
Die Triebe sind stark verzweigt. Die Blätter sind klein (feiner als bei gelblaubigen Sorten) und elliptisch, am Rand gezähnt und gewellt, dunkelgrün. Junge Blätter sind anfangs bräunlich.
Rosafarbene Blüten erscheinen an den neuen – diesjährigen – Trieben und sind in flachen kleinen Dolden zusammengefasst. Die Blütezeit fällt in den Sommer, im Juli und August.
Eine weitere Spiraea japonica mit auffälligen Blättern ist die Sorte 'Bullata'.
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Standort und Pflege
'Crispa' – wie alle Japan-Spiraeen – ist eine pflegeleichte und robuste Pflanze: sie ist bodentolerant sowie unempfindlich gegenüber schwierigen Standortbedingungen, Trockenheit, Schädlingen und Krankheiten. Sie ist gut winterhart.
Am besten wächst sie in der Sonne sowie im Halbschatten. An schattigeren Standorten kann die Blüte etwas schwächer ausfallen und die Färbung dunkler sein.
Sie stellt kaum Ansprüche an den Boden. Sie verträgt praktisch alle Gartenerden, am besten gedeiht sie jedoch auf einem nährstoffreichen, leicht feuchten Standort. Schwere und vernässte Böden verträgt sie nicht.
Japan-Spiraeen profitieren von starkem Rückschnitt. Im frühen Frühjahr empfiehlt es sich, die Triebe zu kürzen, da dies die Verzweigung fördert, eine kompakte Gestalt erzeugt und die Blühfreudigkeit steigern kann (siehe Schnitt). Das Entfernen verweister Blüten verlängert die Blütezeit.
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Verwendung
Das Einsatzgebiet dieser Pflanze ist sehr vielfältig. Sie eignet sich für niedrige Hecken. Aufgrund ihrer Robustheit wird sie häufig in der Stadtnatur als Bodendecker verwendet, unter hohen Bäumen gepflanzt oder als Vordergrund für größere Sträucher.
Sie eignet sich auch für Böschungen (gemeinsam mit Berg-Kiefern und Wacholder) und für Steingärten.
Auf Beeten fügt sie sich wunderbar ein: ihre fiedrigen Blätter beleben jede Kombination. Die fiedrigen Blätter von 'Crispy' mildern die schweren Formen von Nadelgehölzen. Man kann sie in einer Reihe vor silbernen Säulenwacholdern ('Blue Arrow' oder 'Sky Rocket') oder abwechselnd mit niedrigem Berg-Kieferngehölz pflanzen.
'Crispa' ist auch eine schöne Ergänzung zu laubabwerfenden Sträuchern: dem purpurfarbenen Perückenstrauch ('Royal Purple'), Weigelien (dunkelrote 'Nana Purpurea', 'Alexandra', 'Minor Black' und hellere 'Olympiade', 'Nana Variegata') sowie den dunklen Berberitzen 'Atropurpurea Nana' oder 'Helmond Pillar'. Sie harmoniert auch gut mit zarteren Kriechspieren ('Abbotswood' oder 'Goldstar') oder als Hintergrund für silbrig-grüne Büschel von Lavandula angustifolia 'Dwarf Blue' oder 'Hidcote'.
Als Begleiter für 'Crispy' kommen auch Stauden in Frage: filziger Salbei (sowohl violett- als auch weißblühende Sorten), roter Storchschnabel oder purpurne Heuchera. Zu den Stauden können außerdem üppig blühende Beetrosen und Pfingstrosen (insbesondere in Rosa-, Rot- oder Weißtönen) kombiniert werden. So entsteht eine reizvolle Ecke in kühlen Farbtönen (im englischen Stil) voller sommerlicher Blüten.
Auf einer halbschattigen Rabatte ist die Spiraea ein guter Partner für Hortensien wie 'Anabelle' oder 'Grandiflory', für Pieris (z. B. Sorte 'Variegata') und Funkien (Hosta).
Im Hausgarten kann sie in Gruppen mit anderen japanischen Spiraeen gepflanzt werden, besonders mit helllaubigen Sorten: 'Golden Princess', 'Goldflame', 'Goldmound' sowie grünen Sorten: 'Shirobana', 'Dart's Red'. So entstehen attraktive Kompositionen. Die Sträucher können mit kriechenden, blauen Wacholdern ('Wiltonii') kombiniert werden.
Japan-Spiraeen sind eine wertvolle Ergänzung für Heidebeete, da sie diese in der ersten Sommerhälfte zusätzlich aufwerten.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
- Różowe
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Blüte
Ähnliche Zeiträume und Farben entdecken
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 60 cm
- Endbreite
- 60 cm
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 2
- Natürliche Wuchsform
- Halbkugelförmig
- Wuchsstärke
- Mittlere Wuchsstärke
Formgebung
Formgebung und Erziehung
- Geeignet zur Formung als
- Kugelförmig Halbkugelförmig
- Erziehung
- Formhecke
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Tolerierter Lichtbedarf
- Halbschatten
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Bevorzugter Boden
- Durchlässiger Boden Nährstoffreicher Boden
- Tolerierter Boden
- Humoser Boden Sandig-lehmiger Boden Durchschnittlicher Gartenboden
- Tolerierter Boden-pH
- Saurer Boden Neutraler Boden Alkalischer Boden Leicht saurer Boden Leicht alkalischer Boden
Eigenschaften
- Zierblüten
- Dekorative Blätter oder Nadeln
- Kompakter Habitus
Warnhinweise
- Benötigt Schnitt
Verwendung
- Bodendecker
- Für Kübel geeignet
- Für kleine Gärten
- Für Steingärten
- Für Parks
- Für Stadtgrün
- Für Balkone und Terrassen
- Für Blumenbeete
- Für gemischte Beete
- Für Böschungen
- Für Heidegärten
- Niedrige Hecke
care
- Trockenheitsverträglich
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