Pflanzenpflege

Pflanzen

Großblättrige Kalmie · Kalmia latifolia Muras

Schöne Kalmien‑Sorte mit reinweißen Blüten an den Triebspitzen. Sehr reichblühend und außerordentlich wirkungsvoll.

Pflanzen

Säureliebende Pflanzen

Kalmie ist eine Pflanze, die etwas Aufmerksamkeit verlangt. Sie mag keine frostigen, austrocknenden Winde; an einem geschützten, ruhigen Standort bedankt sie sich mit üppiger, eindrucksvoller Blüte.

Diese Pflanze gedeiht nur auf entsprechend vorbereitetem Substrat: sauer und durchlässig. Verkauft wird sie meist gut bewurzelt im Topf. Am besten pflanzt man im Frühjahr, es sei denn, es ist außergewöhnlich warm – dann ist der Herbst günstiger.

Termine

Pflanztermine

Erster Termin
12-16. Woche
Zweiter Termin
31-38. Woche
Säureliebende Pflanzen
12-16. Woche
Säureliebende Pflanzen zweiter Termin
31-38. Woche

Schritte

So pflanzt du die Pflanze

Standort prüfen

Boden
Humoser Boden
Feuchte
Frischer Standort
pH
Saurer Boden
Standort
Halbschatten

Standortvorbereitung

  1. 01

    Graben Sie ein Loch, das doppelt so groß wie der Wurzelballen ist

    • Größe: Breite 50-80 cm
    • Größe: Tiefe 30-50 cm
    Ein Loch, das doppelt so groß wie der Wurzelballen ist, stellt der Pflanze eine Reserve an speziell für sie vorbereitetem sauren Substrat zur Verfügung. Diese Pflanzen wurzeln flach – eine Tiefe von 30–40 cm reicht in der Regel, gegebenenfalls plus 10 cm für eine Drainageschicht. Für größere Azaleen (großblütig) und Rhododendren graben wir größere Löcher mit einer Breite von 70–80 cm. Kleineren japanischen Azaleen reicht ein Loch mit 40–50 cm Durchmesser.
  2. 02

    Eine Drainageschicht anlegen

    Diese Pflanzen vertragen keine Staunässe.
  3. 03

    Boden verbessern

    • Bestandteil: Saurer Torf – 5 l
    Bereiten Sie eine Mischung aus dem ausgehobenen Gartenboden und Torf vor; der Torf sollte mindestens 75 % ausmachen, um einen niedrigen pH-Wert zu erreichen, idealerweise 4,5–5. Falls Ihr Gartenboden lehmig, also schwer und kompakt ist, fügen Sie noch Kiefernrinde und grobkörnigen Sand hinzu.

Pflanze vorbereiten

  1. 01

    Den Wurzelballen einweichen

    Stellen Sie den gesamten Topf in einen Eimer mit Wasser, bis der Wurzelballen gut durchfeuchtet ist.
  2. 02

    Trockene Blätter und beschädigte Triebe entfernen

    Dieser Schnitt dient einem schöneren Erscheinungsbild der Pflanze und dem Entfernen möglicher Krankheitsherde.

Pflanzung

  1. 01

    Setzen Sie den Wurzelballen in das Loch

    Der Ballen sollte in der gleichen Tiefe sitzen, in der er im Container oder der Baumschule gewachsen ist, maximal aber 3 cm unterhalb der Erdoberfläche.
  2. 02

    Loch auffüllen. Nicht festtreten

    Das vorbereitete Substrat haben wir bereits auf den Boden des Lochs gegeben. Nun füllen wir den restlichen Raum um den Wurzelballen herum auf. Nicht stampfen. Da diese Pflanzen ein empfindliches Wurzelsystem haben, ist kräftiges Angießen sinnvoll. Warten Sie, bis die Erde von selbst einsinkt und die Wurzeln dicht umschließt. Fehlende Erde ergänzen und erneut gießen. Vorgang wiederholen, bis die Fläche eben mit dem Boden ist.
  3. 03

    Mulchschicht aufbringen

    • Bestandteil: Rinde – 5 cm
    Mulch reduziert Unkrautwuchs und verhindert den Feuchtigkeitsverlust des Substrats.
  4. 04

    Mäßig gießen

    Die Pflanzen mögen weder zu viel Feuchtigkeit noch Austrocknung. Gießen Sie daher regelmäßig und mäßig, morgens oder abends – am besten mit Regenwasser oder abgestandenem Wasser.
  5. 05

    Bis zum Frost gießen

    Immergrüne Pflanzen gießen wir lange – auch im Spätherbst und im Winter, wenn Schnee fehlt und kein strenger Frost herrscht, sowie im frühen Frühjahr, wenn Niederschläge ausbleiben. In dieser Zeit sind immergrüne Pflanzen nämlich von physiologischer Trockenheit bedroht. Gut durchwurzelte Pflanzen überstehen den Winter besser.