Gezähnte Kirsche / Japanische Kirsche
Prunus serrulata Kiku shidare zakura
Sehr dekorative Sorte mit schirmförmiger, hängender Krone. Im Frühjahr mit zahlreichen rosa Blüten bedeckt, ideal für kleine Gärten sowie exponierte Plätze in Parks und auf Grünflächen.
Gezähnte Kirschen sind wenig anspruchsvolle Bäume, die wärmere Regionen bevorzugen. Sie blühen im Frühling üppig und zeigen im Herbst attraktive Herbstfärbung, wodurch sie über viele Jahreszeiten hinweg den Garten bereichern.
Blätter
Wuchsform
Herbst
01 / 4
Aussehen
Schöner Baum mit hängender, schirmförmiger Krone und langen Zweigen, die mit der Zeit fast bis zum Boden reichen können.
Die Pflanzen werden als auf einen Stamm veredelte Exemplare angeboten. In Baumschulen erfolgen die Veredelungen meist in einer Höhe von 150–220 cm, sodass der Baum im Alter etwa 5 m Höhe und rund 4 m Breite erreichen kann.
Im Frühjahr ist der Baum mit karminroten und beim Abblühen hellrosa, gefüllten Blüten besetzt, die an langen Stielen sitzen. Die Blüten stehen zu 3–4 Stück in kleinen Büscheln zusammen.
Nach der Blüte erscheinen relativ große, glänzende Blätter mit gesägtem Rand. Anfangs sind sie bräunlich-grün, werden dann grün und färben sich im Herbst gelblich-oranget. Die Blätter fallen rasch ab, wodurch der hängende Wuchs des Baumes betont wird; mit Rauhreif überzogen wird er so auch im Winter zum Blickfang.
Die Pflanze bildet keine Früchte, wodurch sie im Herbst Rasenflächen und Wege nicht verschmutzt.
Der Stamm ist gerade und mit glatter, grau-brauner Rinde bedeckt, typisch für Kirschen.
02 / 4
Standort und Pflege
Die Pflanze bevorzugt nährstoffreiche, feuchte und humose Böden, kommt aber auch mit schwierigeren städtischen Bedingungen zurecht, wo die Bodenqualität geringer ist und Wasser zeitweise knapp sein kann.
Am besten gedeiht sie an sonnigen, windgeschützten Standorten, besonders geschützt vor starken, vor allem winterlichen Winden, die Frostschäden verursachen können.
Junge Bäume sind frostempfindlich und sollten in den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung geschützt werden. Die Sorte ist nicht vollständig winterhart und wird voraussichtlich nur in Regionen westlich der Weichsel (Zone 6B und wärmer) sicher überwintern.
Wie die meisten Obstbäume wird die Pflanze im Sommer geschnitten — das vermindert das Risiko von Pilz- und Bakterieninfektionen.
Die Sorte verträgt keinen starken Rückschnitt; lange Zweige können gegebenenfalls gekürzt werden, wobei ein etwa 50 cm langer Abschnitt über dem Boden stehen bleiben sollte, wenn sie die Pflege anderer Pflanzen erschweren.
Denken Sie daran, regelmäßig Wassertriebe an der Unterlage zu entfernen, sobald sie erscheinen.
03 / 4
Verwendung
Die gezähnte Kirsche 'Kiku shidare zakura' eignet sich hervorragend für Pflanzungen in Hausgärten sowie auf Plätzen und Grünflächen in Städten. Da sie keine Früchte trägt, ist sie in öffentlich genutzten Bereichen besonders praktisch.
Die veredelte Stammansform ist passend dort, wo der Baum nicht zu groß werden soll. Nach einem langen Winter, wenn man sich nach Farbe und Duft des Frühlings sehnt, bereiten diese Bäume große Freude.
Durch die hängende Krone ist die Sorte 'Kiku shidare zakura' über weite Teile des Jahres dekorativ und sollte als Solitär an exponierten Standorten oder in Begleitung anderer Pflanzen gepflanzt werden.
Mit dieser Kirsche lassen sich attraktive Frühjahrsbeete gestalten — ergänzen Sie die Pflanzung mit zahlreichen Tulpen, Narzissen und Hyazinthen; die Zwiebelpflanzen können später versetzt oder umgesetzt werden, wenn die Kirschzweige den Boden erreichen. Sie harmoniert gut mit Berg-Kiefern (z. B. 'Carstens'), kriechendem Cotoneaster, Ziergräsern — Chinaschilf 'Zebrinus' oder 'Morning Light' — sowie dem japanischen Lampenputzergras 'Autumn Magic'. Ergänzend passen blühende Pflanzen wie die Magnolie 'Susan', der Sonnenhut 'Magnus', 'Alba', Gartenhortensien sowie bodendeckende Rosen.
04 / 4
Wissenswertes
Im Gartenfachhandel werden gezähnte Kirschen oft unter dem Namen "japanische Kirsche" angeboten, obwohl viele Sorten ihren Ursprung in China haben.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
- Różowe
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Blüte
Ähnliche Zeiträume und Farben entdecken
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 5 m
- Endbreite
- 4 m
- Höhe nach 10 Jahren
- 2 m
- Breite nach 10 Jahren
- 1,5 m
- Pflanzabstand
- 1,2 m
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 7
- Wuchsstärke
- Starker Wuchs
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Feuchter Standort
- Bevorzugter Boden
- Humoser Boden Durchlässiger Boden Nährstoffreicher Boden
- Tolerierter Boden
- Sandig-lehmiger Boden Normaler Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Neutraler Boden Leicht alkalischer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Leicht saurer Boden
Eigenschaften
- Zierblüten
- Dekorative Triebform
- Attraktiver Habitus
- Kinderfreundlich
- Herbstfärbung
- Die ganze Saison attraktiv
Warnhinweise
- Anfällig für Schädlinge
Verwendung
- Solitärpflanze
- Für kleine Gärten
- Für Parks
- Für Stadtgrün
- Für gemischte Beete
- Für Teichränder
care
- Verträgt Luftverschmutzung
- Trockenheitsverträglich
Pflanzengruppen
Pflanzengruppen ansehen
Galerie
Galerie
Verwandtes Wissen
-
September im Garten
Im September genießen wir noch die Sonnenstrahlen, die nicht mehr so ermüdend sind. Das Grün in den Beeten erhält Patina bzw. Gold-, Orange- und Rottöne. Wir bewundern die im Wind wiegenden Blütenstände der Ziergräser. Im Gartenkalender beginnt nun die beste Zeit, um neue Pflanzen zu setzen.
-
Welche Clematis können wir im Garten pflanzen?
Clematis (powojniki) sind schöne Kletterpflanzen, geschätzt für ihre romantischen Blüten. Die Auswahl ist riesig – man kann Clematis so kombinieren, dass sie von April bis Oktober blühen.
-
Juni im Garten
Der erste Sommermonat bringt viel Freude im Garten. Ein Fest der Farben und Blüten dauert an. In diesem Monat setzen wir die Frühling‑ und Sommerarbeiten fort und dürfen nicht nachlässig sein. Vor allem gießen, jäten und den Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten fortsetzen. Wir pflanzen, säen, pikieren, umtopfen und achten darauf, dass die bisherigen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen.