Gemeine Fichte
Picea abies Inversa
'Inversa' ist ideal für Liebhaber gärtnerischer Besonderheiten. Im Garten gepflanzt fällt diese ungewöhnliche Form dank ihres markanten Erscheinungsbildes sicher nicht unter den Tisch.
Eine Pflanze, die wenig tolerant gegenüber Austrocknung und verschmutzter Luft ist und in ihrer Jugend mehr Aufmerksamkeit benötigt. Ältere Exemplare mit einem gut entwickelten Wurzelsystem werden zu einem wertvollen, dunkelgrünen Gestaltungselement im Garten.
Blätter
Wuchsform
Herbst
01 / 4
Aussehen
Interessante Sorte der Gemeinen Fichte mit . Sie bildet zahlreiche, dicht angeordnete Triebe, die nach unten wachsen und parallel zum Stamm hängen.
Die Höhe der Pflanze hängt vom Veredelungsort bzw. von der Höhe ab, auf die ein ausgewählter Trieb als Leittrieb gebunden wurde. Die Sorte bildet von Natur aus keinen Leittrieb – wenn sie nicht angebunden ist, wächst sie kriechend über den Boden. Sie besitzt nicht die für Fichten typische spitze Spitze, sondern einen abgerundeten Wipfel.
Auf Stämmen veredelte Exemplare erreichen in der Regel bis zu etwa 250 cm Höhe. Die genaue Breite ist schwer zu bestimmen, da die Triebe der Stammform, selbst nachdem sie den Boden erreicht haben, weiterwachsen und sich am Boden ausbreiten und so einen dekorativen Teppich bilden.
Die Sorte zeichnet sich durch ein mäßig schnelles Wachstum aus, etwa 20 cm pro Jahr. Die Nadeln sind für eine Fichte groß und dick, sehr dekorativ – glänzend, stechend und intensiv grün.
02 / 4
Standort und Pflege
Der Nadelbaum bevorzugt sonnige Standorte, am besten geschützt vor starken Winden. Gemeine Fichten tolerieren leichten Schatten und können auch im Halbschatten gedeihen.
Feuchte Luft gefällt ihnen – sie fühlen sich in der Nähe von Gewässern wohl. Wenn solche Bedingungen nicht gewährleistet werden können, sollte regelmäßig gegossen und besprüht werden, da die Pflanzen positiv auf solche Zusatzmaßnahmen reagieren.
Gemeine Fichten gedeihen gut auf mäßigen, jedoch feuchten Böden, besonders in jungen Jahren. Am besten sind nährstoffreiche Substrate mit leicht saurem bis saurem pH. Die Pflanzen neigen außerdem dazu, den Boden um sich herum zu versauern – eine Eigenschaft, die bei der Anlage von Heideflächen mit Torf nützlich ist.
Sie kommen auch mit schwereren, lehmigen Böden zurecht. Auf leichten, sandigen Standorten können sie gepflanzt werden, benötigen dort jedoch vor allem in den ersten Jahren intensivere Bewässerung.
Die Art ist frosthart, reagiert jedoch schlecht auf verschmutzte und trockene Stadtluft.
03 / 4
Verwendung
Aufgrund ihres dekorativen und ungewöhnlichen Wuchses sollte die Sorte 'Inversa' an gut sichtbaren Stellen gepflanzt werden, z. B. am Teichrand oder im Heidebeet, in Begleitung niedriger Pflanzen, wo ihre Form gut zur Geltung kommt.
Bei der Anlage von Beeten lässt sie sich mit kriechenden Wacholdern, Heidekraut, Immergrün und Thymian kombinieren – zum Beispiel mit der Sorte 'Doone Valley' mit farbigen Blättern – oder mit niedrigeren Weigelen, z. B. CAPPUCCINO 'Verweig 2'.
04 / 4
Interessantes
Eine ähnliche Sorte wie 'Inversa' ist 'Frohburg', die kürzere und dünnere Triebe ausbildet.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 2,5 m
- Endbreite
- 1,5 m
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 2
- Blätter / Nadeln
- Immergrüne Blätter / Nadeln
- Wuchsstärke
- Starker Wuchs
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Tolerierter Lichtbedarf
- Halbschatten
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Feuchter Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Bevorzugter Boden
- Humoser Boden Durchlässiger Boden Nährstoffreicher Boden
- Tolerierter Boden
- Sandiger Boden Lehmiger Boden Sandig-lehmiger Boden Durchschnittlicher Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Leicht saurer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Saurer Boden
Eigenschaften
- Dekorative Blätter oder Nadeln
- Dekorative Triebform
- Attraktiver Habitus
- Kompakter Habitus
- Flaches Wurzelsystem
Warnhinweise
- Anfällig für Schädlinge
- Verträgt Luftverschmutzung schlecht
Verwendung
- Solitärpflanze
- Für kleine Gärten
- Für Steingärten
- Für Kiesgärten
- Für gemischte Beete
- Für Heidegärten
- Für Teichränder
morphology
- Immergrüne Blätter
Pflanzengruppen
Pflanzengruppen ansehen
Verwandtes Wissen
- September im Garten Im September genießen wir noch die Sonnenstrahlen, die nicht mehr so ermüdend sind. Das Grün in den Beeten erhält Patina bzw. Gold-, Orange- und Rottöne. Wir bewundern die im Wind wiegenden Blütenstände der Ziergräser. Im Gartenkalender beginnt nun die beste Zeit, um neue Pflanzen zu setzen.
- Welche Clematis können wir im Garten pflanzen? Clematis (powojniki) sind schöne Kletterpflanzen, geschätzt für ihre romantischen Blüten. Die Auswahl ist riesig – man kann Clematis so kombinieren, dass sie von April bis Oktober blühen.
- Juni im Garten Der erste Sommermonat bringt viel Freude im Garten. Ein Fest der Farben und Blüten dauert an. In diesem Monat setzen wir die Frühling‑ und Sommerarbeiten fort und dürfen nicht nachlässig sein. Vor allem gießen, jäten und den Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten fortsetzen. Wir pflanzen, säen, pikieren, umtopfen und achten darauf, dass die bisherigen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen.