Kategorie · Laubsträucher
Flieder
Flieder sind Ziersträucher, geschätzt für ihre im Mai erscheinenden Blüten und ihren intensiven Duft. Sie haben glänzende, längliche Blätter, die lange bis in den Herbst halten.
Flieder werden fälschlicherweise manchmal als Holunder bezeichnet. Das ist etwas irreführend – der Name „Holunder“ gehört eigentlich zum Schwarzen Holunder, nicht zum Flieder.
Es handelt sich um Sträucher mit einer über 100-jährigen züchterischen Tradition. Es entstanden etwa 1000 Sorten, von denen sich jedoch die meisten auf dem Gartenmarkt nicht durchgesetzt haben.
Die meisten Zierformen stammen von S. vulgaris. Alle überwintern gut in unserem Klima. Sie eignen sich auch für städtische Standorte, da sie verschmutzte Luft tolerieren.
Flieder bevorzugen sonnige Standorte. Einige blühen auch im Halbschatten, z. B. S. vulgaris 'Indiya'. Farben und Blütenformen sind sehr unterschiedlich:
- Farben: hauptsächlich Rosa, Violett und Weiß;
- Formen: einfache (S. vulgaris 'Edith Cavell'), gefüllte (S. vulgaris 'Katherine Havemeyer'), einfarbige (S. vulgaris 'Prof. Hoser') und zweifarbige (S. vulgaris 'Sensation').
Damit die Pflanze besser blüht und attraktiver aussieht, entfernt man verblühte Blütenstände, damit sich keine trockenen, unansehnlichen Fruchtstände bilden.
Eine anspruchslose Gruppe – sie benötigen keine besondere Pflege durch den Gartenbesitzer.
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