Eberesche 'Pendula'
Sorbus aucuparia Pendula
Leicht zu kultivierende Sorte mit hängendem Wuchs – im Frühjahr mit weißen Blüten, im Herbst und Winter mit dekorativen roten Früchten.
Zierliche Sorte der Eberesche, die keiner besonderen Pflege bedarf. Die Eberesche 'Pendula' benötigt kein Formschnitt und nur seltene Düngergaben; es empfiehlt sich lediglich, sie nicht direkt neben Obstbäumen zu pflanzen. Der Baum eignet sich sowohl für Hausgärten als auch für die Bepflanzung in Wohngebieten.
Blätter
Wuchsform
Herbst
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Aussehen
'Pendula' ist eine hängende Form, die an einen „weinenden Schirm" erinnert – ungeschnittene Triebe hängen häufig fast bis zum Boden.
In Baumschulen werden veredelte Exemplare auf Stamm angeboten, daher hängen die Maße des Baums von der Veredelungshöhe ab. Die Veredelungsstelle sitzt gewöhnlich 100–170 cm über dem Substrat; solche Bäumchen erreichen im Durchschnitt rund 3 m Höhe und Breite.
Im Frühjahr treibt die Pflanze mit gefiederten, hellgrünen Blättern aus, die sich bis Ende Mai zu einem tiefen, dunkelgrünen Ton verdunkeln. Im Herbst färben sich die Blätter gelb bis orange.
Als zusätzlicher Zierwert erscheinen im Mai große, weiße Blüten; diese verströmen jedoch einen recht intensiven (nicht immer angenehmen) Duft. Im Herbst ist die Eberesche überreich an charakteristischen roten Früchten, die lange haften – häufig bis in den Januar hinein – und zusammen mit dem hängenden Wuchs und den freiliegenden Ästen einen winterlichen Blickfang im Garten bilden.
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Standort und Pflege
Ebereschen sind anspruchslose Pflanzen und wachsen auf den meisten Böden, fühlen sich aber auf lockeren, durchlässigen Substraten am wohlsten. Staunässe und zu viel Feuchtigkeit schaden der Pflanze, deshalb sollte man schwere, lehmige oder tonige Böden meiden. Der Baum kommt auch mit armen Sandböden zurecht, wird dann jedoch spärlicher fruchten und nicht seine volle Größe erreichen.
Es handelt sich um eine lichtliebende Pflanze – am besten gedeiht sie an sonnigen Standorten, sie verträgt aber auch Halbschatten. Bevorzugt werden leicht saure Böden; sie wächst jedoch ebenso gut auf neutralen oder schwach alkalischen Böden.
Auch junge Exemplare sind unter unseren Klimabedingungen vollständig winterhart.
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Verwendung
Dank der bis zum Boden reichenden, hängenden Krone wird 'Pendula' für größere Gärten empfohlen, wo sie ihren ungewöhnlichen Wuchs voll entfalten kann.
Am besten wirkt sie als freistehender Solitär auf markanten Erhebungen, in Parks oder vor einem Rasen; reizvoll ist auch die Pflanzung in Wassernähe.
Der Baum lässt sich mit niedrigen Zierpflanzen kombinieren, z. B. mit Parkrosen (z. B. 'WESTERLAND'), robusten Rhododendren (z. B. 'Kazimierz Wielki') sowie mit der weißen Hartriegelgruppe (z. B. 'Derenie białe') in gelben Sorten wie 'Aurea' oder mit panaschierten Blättern wie 'Elegantissima'.
Mit der im Mai blühenden Eberesche lässt sich eine im Frühjahr attraktive Pflanzfläche gestalten – am Stammfuß wirken Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Bart-Iris (Schwertlilien) gut; diese Zwiebel- und Knollengewächse können umgesetzt werden, sobald die Äste zu hängen beginnen und niedrigere Pflanzen beschatten.
Im naturalistischen Stil kann 'Pendula' mit Bergkiefer (z. B. 'Carstens'), kriechendem Cotoneaster, dekorativen Gräsern wie Miscanthus sinensis 'Zebrinus' oder 'Morning Light' sowie mit blühenden Sträuchern wie Viburnum 'Roseum', Physocarpus, Flieder 'Miss Kim' und mit Echinacea oder Alchemilla kombiniert werden.
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Zusätzliche Informationen
Im Winter werden die Vogelbeeren gerne von Vögeln gefressen. Die Früchte können nach Entbitterung auch für den Verzehr verwendet werden. Traditionell geschieht dies durch kurzes dreifaches Kochen der Früchte jeweils 3–4 Minuten in frischem Wasser.
Beispielhafte Zubereitung eines Konservens: Man bereitet einen Sirup aus Wasser und Zucker im Verhältnis 1 l Wasser zu 1 kg Zucker und kocht diesen bis zur gewünschten Konsistenz. Zu diesem Sirup gibt man die Früchte (für diese Menge etwa 2 kg Vogelbeeren) und lässt alles bei schwacher Hitze 1 Stunde köcheln, dabei häufig umrühren, damit nichts anbrennt. Diese Prozedur wird dreimal wiederholt; anschließend wird das Konfekt in Gläser gefüllt.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
- Białe
- Czerwone
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Blüte
Ähnliche Zeiträume und Farben entdecken
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 3 m
- Endbreite
- 3 m
- Höhe nach 10 Jahren
- 2 m
- Breite nach 10 Jahren
- 2 m
- Pflanzabstand
- 1,5 m
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 3
- Wuchsstärke
- Starker Wuchs
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Tolerierter Lichtbedarf
- Halbschatten
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Trockener Standort Feuchter Standort
- Bevorzugter Boden-pH
- Neutraler Boden Leicht saurer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Leicht alkalischer Boden
Eigenschaften
- Dekorative Triebform
- Attraktiver Habitus
- Kinderfreundlich
- Im Winter attraktiv
- Die ganze Saison attraktiv
- Vogelfreundlich
- Essbare Früchte
Warnhinweise
- Anfällig für Schädlinge
Verwendung
- Solitärpflanze
- Für große Gärten
- Für kleine Gärten
- Für Parks
- Für Stadtgrün
- Für gemischte Beete
care
- Verträgt Luftverschmutzung
- Schnittverträglich
- Trockenheitsverträglich
Pflanzengruppen
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Galerie
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