Blaufichte
Picea pungens
Die Blaufichte ist ein großer, silbrig-bläulicher Nadelbaum, der gern als dekoratives Gartenelement oder Weihnachtsbaum verwendet wird.
Blaufichten unterscheiden sich von gewöhnlichen Fichten durch geringere Ansprüche an Boden und Feuchtigkeit. Sowohl die Grundform als auch zahlreiche Sorten zeichnen sich durch eine intensive, silbrig-bläuliche Färbung der Nadeln aus – daher die gebräuchlichen Bezeichnungen „Blaufichten“ oder „silberne Fichten“.
Blätter
Wuchsform
Herbst
01 / 5
Aussehen
Der Baum erreicht meist etwa 10 m Höhe, kann jedoch bis zu 15 m hoch werden. Das Wachstum ist langsam — 10-jährige Exemplare sind meist 3–4 m hoch.
Die Pflanze hat einen regelmäßigen, konischen Wuchs mit breiter, kräftiger Basis und deutlich ausgeprägten, waagerechten „Stockwerken“ der Äste.
Sie bildet dicke, steife, stechende Nadeln von 2–3 cm Länge, dicht um die Triebe in einem rechten Winkel angeordnet, wodurch der Baum etwas „gesträubt“ wirkt.
Die silbrige Färbung der Nadeln beruht auf einer dicken Wachsschicht auf ihrer Oberfläche.
Im August und September erscheinen längliche, hellbraune Zapfen bis etwa 10 cm Länge, die meist an den oberen Zweigen hängen.
02 / 5
Standort und Pflege
Die Pflanze verträgt sowohl trocknere Luft als auch eher trockenen Boden, erreicht ihren besten, kompakten Habitus jedoch an Standorten mit mäßiger Bodenfeuchte.
Die Blaufichte ist ein lichtliebender Baum — sie sollte in voller Sonne gepflanzt werden. Bei guter Besonnung verliert sie keine unteren Äste, sodass ein kompakter Habitus mit einem vom Boden an sichtbaren Stamm erhalten bleibt.
Sie kann auch auf kargen, sandigen Böden wachsen, bevorzugt jedoch fruchtbare, tiefe und humusreiche Böden (zersetzte organische Substanz) mit höherer Feuchte, insbesondere in der Anfangszeit. Nach 2–3 Jahren, wenn ein kräftiges Wurzelsystem in tiefere Schichten ausgebildet ist, wird regelmäßiges Wässern weniger wichtig.
Am besten wächst sie auf leicht sauren Böden, kommt aber auch mit alkalischen Standorten zurecht.
Sie ist unempfindlich gegenüber Luftverschmutzung und daher für städtische Bepflanzungen geeignet. Die Pflanze ist außerdem frosthart.
03 / 5
Verwendung
Aufgrund ihrer Größe und Vorliebe für starke Besonnung eignet sie sich am besten für größere Gärten, in denen genügend Raum für die freie Entwicklung vorhanden ist, oder für lockere Pflanzgruppen mit anderen Bäumen.
Am eindrucksvollsten wirkt sie als Solitär, zum Beispiel am Gartenteich, wo sich ihre Silhouette in der Wasserfläche spiegeln kann.
Aus der Grundform lässt sich auch eine lockere Hecke ziehen, vorausgesetzt der Standort ist sonnig.
Man kann den Baum in Gruppen mit anderen Pflanzen pflanzen. Praktische Kompositionsbeispiele sind: Rotbuche ‘Pendula’, koreanische Tanne ‘Archer's Dwarf’ — die saurere Böden bevorzugt — sowie Rauchbaum, z. B. Sorte ‘Royal Purple’, deren purpurfarbene Blätter einen schönen Kontrast zum kühlen Farbton der Nadeln der Fichte bilden.
04 / 5
Wissenswert
Es gibt viele silbrig gefärbte Sorten der Blaufichte, die sich in Wuchskraft und Wuchsform unterscheiden. In kleineren Gärten eignen sich Zwergformen wie 'Brynek', 'Hermann Naue' oder 'Śleszyn'.
05 / 5
Interessantes
Die Zapfen der Blaufichte ziehen im Winter Eichhörnchen an, die sie gern anknabbern.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
- Brązowe
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 15 m
- Endbreite
- 8 m
- Pflanzabstand
- 5 m
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 3
- Natürliche Wuchsform
- Kegelförmig
- Blätter / Nadeln
- Immergrüne Blätter / Nadeln
- Wuchsstärke
- Starker Wuchs
Formgebung
Formgebung und Erziehung
- Geeignet zur Formung als
- Hecke
- Erziehung
- Formhecke
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Feuchter Standort
- Tolerierte Bodenfeuchte
- Trockener Standort Frischer Standort
- Bevorzugter Boden
- Humoser Boden Durchlässiger Boden Nährstoffreicher Boden
- Tolerierter Boden
- Sandiger Boden Sandig-lehmiger Boden Nährstoffarmer Boden Durchschnittlicher Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Leicht saurer Boden
- Tolerierter Boden-pH
- Saurer Boden Neutraler Boden Leicht alkalischer Boden
Eigenschaften
- Dekorative Blätter oder Nadeln
- Attraktiver Habitus
- Kompakter Habitus
- Tiefes Wurzelsystem
Warnhinweise
- Anfällig für Schädlinge
- Verträgt Rückschnitt schlecht
Verwendung
- Solitärpflanze
- Für Parks
- Für Stadtgrün
- Für Teichränder
care
- Verträgt Luftverschmutzung
- Schnittverträglich
- Trockenheitsverträglich
morphology
- Immergrüne Blätter
Pflanzengruppen
Pflanzengruppen ansehen
Galerie
Galerie
Verwandtes Wissen
- September im Garten Im September genießen wir noch die Sonnenstrahlen, die nicht mehr so ermüdend sind. Das Grün in den Beeten erhält Patina bzw. Gold-, Orange- und Rottöne. Wir bewundern die im Wind wiegenden Blütenstände der Ziergräser. Im Gartenkalender beginnt nun die beste Zeit, um neue Pflanzen zu setzen.
- Welche Clematis können wir im Garten pflanzen? Clematis (powojniki) sind schöne Kletterpflanzen, geschätzt für ihre romantischen Blüten. Die Auswahl ist riesig – man kann Clematis so kombinieren, dass sie von April bis Oktober blühen.
- Juni im Garten Der erste Sommermonat bringt viel Freude im Garten. Ein Fest der Farben und Blüten dauert an. In diesem Monat setzen wir die Frühling‑ und Sommerarbeiten fort und dürfen nicht nachlässig sein. Vor allem gießen, jäten und den Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten fortsetzen. Wir pflanzen, säen, pikieren, umtopfen und achten darauf, dass die bisherigen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen.