Berberitze Thunbergii
Berberis thunbergii Red Chief
Ausladender Strauch mit glänzenden, ganzjährig purpurfarbenen Blättern. Hervorragend für Hecken.
Berberitzen sind eine umfangreiche Gruppe pflegeleichter, dorniger Sträucher mit dekorativen, farbigen Blättern und interessanten Wuchseigenschaften. Die Sorte 'Red Chief' zeichnet sich durch dunkel glänzende Blätter und einen lockeren Besatz an Trieben aus.
Blätter
Wuchsform
Herbst
01 / 3
Aussehen
Es handelt sich um eine ausladende Sorte, ca. 2,5 m hoch und 2 m breit, mit bogig überhängenden Ästen. Die Pflanze lässt sich gut formen und zurückschneiden, sodass sich die Wuchsform leicht kontrollieren lässt.
Typisch für 'Red Chief' sind die locker beblätterten Triebe. Die Blätter sind dunkelpurpur und glänzend, oft so intensiv, dass sie fast braun wirken.
Im Herbst färben sich die Blätter, wie bei vielen dunkelblättrigen Berberitzen, in ein leuchtendes Scharlachrot. Der Strauch trägt außerdem längliche, rosa Früchte, die lange an der Pflanze bleiben (sofern sie nicht vorher von Vögeln gefressen werden) — die Früchte sind essbar.
Ende Mai bis Juni schmückt den Strauch eintriebige, kleine gelbe Blüten.
Im Vergleich zu anderen dunkelblättrigen Berberitzen hebt sich 'Red Chief' durch die glänzenden Blätter, den dunklen Ton und die lockerere Belaubung der Triebe ab. Er ist niedriger als die Ottawa-Berberitze 'Superba', aber gleichzeitig höher als 'Atropurpurea Nana' (berberys ottawski 'Superba', 'Atropurpurea Nana').
02 / 3
Standort und Kultur
Die Berberitze ist ein pflegeleichter Strauch: frosthart, anspruchslos gegenüber dem Boden und tolerant in Bezug auf den pH-Wert. Sie ist trockenheitsverträglich, toleriert leichte Versalzung sowie Luftverschmutzung. Nicht geeignet ist hingegen dauerhaft staunasser, schwere Boden.
Bevorzugt werden durchlässige, mäßig feuchte Böden mit leicht saurem pH sowie ein sonniger Standort. Im Halbschatten wächst die Pflanze zwar, bildet dort aber meist keine volle Farbintensität der Blätter aus.
03 / 3
Verwendung
Berberitze Thunbergii 'Red Chief' eignet sich zur Anlage von geformten und ungeformten, „wehrhaften“ Hecken. Höhe und Form der Sträucher lassen sich leicht durch Schnitt steuern, idealerweise im zeitigen Frühjahr.
Sie können die Sorte auch in Pflanzungen mit farbigen Sträuchern kombinieren: etwa Kornelkirschen mit weiß-grünen Blättern ('Sibirica Variegata', 'Elegantissima', 'Ivory Halo'), gelblaubige Berberitzen ('Maria' für sonnige Standorte oder 'Aurea' für Halbschatten) sowie säulenförmige Nadelgehölze wie Thuja occidentalis 'Smaragd' oder Wacholder 'Skyrocket'.
Vorzugsweise kann man vor die Berberitze niedrigere Nadelgehölze mit gelblicher Färbung setzen (z. B. Thuja 'Rheingold', Taxus baccata 'Summergold') oder silbrig bläuliche Exemplare (z. B. Wacholder 'Blue Star', Kiefer 'Glauca'). Solche Kombinationen sind pflegeleicht und durchgängig attraktiv.
Der Strauch passt auch gut zu bodendenkenden Rosen mit rosa (z. B. 'Bonica', 'Queen Elizabeth') oder pfirsichfarbenen (z. B. 'Apricot Nectar', 'Friendship', 'Goldelse') Blüten.
Dank seiner Robustheit wird 'Red Chief' häufig in der Stadtbegrünung verwendet — er kommt gut mit vollsonnigen Bedingungen zurecht.
Phänologie
Jahresrhythmus von Blüte, Früchten und Pflegearbeiten
Phänologie der Pflanze
- Żółte
- Różowe
Die Daten stammen aus dem Plant Phenology V1-Modell. Zeiträume sind validierte Wochenbereiche aus Ogrodeus-Daten und können je nach Wetter und Standort abweichen.
Blüte
Ähnliche Zeiträume und Farben entdecken
Größe
Größe und Wuchs
- Endhöhe
- 2,5 m
- Endbreite
- 2 m
- Pflanzabstand
- 1,8 m
Merkmale
Pflanzenmerkmale
- Winterhärtezone
- Winterhärtezone 4
- Natürliche Wuchsform
- Ausladend
- Wuchsstärke
- Mittlere Wuchsstärke
Formgebung
Formgebung und Erziehung
- Geeignet zur Formung als
- Kugelförmig Hecke
- Erziehung
- Geometrische Form Formhecke Freiwachsende Hecke
Merkmale
Eigenschaften und Verwendung
Standort
- Bevorzugter Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Tolerierter Lichtbedarf
- Halbschatten
- Bevorzugte Bodenfeuchte
- Frischer Standort
- Bevorzugter Boden
- Durchlässiger Boden
- Tolerierter Boden
- Humoser Boden Sandig-lehmiger Boden Nährstoffreicher Boden Durchschnittlicher Gartenboden
- Bevorzugter Boden-pH
- Leicht saurer Boden
Eigenschaften
- Zierfrüchte
- Dekorative Blätter oder Nadeln
- Im Winter attraktiv
- Herbstfärbung
- Die ganze Saison attraktiv
- Treibt früh aus
- Vogelfreundlich
- Kompaktes Wurzelsystem
- Essbare Früchte
Warnhinweise
- Dornen oder Stacheln
- Benötigt Schnitt
Verwendung
- Hecke
- Für große Gärten
- Für kleine Gärten
- Für Parks
- Für gemischte Beete
- Für Böschungen
- Für Heidegärten
- Freiwachsende Hecke
- Wehrhafte Hecke
care
- Verträgt Luftverschmutzung
- Verträgt Bodensalz
- Schnittverträglich
- Verträgt Umpflanzen gut
- Trockenheitsverträglich
Pflanzengruppen
Pflanzengruppen ansehen
Krankheiten & Schädlinge
Krankheiten & Schädlinge
Absterben von Trieben und Stängeln
Das Absterben der Triebe wird durch Pilze verursacht, die meist durch Wunden eindringen, die beim Schnitt oder durch Fro
Blattflecken
Blattflecken sind eine häufige Pilzkrankheit bei Laubpflanzen, die sich bei anhaltender Feuchtigkeit verstärkt.
Rost
Roste sind Pilzkrankheiten, die rostbraune bis orange Flecken und Belag auf den Blättern verursachen.
Verwandtes Wissen
- September im Garten Im September genießen wir noch die Sonnenstrahlen, die nicht mehr so ermüdend sind. Das Grün in den Beeten erhält Patina bzw. Gold-, Orange- und Rottöne. Wir bewundern die im Wind wiegenden Blütenstände der Ziergräser. Im Gartenkalender beginnt nun die beste Zeit, um neue Pflanzen zu setzen.
- Welche Clematis können wir im Garten pflanzen? Clematis (powojniki) sind schöne Kletterpflanzen, geschätzt für ihre romantischen Blüten. Die Auswahl ist riesig – man kann Clematis so kombinieren, dass sie von April bis Oktober blühen.
- Juni im Garten Der erste Sommermonat bringt viel Freude im Garten. Ein Fest der Farben und Blüten dauert an. In diesem Monat setzen wir die Frühling‑ und Sommerarbeiten fort und dürfen nicht nachlässig sein. Vor allem gießen, jäten und den Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten fortsetzen. Wir pflanzen, säen, pikieren, umtopfen und achten darauf, dass die bisherigen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen.