Pflanzenpflege
Pflanzen
Amerikanischer Amberbaum · Liquidambar styraciflua
Der Amberbaum ist der König des Herbstes – eines der am schönsten verfärbenden Laubgehölze. Er braucht viel Platz und eignet sich daher für Parks und landschaftliche Gärten, am besten als Solitär an einem gut sichtbaren Standort.
Pflanzen
Im Container gekaufte Sträucher
Auf fruchtbarem, feuchtem Boden gepflanzt ist die Pflanze in der Kultur nicht schwer; problematisch kann jedoch die geringe Frosthärte junger Exemplare sein, die einen soliden Winterschutz benötigen.
Die Pflanze nimmt gut an und benötigt keine besonderen Pflegemaßnahmen. Im Container gekauft kann sie gepflanzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist (praktisch also von März bis November).
Wenn Sie sich jedoch das regelmäßige Gießen ersparen möchten (so wichtig bei neu gepflanzten Pflanzen), wählen Sie die frühe Frühjahrssaison oder (noch besser) den Herbst, wenn der Boden am feuchtesten ist und die Verdunstung weniger stark ist.
Termine
Pflanztermine
Schritte
So pflanzt du die Pflanze
Standort prüfen
- Boden
- Humoser Boden, Durchlässiger Boden, Nährstoffreicher Boden
- Feuchte
- Frischer Standort
- pH
- Leicht saurer Boden
- Standort
- Volle Sonne
Standortvorbereitung
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01
Unkraut entfernen
Entfernen Sie gründlich Unkraut, damit es nicht mit der neu gepflanzten Pflanze um Wasser, Licht und Nährstoffe konkurriert. Verwenden Sie zusätzlich auf dem Beet Unkrautvlies oder Mulch, reduzieren Sie so den künftigen Pflegeaufwand deutlich. Im Bereich des Standorts entfernen wir Unkraut von Hand oder chemisch mit einem Herbizid. Wichtig: Bei Verwendung eines Herbizids sollten Sie die Angaben zur Wartezeit (Karenzzeit) lesen, damit die neue Pflanze keinen Schaden nimmt. -
02
Pflanzloch ausheben
- Größe: Durchmesser 30 cm
- Größe: Tiefe 40 cm
Das Pflanzloch muss so groß sein, dass die Pflanze problemlos eingesetzt und der Wurzelballen rundherum mit Erde aufgefüllt werden kann. Praktischer ist die Arbeit mit einem Spaten als mit einer normalen Schaufel. -
03
Boden am Grund und an den Seiten auflockern
- Größe: Höhe 5–10 cm
Diese Maßnahme erleichtert der Pflanze das Hinwachsen der Wurzeln in den Boden und fördert eine tiefere Verwurzelung. Am einfachsten ist es, mit starken senkrechten Stichen des Spatens die Erde bis zur halben Spatenlänge einzuritzen. Sie können auch eine Grabegabel, eine Gartenkralle oder eine Harke verwenden.
Vorbereitung der Pflanze
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01
Wurzelballen einweichen
- Größe: Dauer 10–20 min
Stellen Sie den gesamten Topf in einen Eimer mit Wasser, bis der Wurzelballen gut durchfeuchtet ist. -
02
Wurzelballen einschneiden
Wenn nach dem Herausnehmen aus dem Topf die Wurzeln stark verwurzelt oder ringförmig gewachsen sind, schneiden Sie den Wurzelballen an mehreren Stellen mit einer Gartenschere oder einem scharfen Messer ein. Dieser Eingriff lockert die Wurzeln und erleichtert das Anwachsen der Pflanze. -
03
Triebe um 1/3 kürzen
Das Kürzen der Triebe verdichtet die Krone und fördert eine kompaktere Wuchsform. -
04
Trockene Blätter und beschädigte Triebe entfernen
Dieser Schnitt dient der ansprechenderen Optik der Pflanze und dem Entfernen möglicher Krankheitsherde.
Pflanzung
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01
Wurzelballen in das Pflanzloch setzen
- Bestandteil: Frische Erde - Volumen 15 l
Bringen Sie zunächst eine erste Schicht frischer Erde auf den Boden des Lochs und setzen Sie dann den Wurzelballen hinein. Wesentlich ist die Tiefe, in der der Ballen liegt: Die Wurzelkrone — der Abschnitt zwischen Wurzeln und Stamm — sollte sich auf Erdoberfläche-Niveau befinden, also weder zu tief noch zu flach sitzen. Bei einer Pflanze aus dem Container pflanzen Sie sie daher in der gleichen Tiefe, in der sie im Topf gewachsen ist (gegebenenfalls 3–5 cm tiefer als die Bodenoberfläche). Hilfreich ist ein Stab, den Sie an den Rändern des Lochs legen; er zeigt die richtige Tiefe für den Wurzelballen an. -
02
Pflanzloch mit Erde auffüllen
Auf den Boden des Lochs haben wir bereits eine erste Erdschicht gegeben. Füllen Sie nun bis zur Hälfte des Lochs mit Erde auf. Neue Wurzeln wachsen nach unten und sollen dort nährstoffreiches Substrat vorfinden. Den verbleibenden Rest des Lochs können Sie — ressourcenschonend — mit der beim Ausheben entnommenen Gartenerde auffüllen. Treten Sie die Erde leicht fest und ergänzen Sie bei Bedarf nach. Es ist ratsam, rund um die Pflanze eine Vertiefung bzw. breite Mulde zu formen, die das Gießwasser auffängt und dessen Abfluss zu den Wurzeln erleichtert. -
03
Einen Erdring um das Pflanzloch formen
Damit beim Gießen das Wasser zu den Wurzeln gelangt und nicht seitlich abläuft, formen Sie an den Rändern des aufgefüllten Lochs einen Erdring, der das Wasser im Bereich des Wurzelballens zurückhält. -
04
Ausgiebig gießen
Die Pflanze sollte nach dem Einsetzen kräftig gewässert werden (besonders, wenn Sie mitten in der Saison pflanzen!). Nach dem Gießen kann sich die Erde noch setzen und Wurzeln freilegen — füllen Sie dann die fehlende Erde nach. Denken Sie an das Gießen in den ersten Kulturjahren (die ersten 2 Jahre). Es gilt: Besser einmal kräftig gießen als häufig und sparsam. Häufiges, schwaches Gießen führt dazu, dass Pflanzen flacher wurzeln, weil sie die Feuchtigkeit in den oberen Bodenschichten finden. Pflanzen, die selten, dafür aber gründlich gegossen werden, wurzeln dagegen tiefer. Der Effekt: In späteren Jahren müssen die Pflanzen außerhalb Trockenperioden weniger gegossen werden und überstehen Trockenphasen länger ohne Wasser. -
05
Mulchschicht auftragen
- Bestandteil: Rinde - Schichthöhe 5 cm
- Bestandteil: Kies - Schichthöhe 3 cm
Mulch reduziert das Unkrautwachstum und verhindert den Feuchtigkeitsverlust aus dem Substrat.