Pflanzenpflege
Pflanzen
Zirbelkiefer · Pinus cembra Glauca
Langsam wachsende Sorte der Zirbelkiefer mit silbrig gefärbten Nadeln und kompaktem, konischem Wuchs.
Pflanzen
Säureliebende Pflanzen
Zirbelkiefern sind schöne, widerstandsfähige Kiefern. Obwohl sie im Endstadium beträchtliche Größe erreichen können, wachsen sie sehr langsam. Sie sind langlebig und vertragen Umpflanzen schlecht, daher ist die Wahl des Standorts vor dem Pflanzen wichtig.
Die Pflanze benötigt für ihr richtiges Gedeihen einen sauren Boden, den man üblicherweise speziell vorbereiten muss. Stecklinge sind überwiegend in Töpfen bewurzelt erhältlich, daher kann man sie während der ganzen Vegetationszeit pflanzen. Am besten schlagen sie jedoch an, wenn sie im Frühjahr oder im frühen Herbst gesetzt werden, da dann im Boden mehr Feuchtigkeit vorhanden ist.Termine
Pflanztermine
Erster Termin
Säureliebende Pflanzen
Schritte
So pflanzt du die Pflanze
Standort prüfen
- Boden
- Durchlässiger Boden, Sandig-lehmiger Boden, Nährstoffreicher Boden
- Feuchte
- Frischer Standort
- pH
- Leicht saurer Boden
- Standort
- Volle Sonne
Vorbereitung des Standorts
-
01
Unkraut entfernen
Wir entfernen Unkraut gründlich, damit es nicht mit der neu gepflanzten Pflanze um Wasser, Licht und Nährstoffe konkurriert. Wenn Sie zusätzlich Unkrautvlies auf der Rabatte verwenden oder mulchen, reduziert das den zukünftigen Jätaufwand erheblich. Im Bereich des Standorts entfernen wir Unkraut von Hand oder chemisch mit einem Unkrautvernichter. Wichtig: Beim Einsatz von Herbiziden die Hinweise zur Einwirkzeit/Wartezeit beachten, damit die neue Pflanze nicht geschädigt wird. -
02
Grube ausheben
- Größe: Breite 40-50 cm
- Größe: Tiefe 40-50 cm
Die Grube muss so groß sein, dass die Pflanze bequem eingesetzt werden kann und der Wurzelballen rundherum mit Erde bedeckt werden kann. Ein Spaten ist in der Regel praktischer als eine normale Schaufel. -
03
Erde am Boden und an den Seiten des Lochs lockern
- Größe: Tiefe 15 cm
Diese Maßnahme erleichtert der Pflanze das Einwurzeln und sorgt für ein tieferes Wurzelwachstum. Am einfachsten ist es, mit kräftigen senkrechten Stößen die Erde mit dem Spaten bis zur Hälfte der Spatenlänge einzuschneiden. Man kann auch eine Forke, eine Handkralle oder einen Rechen verwenden. -
04
Boden verbessern
- Material: Saure Torf - Volumen 25 l
- Material: Frische Erde - Volumen 25 l
Wir brauchen frische Erde und sauren Torf – erhältlich in großen Säcken im Gartencenter. Die Bestandteile mischen wir ungefähr im Verhältnis 1:1, sodass der Torf den pH-Wert des Bodens unter 6 senkt – um den pH-Wert sicher zu prüfen, verwenden Sie z. B. ein Boden-pH-Messgerät. Legen Sie eine Bodenprobe in die Mulde der Messplatte und geben Sie ein paar Tropfen der Helliga-Lösung darauf – die Verfärbung der Lösung zeigt den Bodenzustand an. Verteilen Sie auf den Boden der Grube die erste Schicht dieses vorbereiteten Substrats.
Vorbereitung der Pflanze
-
01
Wurzelballen einweichen
- Größe: Dauer 15-30 min
Den gesamten Topf in einen Eimer mit Wasser stellen, solange bis der Wurzelballen gut durchfeuchtet ist. -
02
Trockene Blätter und beschädigte Triebe entfernen
Dieser Schnitt dient dazu, die Pflanze gepflegter aussehen zu lassen und mögliche Krankheitsherde zu beseitigen.
Pflanzen setzen
-
01
Wurzelballen in das Loch setzen und mit frischer Erde auffüllen
Denken Sie daran, dass die frische Erde mit saurem Torf vermischt sein sollte. -
02
Eine Mulchschicht aufbringen
- Material: Rindenmulch - Schichtdicke 3-5 cm
Rindenmulch säuert den Boden zusätzlich und sorgt dafür, dass der Pflanze ein geeignetes Boden-pH bereitgestellt wird. -
03
Reichlich gießen
Die Pflanze sollte großzügig gegossen werden (besonders wenn Sie mitten in der Saison pflanzen!). Nach dem Gießen kann die Erde noch absinken und Wurzeln freilegen; in diesem Fall fehlende Erde ergänzen. Denken Sie in den ersten Kulturjahren (die ersten 2 Jahre) an regelmäßiges Gießen. Es gilt die Regel: besser einmal gut gießen als häufig wenig. Häufiges, schwaches Gießen führt dazu, dass Pflanzen flacher wurzeln, weil sie die Feuchte in den oberen Bodenschichten finden. Pflanzen, die selten, dafür aber kräftig gegossen werden, wurzeln dagegen tiefer. Ergebnis: In späteren Jahren müssen die Pflanzen außer in Trockenperioden nicht mehr so häufig gegossen werden und überstehen Trockenheit länger.