Eisenmangel
Verfärbungen an Blättern bedeuten nicht immer Krankheit oder Schädlinge. Häufig signalisieren sie, dass die Pflanze nicht genug Nährstoffe aufnehmen kann, vor allem Eisen.
Vor allem sollte auf die Belüftung der Wurzeln geachtet werden.
Verbesserung der Bodenstruktur – durch Zugabe von Torf, Sand oder zerkleinerter Rinde – sowie die Ansäuerung des Substrats (saurer Torf, Mulchen mit Rinde) bringen meist die gewünschten Effekte.
Auch eine Drainage ist nützlich, da sie Staunässe verhindert und den Luftzutritt zum Wurzelsystem verbessert.
Als biologische Maßnahme kann ein Mykorrhiza-Präparat eingesetzt werden, als chemische Mittel minerale Dünger, insbesondere chelatierte mit Eisen.
Symptome
Die Pflanze zeigt Eisenmangel durch Chlorose – Entfärbung zwischen den Blattadern. Das Ergebnis ist, dass Blätter heller werden, vergilben oder ausbleichen, während die Blattadern grün bleiben.
Die Veränderungen treten meist an jungen Trieben auf und können an einzelnen Trieben erscheinen. Eine eisenmangelnde Pflanze wächst und blüht schwächer.
- Ausbleibende Blüte
- Flecken
- Gelbe Flecken
- Schwaches Wachstum
- Verfärbungen
Ursachen
- Frostschäden
- Lichtmangel
- Nasser Boden
- Sauerstoffmangel an den Wurzeln
- Zu hoher pH-Wert des Bodens
Vorbeugung
Der Einsatz eines Mykorrhiza-Präparats verbessert die Bedingungen für das Wurzelsystem und erleichtert die Nährstoffaufnahme, was das Risiko eines Eisenmangels verringert.
Behandlung
Mehrstoff-Mineraldünger enthalten oft Eisen; nach Verbesserung von Struktur und Säuregrad des Bodens empfiehlt sich ein Dünger für kalkscheue Pflanzen (z. B. Hortensien, Rhododendren) oder ein chelatierter Eisen-Dünger in gut aufnehmbarer Form.
Die besten und schnellsten Effekte erzielt die Blattdüngung mit einem chelatierten Dünger.
Ökologische Mittel
- Mykorrhiza 150 g
- Rindenmulch
- Saurer Torf
Chemische Mittel
- Chelat Fe forte
- Chelatdünger
- Intermag CHELAT FE-8
- Librel Fe D7
- Tenso Fe
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Fotos