Schädling

Blattläuse

Blattläuse gehören zu den häufigsten Pflanzenschädlingen. Kolonien dieser Insekten treten im Frühjahr an den frischen Trieben auf. Die Tiere sind wenige Millimeter groß und können grün, gelb, schwarz oder braun sein.

Blattläuse

Symptome

Die Schadbilder durch Blattläuse entstehen durch das Aussaugen von Pflanzensäften:

  • verformte, sich einrollende oder verkürzte Triebe und Blätter,
  • Gelbfärbung und Schwächung der Pflanze,
  • klebrige Beläge (Honigtau) und Entwicklung von Rußtau (schwarzer Belag),
  • sichtbare Ansammlungen kleiner Insekten an jungen Trieben,
  • Anwesenheit von Ameisen — sie treten oft gemeinsam auf, da Ameisen den Honigtau sammeln.

Blattläuse schwächen Pflanzen und können Viruserkrankungen übertragen, deshalb sollte man bei den ersten Anzeichen des Fraßes reagieren.

  • Absterben der Triebspitzen
  • Blattdeformationen
  • Schädlinge
  • Schwaches Wachstum
  • Verfärbungen

Vorbeugung

Natürliche Feinde der Blattläuse sind: Marienkäfer, räuberische Wanzen, Florfliegen, Raupenparasitoide, Spinnen, Vögel, Ohrwürmer und Schwebfliegen — man sollte diese nützlichen Tiere fördern, indem man im Garten günstige Lebensbedingungen schafft.

An Bäumen und Sträuchern lassen sich die Blattläuse mechanisch entfernen: mit einer Bürste oder einem kräftigen Wasserstrahl.

Hausmittel gegen Blattläuse: In 1 Liter Wasser (am besten weiches Regenwasser) 20 ml graue Kernseife oder Spülmittel auflösen; optional 20 ml Spiritus hinzufügen. In eine Sprühflasche füllen und die befallenen Stellen gründlich besprühen. Die Behandlung sollte erfolgen, bevor sich die Blätter durch den Blattlausbefall einrollen.

Es ist auch sinnvoll, Ameisenpopulationen zu reduzieren, da sie die Ausbreitung von Blattläusen begünstigen.

Behandlung

Bei Befall durch Blattlauskolonien wird üblicherweise eine Spritzung durchgeführt. Die Behandlung sollte am besten abends erfolgen, nachdem der Bienenflug abgeschlossen ist, um nützliche Insekten nicht zu schädigen. Die Auswahl an Pflanzenschutzmitteln ist groß — wählen Sie ein geeignetes Präparat entsprechend der Pflanzenart und dem Befallsgrad.

Bei kleinen Kolonien kann mechanisches Entfernen hilfreich sein (z. B. Abspülen mit einem Wasserstrahl) — bei stärkeren Befällen sind Spritzungen wirksamer.

Ökologische Mittel

  • Beutel mit Marienkäferlarven
  • Schmierseife
  • Siltac EC
  • Spülmittel

Chemische Mittel

  • Deltam AL Spray 1 l
  • Mospilan 20 SP 2,4 g
  • Polysect 005 SL

Fotos

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